Fußball: Kreisliga A Beckum
Jeder beackert seine Baustelle: Vorwärts Ahlen erwartet Westfalia Vorhelm

Ahlen -

Für die Tabellenspitze hat es sowohl bei Vorwärts Ahlen als auch bei Westfalia Vorhelm bisher nicht gereicht. Beide Vereine befinden sich aber in Schlagweite – und wollen nun den jeweils anderem im direkten Duell abschütteln.

Samstag, 19.10.2019, 05:00 Uhr
Björn Weber (links) und Vorwärts möchten geschlossener und geduldiger auftreten, während Steffen Lohmann und die Westfalia besser verteidigen wollen.
Björn Weber (links) und Vorwärts möchten geschlossener und geduldiger auftreten, während Steffen Lohmann und die Westfalia besser verteidigen wollen. Foto: Lars Gummich

Während mit dem SuS Ennigerloh und dem SV Neubeckum schon seit einigen Wochen die beiden Top-Teams der Kreisliga A an der Tabellenspitze einsam ihre Kreise ziehen, kämpfen dahinter einige andere Vereine darum, den Abstand möglichst klein zu halten oder zu verringern.

Zwischen zwei von ihnen kommt es am Sonntag (15 Uhr) zum Verfolgerduell: Schließlich empfängt Vorwärts Ahlen als Vierter den Dritten aus Vorhelm zum Derby auf dem Lindensportplatz. Beide haben momentan einige Baustellen.

Trainer sind sich einig

„Wir bekommen einfach zu viele Gegentore und müssen als Team besser verteidigen. Mit Rückschlägen innerhalb einer Partie können wir ganz gut umgehen. Ich hoffe aber, dass es endlich mal gar nicht so weit kommt“, sagt TuS-Trainer Dennis Averhage . Sein Pendant, Oliver Glöden , hat derweil mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen. „Wir dürfen nicht wie gegen Neubeckum zu früh das Fußballspielen einstellen und müssen wieder geduldiger und geschlossener auftreten“, fordert der Vorwärts-Übungsleiter vor dem Spiel gegen seinen Ex-Club.

Bei Vorhelm stand Glöden in den vergangenen beiden Spielzeiten an der Seitenlinie und weiß dementsprechend auch um die Stärken des Konkurrenten. „Die Vorhelmer spielen seit Jahren oben mit und sind eine eingespielte Truppe. Das wird ein heißes Duell“, so Glöden. Zustimmung gibt es von Dennis Averhage: „Ich hoffe, dass das eine gute Partie wird, so dass die Zuschauer auch mal so richtig auf ihre Kosten kommen.“ Respekt hat er auch vor dem Tabellenvierten. „Vorwärts hatte einen schlechten Start, hat dann aber bewiesen, dass sie zu Recht zu den oberen Mannschaften gehören. Daran ändert auch der kleine Rückschlag aus der Vorwoche nichts“, will Averhage die 1:5-Klatsche der DJK gegen Neubeckum nicht zu hoch hängen.

Seine eigene Mannschaft lieferte sich unterdessen vor einer Woche mal wieder einen offenen Schlagabtausch mit Rolands Zweitvertretung und ging nach 90 Minuten mit einem 4:3-Erfolgvom Platz. Damit behielten die Vorhelmer ihre weiße Weste auch im zehnten Spiel in dieser Saison.

 

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