Fußball
Strafen bei Militärgruß angekündigt

Nach dem Militärgruß der türkischen Nationalspieler gab es auch im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) Nachahmer dieser Geste, schreibt der Verband. Deshalb weist der FLVW ausdrücklich darauf hin, dass so ein Verhalten auch auf westfälischen Plätzen nicht zu tolerieren ist.

Freitag, 18.10.2019, 05:00 Uhr
Andree Kruphölter will auf dem Platz keinen Militärgruß.
Andree Kruphölter will auf dem Platz keinen Militärgruß.

Es entspreche in keiner Weise den Werten und Grundsätzen des Verbandes. „Der Fußball lässt sich weder für Provokation noch für Diskriminierung missbrauchen“, wird der für den Amateurfußball zuständige Vizepräsident Manfred Schnieders stellvertretend für das gesamte Präsidium zitiert.

Andree Kruphölter aus Ahlen, im Präsidium für Rechtsfragen zuständig und zudem Fairplay-Beauftragter, kündigte Verfahren wegen unsportlichen Verhaltens vor dem Verbandssportgericht an. „Wir haben eine ganz klare Linie, die besagt: Null Toleranz für solches Gebaren“, so Kruphölter, der sich damit den anderen Landesverbände anschließt.

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Anklage beantragt zehn und 25 Jahre Haft
Der Tatort an der Eper Straße in der Nacht zum 24. Mai 2017. Wegen des Attentats auf einen 48-Jährigen muss sich Maurits R. vor dem Gericht in Almelo verantworten. Er soll Schüsse auf den Mann abgefeuert und ihn dadurch schwer verletzt haben.
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