Fußball: Kreisliga A Beckum
Vorwärts Ahlen düpiert Westfalia Vorhelm

Vorhelm/Ahlen -

Was für ein überraschendes Ergebnis! Nur eine Woche nach der derben Klatsche gegen Neubeckum hat sich Vorwärts Ahlen im Titelkampf der Kreisliga zurückgemeldet. Und zwar nicht irgendwie, sondern mit einem Kantersieg gegen bis dahin seit zehn Spielen ungeschlagene Vorhelmer.

Sonntag, 20.10.2019, 19:00 Uhr
Patrick Huesmann bejubelt seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0. Die DJK Vorwärts war der TuS Westfalia in allen Belangen hoffnungslos überlegen.
Patrick Huesmann bejubelt seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0. Die DJK Vorwärts war der TuS Westfalia in allen Belangen hoffnungslos überlegen. Foto: Lars Gummich

Sie wussten noch sehr gut, wie sich eine Klatsche wie diese anfühlt. In der Vorwoche schließlich hatte die DJK Vorwärts Ahlen eine deftige 1:5-Abreibung gegen Neubeckum kassiert. Nun fegte sie Westfalia Vorhelm mit 5:0 vom Feld.

„Das war eine schöne Reaktion auf das Ergebnis in der letzten Woche. Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment aussprechen. Wir hatten 17 Absagen für die Partie und die eingesprungenen Spieler haben das sehr gut gemacht. Wir sind als Einheit aufgetreten, waren viel präsenter in den Zweikämpfen und haben es auch taktisch gut gelöst“, befand Vorwärts-Coach Oliver Glöden .

Sein Gegenüber, Dennis Averhage , wiederum haderte mit der Leistung seiner Elf-. Er sprach von einem „indiskutablen“ Auftritt. „Das Ergebnis spricht Bände. Es sind so viele Zuschauer bei dem Sauwetter mit nach Ahlen gekommen und dann liefern wir so eine Vorstellung ab. Das war mutlos und blutleer heute“, urteilte Averhage. Die Serie von zehn Partien ohne Niederlage fand ein ebenso heftiges wie abruptes Ende. „Das wirft natürlich viele Fragen auf und zeigt uns, dass wir noch nicht bereit für die Top drei sind“, sagte Averhage.

Fußball-Kreisliga A Beckum: Vorwärts Ahlen – Westfalia Vorhelm 5:0

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Seine Truppe stellte bereits nach fünf Minuten das Fußballspielen ein. Dafür legten die Hausherren dann erst so richtig los. Niclas Uhlenbrock scheiterte nach einer guten Einzelleistung an TuS-Keeper Tobias Vorholt, den Nachschuss machte Björn Weber aber zum 1:0 (6.) rein. Steven Kreft erhöhte per Kopfball nach einer Flanke von Henrik Wiesmann auf 2:0 (15.), ehe Patrick Huesmann mit einem unhaltbaren Distanzschuss das 3:0 besorgte (31.). Wunderschön war auch der vierte Vorwärts-Streich, als ein langer Ball Loris Uhlenbrock fand und der Offensivakteur das Spielgerät mit einem Heber in Vorhelms Kasten unterbrachte (42.).

In der zweiten Hälfte verwalteten die Ahlener die Führung und kombinierten sich kurz vor dem Abpfiff noch zum 5:0 durch Alexander Klockenbusch (80.). „Wir hatten nicht einen einzigen Torschuss im ganzen Spiel“, beklagte Dennis Averhage. Oliver Glöden gab dagegen Bünyamin Paski und Eugen Sinner aus der zweiten Mannschaft noch ein paar Spielminuten. „Wir sind wieder da“, bemerkte er lachend. – Vorwärts: Brune – Hahne, L. Uhlenbrock (84. Paski), Huesmann, Kreft (75. Yerli), Klockenbusch (84. Burg), Weber, Wiesmann (79. Sinner), Schramm, N. Uhlenbrock, Kroll

Vorhelm: Vorholt – Lohmann, Lüning, Kraskes, Schmitz (24. Paul), Braun (78. König), Woestmann, Brüggemann, Kaldewei (62. Boschi), Wöstmann, Bergedieck (46. Müller)

Roland Beckum 2 – Fortuna Walstedde 0:2

Tempofußball und gefährliche Strafraumszenen waren in dieser Partie Mangelware. Stattdessen zermürbten sich beide Teams im Mittelfeld und setzten dabei auf eine andere Fußballtugend: den Kampf. So sahen die Zuschauer erst in der zweiten Hälfte den ersten Höhepunkt, als Jonah Scheffler die Walstedder in Führung schoss (59.). Rolands Gegenoffensive blieb aus. Dafür erhöhte Kevin Northoff mit einem sehenswerten Distanzschuss auf 2:0 (79.).

Aramäer Ahlen – RW Vellern 0:2

„Wir haben heute nicht gezeigt, dass wir überhaupt gewinnen wollen. Da war keine Bereitschaft vorhanden“, ärgerte sich Selim Smajkic über die achte Niederlage. „Vellern hat viel mehr investiert, war bissiger und hat als Team geschlossen agiert“, honorierte der Aramäer-Übungsleiter den verdienten Erfolg des Drittletzten im Kellerduell. Kevin Moya-Alcaide (15.) und Maurice Hansmann (33.) nutzten den Totalausfall der Gastgeber im ersten Durchgang und besorgten die Treffer für Vellern. Nach dem Seitenwechsel blieb das Aufbäumen der Hausherren aus. „Wir haben Alt-Herren-Fußball gespielt und nichts auf den Platz gebracht, was für ein Abstiegsduell von Nöten gewesen wäre“, berichtete Smajkic, um gewohnt ehrlich zu ergänzen: „Ich werde mir in den nächsten Tagen Gedanken machen, ob ich als Coach noch weitermache.“

ASK Ahlen – SKS Ahlen 2:1

Genügend Möglichkeiten waren auf beiden Seiten vorhanden. Doch am Ende musste sich der Aufsteiger im Derby knapp geschlagen geben. Hasan Keskin schoss die Gastgeber per Strafstoß in Führung (9.). Petros Tarambuskas egalisierte kurz vor dem Seitenwechsel ebenfalls vom Punkt (45.+2). Zuvor hätten bereits Andreas Tulgay und Laurenz Seiler für den Ausgleich sorgen können. Nach Wiederanpfiff profitierte Yusuf Güney von einem gescheiterten Klärungsversuch der SKS-Defensive und traf zum 2:1 für ASK (47.). Im Anschluss hatten beide Mannschaften noch gute Chancen, doch Laurenz Seiler vergab für Suryoye. Auf Seiten von ASK scheiterten Enes Kurt und Hasan Keskin mehrfach. „Wir hätten heute mindestens einen Punkt verdient gehabt – und das, obwohl wir personell geschwächt waren“, meinte SKS-Spielertrainer Dennis Tulgay. „Leider hatten wir das Glück nicht auf unserer Seite.“ Sein Gegenüber, Serkan Aldemir, war froh über den zweiten Erfolg in Serie, bemängelte aber, dass sein Team es sich wieder unnötig schwer gemacht habe. „Wir müssen früher das 3:1 nachlegen. Es bleibt also noch viel Arbeit vor uns“, so der ASK-Übungsleiter. Bei den Hausherren flog Keeper Semih Cicek im Übrigen noch mit Gelb-Rot vom Platz (90.+1).

SV Neubeckum – SuS Enniger 4:0

Mit zwei Toren vor und zwei Treffern nach der Pause fertigte der Tabellenzweite die Gäste aus Enniger ab. Timo Wagner (19.) und Jannik Hustemeier (38.) schossen Neubeckum in Führung. Dominic Kunz (58.) und Michel Osmanovic (90.+2) schraubten das Ergebnis im zweiten Durchgang hoch. Der Tabellenachte war chancenlos.

TuS Wadersloh – Germania Lette 3:1

Florian Burmann (15.), Johannes Kleinediekmann (19.) und Kai Meyer (37.) sorgten schon vor dem Pausenpfiff für klare Verhältnisse für Wadersloh. Im zweiten Durchgang verwalteten die Hausherren das Ergebnis. Lette betrieb in den zweiten 45 Minuten lediglich noch etwas Ergebniskorrektur.

SpVg Oelde – SuS Ennigerloh 0:4

Der Spitzenreiter gab sich auch in Oelde keine Blöße und fuhr seinen neunten Saisonsieg ein. Oelde konnte dagegen seit über fünf Wochen nicht mehr gewinnen und rutschte auf den elften Platz ab. Hendrik Hohmann stellte schon vor der Pause die Weichen auf Sieg für den Tabellenführer (42.). In der zweiten Halbzeit legten dann Christoph Hakenes (49.), erneut Hohmann (68.) und Kenneth Jeff Willsch (71.) drei weitere Treffer nach.

SuS Ennigerloh 2 – Germania Stromberg 1:4

Stromberg setzte seinen Positivtrend fort und gewann auch gegen den Vorletzten ohne Probleme. Lukas Wulle markierte den Führungstreffer für die Gäste noch vor der Pause (43.). Anschließend besorgte Denny Dürre den Ausgleich (69.), ehe ein Akteur der Gastgeber mit der Ampelkarte vom Feld flog (74.). Der Elfte nutzte seine Überzahl und ging durch Felix Harloff (75./FE) erneut in Front. Felix Rickmann (87.) und ein Eigentor durch Dominik Steinkötter (89.) besiegelten die achte Pleite für Ennigerlohs Reserve.

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