Handball: Herren-Bezirksliga
Voll nach Plan: Eintracht Dolberg siegt gegen VfL Kamen wie das A-Team

Dolberg -

Kennen Sie noch das A-Team? In der US-Actionserie quittierte Colonel John „Hannibal“ Smith den erfolgreichen Abschluss eines jeden Auftrags mit den Worten: „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.“ Das hätte Andreas „Hannibal“ Schwartz nach dem Sieg seines Teams genauso machen können.

Sonntag, 10.11.2019, 17:38 Uhr aktualisiert: 10.11.2019, 19:20 Uhr
Für Julia Lauf und die Dolberger Bezirksliga-Handballer war die Reise nach Kamen ein voller Erfolg. Beim Tabellenzweiten setzte die Eintracht endlich mal wieder ein Ausrufezeichen.
Für Julian Lauf und die Dolberger Bezirksliga-Handballer war die Reise nach Kamen ein voller Erfolg. Beim Tabellenzweiten setzte die Eintracht endlich mal wieder ein Ausrufezeichen. Foto: Lars Gummich

Kennen Sie noch das A-Team? In der beliebten US-Actionserie aus den 80ern quittierte Colonel John „Hannibal“ Smith den erfolgreichen Abschluss eines jeden Auftrags mit den geflügelten Worten: „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.“ Andreas „Hannibal“ Schwartz hätte es nach dem dicken Ausrufezeichen seiner Dolberger Handballer genauso machen können.

Sein stark vereinfachter Plan beim Tabellenzweiten lautete wie folgt: Den VfL Kamen bis zur 40. Minute gut beschäftigen und dann vom zu erwartenden Einbruch der Hausherren profitieren. Im Detail war es deutlich komplizierter, der 28:25-Auswärtssieg aber kam voll nach Plan zustande. „Wir wussten, dass sie nicht groß wechseln können und ab der 40. Minute alle Körner aufgebraucht haben würden“, sagte Schwartz. „So ist es dann auch gekommen.“

Mit Ruhe und taktischer Finesse zum Erfolg

Der Bezirksliga-Coach war anschließend hörbar begeistert von der „sehr, sehr guten Mannschaftsleistung“ seiner Sieben, von der taktischen Cleverness und der Ruhe, mit der die Dolberger ihren Plan verfolgt hatten: „Wir waren so fokussiert über die 60 Minuten. Endlich haben wir mal wieder ein richtiges Ausrufezeichen gesetzt.“

Nach dem guten Beginn mit einer 5:2-Führung (8.) für die Eintracht hatten sich die Gastgeber zunächst auf die Manndeckung für ihren Mittelmann eingestellt und spielten nun vermehrt mit Erfolg über den Kreis. Nach 15 Minuten musste Schwartz seinerseits reagieren und auf eine 6:0-Abwehr umstellen. Das klappte einigermaßen – und doch geriet der SVE zur Pause mit 11:15 in Rückstand.

„Wir sind trotzdem ruhig geblieben und wussten, wie sie zu knacken waren“, so Schwartz. Seine Rückraum-Spieler Simon Krabus, Sebastian Supenkamp und Tobias Lodenkemper machten es „richtig gut“ und so kam es nach dem 19:19-Ausgleich (40.) schon kurz darauf zur erneuten Dolberger Führung. Die Gäste setzten sich gar auf 27:23 (54.) ab und ließen nichts mehr anbrennen.

SVE: Muer, Mächling – Bußmann (6), Heißt, Westhues, Schröer (3), Krabus (5), Lodenkemper (4), Schlieper, Heising (2), Supenkamp (5/1), Lauf (3), Brentrup.

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