Fußball: Kreisliga A Beckum
Stolpert auch Spitzenreiter Ennigerloh über Vorwärts Ahlen?

Ahlen -

Zwei deutliche Siege gegen starke Mannschaften feierte Vorwärts Ahlen zuletzt. Ob das ein Zeichen für die Partie gegen Spitzenreiter SuS Ennigerloh ist, muss sich erst erweisen. Die Ahlener sind jedenfalls heiß darauf, dem nächsten Team ein Bein zu stellen und oben anzugreifen.

Samstag, 02.11.2019, 07:00 Uhr
Alexander Klockenbusch und Vorwärts Ahlen scheinen einen Lauf zu haben. Erst frühstückte der A-Ligist Westfalia Vorhelm mit 5:0 ab, dann musste Fortuna Walstedde dran glauben. Nun möchte sich die Glöden-Elf Spitzenreiter SuS Ennigerloh zur Brust nehmen.
Alexander Klockenbusch und Vorwärts Ahlen scheinen einen Lauf zu haben. Erst frühstückte der A-Ligist Westfalia Vorhelm mit 5:0 ab, dann musste Fortuna Walstedde dran glauben. Nun möchte sich die Glöden-Elf Spitzenreiter SuS Ennigerloh zur Brust nehmen. Foto: Lars Gummich

Einsam und allein zieht das Spitzenduo der Kreisliga A – bestehend aus dem SuS Ennigerloh und dem SV Neubeckum – Woche für Woche seine Runden am Gipfel des Klassements. Bis jetzt konnte beiden Mannschaften erst einmal ein Bein gestellt werden. Ansonsten glänzten sie mit je zehn Siegen und einem Remis. Dahinter lauert mit sechs Punkten Abstand Vorwärts Ahlen als Dritter auf Ausrutscher. Und so einen möchte die DJK nun am liebsten selbst herbeiführen: Schließlich bittet die Truppe von Coach Oliver Glöden am morgigen Sonntag den SuS Ennigerloh zum heißen Tanz auf den Lindensportplatz.

„Wir werden richtig Gas geben und wollen den Vorsprung verringern“, hat der Übungsleiter nur eine Marschroute im Sinn. Genug Selbstbewusstsein konnten seine Akteure jedenfalls zuletzt genug tanken. Denn vor 14 Tagen fertigte der Tabellendritte Stadtrivale Westfalia Vorhelm ohne Probleme mit 5:0 ab. Vor einer Woche musste dann Fortuna Walstedde dran glauben und ein 1:4 auf heimischem Geläuf schlucken.

Besonders auffällig: In beiden Begegnungen überrollten die Vorwärtsler ihre Kontrahenten schon im ersten Durchgang und schenkten ihnen jeweils vier Treffer ein – trotz einiger personeller Sorgen. „Vor allem gegen Vorhelm waren wir angeschlagen. Aber die eingesprungenen Spieler haben ihre Sache richtig gut gemacht“, blickt Glöden zurück und ergänzt: „Gegen Walstedde haben die Jungs das dann bestätigt. Das freut einen Trainer natürlich, wenn man so einen Kader mit so einer Qualität hat.“

Doch trotz der zwei letzten Erfolgserlebnisse gibt es für den Vorwärts-Coach noch Raum für Verbesserungen. „Die erste Halbzeit gegen Walstedde war gut. Da haben meine Spieler die taktischen Vorgaben diszipliniert umgesetzt“, berichtet er. Im zweiten Durchgang habe sich seine Truppe dann aber rausbringen lassen. „Da lief es nicht mehr so flüssig. Wir müssen aber unser Spiel über 90 Minuten auf den Platz bringen“, fordert er.

Genau das wird wahrscheinlich auch gegen den Spitzenreiter von Nöten sein. Denn Ennigerloh hat die letzten fünf Liga-Partien gewonnen und in den bislang zwölf absolvierten Begegnungen durchschnittlich 4,25 Mal (!) pro Spiel getroffen. Neben der besten Offensive der Liga (51 Tore) weist der Tabellenführer zudem die beste Verteidigung auf (elf Gegentreffer). „Die sind natürlich eine starke Mannschaft und spielen als Bezirksliga-Absteiger eine souveräne Runde“, weiß Glöden. „Wir wollen die trotzdem auf jeden Fall ärgern.“

Nicht zur Verfügung stehen ihm dabei Leo Maschke, Stefanos Dontsis und Kevin Ortmann. Björn Weber ist angeschlagen.

Sonntag, 14.30 Uhr

ASK Ahlen – Germania Lette

Sieben Punkte sammelten die Fußballer von ASK Ahlen in den letzten drei Liga-Partien und kletterten dadurch auf den zehnten Rang. Ihr Dasein im Tabellenkeller hat die Truppe von Serkan Aldemir damit zumindest vorerst abgewendet – und das soll laut dem Übungsleiter auch so bleiben. „Wir wollen unseren Platz im Mittelfeld festigen und gegen Lette auf jeden Fall drei Punkte holen“, meint der Coach. Dass das keine leichte Aufgabe wird, weiß Aldemir aber auch. „Die sind gut drauf und haben eine sehr gute Offensive. Wir müssen Lette auf jeden Fall daran hindern, ihr Spiel durchzuziehen“, sagt der Trainer. Im Falle eines Erfolgs könnte ASK bis auf einen Punkt an den Tabellensiebten heranrücken. Personell hat Aldemir alle Akteure an Bord.

Sonntag, 12.30 Uhr

Westfalia Vorhelm – Fortuna Walstedde

Die ersten zehn Spiele waren die Vorhelmer ungeschlagen. Doch zuletzt kassierte die Elf von Trainer Dennis Averhage zwei Niederlagen in Folge (0:5 gegen Vorwärts und 1:3 gegen Neubeckum). Morgen müssen die Kicker aus dem Wibbeltdorf dann gegen den Tabellennachbarn ran, der in der Vorwoche ebenfalls mit 1:4 gegen Vorwärts Ahlen unter die Räder kam. „Ich denke, dass jetzt zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander treffen. Beide sind die Verfolger der Enteilten und beide wollen sich im oberen Drittel festsetzen“, findet der TuS-Coach. Nichtsdestotrotz möchte der Übungsleiter des Fünften mit seiner Truppe nun wieder ein Erfolgserlebnis sammeln – und das mit geballter Offensivpower. „Wir wollen unseren starken Angriff wieder besser in Szene setzen“, offenbart Averhage. Ihm fehlen Patrick Lökes, Jan-Hendrik Schmitz, Robin Strob und Lennart Pörschke.

Sonntag, 14.30 Uhr

SpVg Oelde – SKS Ahlen

Mit dem 2:0-Erfolg gegen Aramäer kämpfte sich Suryoye auf den 13. Tabellenplatz vor. Bis zur Winterpause, also in den nächsten sechs Partien, möchte der Aufsteiger nun mindestens vier bis sechs weitere Punkte sammeln und sich so etwas Luft zum Tabellenkeller verschaffen. Den Grundstein dafür will das Team von Spielertrainer Dennis Tulgay gegen den Tabellenachten legen. „Wir haben bis zur Rückrunde nur noch Endspiele und wollen gegen Oelde auf jeden Fall punkten“, gibt sich der kickende Coach kämpferisch. „Wir wissen aber auch um die Heimstärke von denen. Oelde ist auf jeden Fall der Favorit“, schiebt er hinterher. Problematisch bei SKS ist weiterhin der dünne Kader, gepaart mit den argen personellen Sorgen. Schließlich sind Benjamin Türkoglu, Dennis und Adrian Tulgay, Niklas Woelk und Don Niketta verletzt. Fraglich sind die Einsätze von Laurenz Seiler und James Khouri.

Sonntag, 14.30 Uhr

Aramäer Ahlen – Germania Stromberg

Beim 0:2 gegen Suryoye Ahlen kassierten die Aramäer-Kicker bereits die neunte Pleite in dieser Spielzeit und warten weiterhin als Schlusslicht auf ein Erfolgserlebnis. Das soll, wenn es nach Co-Trainer Heinz Schroth geht, jetzt gegen Stromberg folgen. „Für uns zählt nur ein Sieg. Um das zu erreichen, müssen wir im Kollektiv aber eine Schüppe drauflegen“, meint er vor der Begegnung gegen den Tabellenneunten. Ebenso sei er weiterhin zuversichtlich, dass seine Truppe bald den Hebel umlegen könne. Stromberg ist dagegen gut drauf und holte aus den letzten vier Partien zehn Punkte. Den Gastgebern fehlt Maik Fohrmann (Urlaub). Zudem sind Philip Erlei und Senad Colic angeschlagen.

Sonntag, 14.30 Uhr

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