Fußball: Kreisliga A Beckum
Suryoye Ahlen lässt sich von Roland Beckum 2 drei einschenken

Ahlen -

Vier Punkte bis zur Winterpause will Suryoye Ahlen eigentlich noch holen. Die Partie gegen den Tabellenzwölften Roland Beckum 2 offenbarte: Das wird ziemlich schwer. Personell gebeutelt hatte der Aufsteiger den Gästen nicht viel entgegenzusetzen.

Sonntag, 10.11.2019, 19:22 Uhr
Ein Bild mit Symbolcharakter: Suryoye Ahlen ließ sich auch im Spiel gegen Roland Beckum 2 den Schneid abkaufen.
Ein Bild mit Symbolcharakter: Suryoye Ahlen ließ sich auch im Spiel gegen Roland Beckum 2 den Schneid abkaufen. Foto: Lars Gummich

Das Etappenziel rückt für Suryoye Ahlen in weite Ferne. Denn die Truppe von Spielertrainer Dennis Tulgay verpasste es gegen Roland Beckums Zweitvertretung, die Basis für die erhofften vier Punkte vor der Winterpause zu legen und ging stattdessen mit 0:3 (0:1) baden. Gute Ansätze waren nicht zu sehen.

„In unserer derzeitigen Situation ist es schwierig, zu punkten. Mehr ist für uns nicht möglich“, meinte Tulgay nach dem Abpfiff und spielte auf die angespannte personelle Situation an. Die machte sich auch gegen eigentlich kriselnde Roländer bemerkbar. Zu ideenlos agierte SKS in der harmlosen Offensive, zu löchrig in der instabilen Defensive.

„Das Fehlen vieler Stammspieler können wir nicht kompensieren“, erklärte Dennis Tulgay. Er selbst spielte krankheitsbedingt nicht mit. Zudem fielen verletzungsbedingt mit Adrian und Andreas Tulgay, Benjamin Türkoglu, Don Niketta und Laurenz Seiler weitere Akteure aus.

So hatte Roland 2 leichtes Spiel. Einen Konter über die linke Seite vollendete Christoph Drube für die Gäste, die zuvor sechs Partien verloren hatten, zur Führung (15.). Danach wachte Suryoye auf – zumindest für etwa 20 Minuten. Aussichtsreiche Chancen ließen Abdel Banta, der im Fünf-Meter-Raum freistehend in die Wolken schoss, und James Khouri liegen. Aber auch Rolands Reserve verpasste es, durch Hakan Sönmez, Armin Ammura Rodriguez und Salih Cetinkilic die Führung auszubauen.

Fußball-Kreisliga A Beckum: SKS Ahlen - SC Roland Beckum 2

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Das gelang dem Tabellenzwölften erst nach dem Pausentee: Ecke Cetinkilic, Kopfball Drube – das 2:0 (66.). Danach spielten weiterhin nur die Gäste. Drube setzte erst freistehend einen Kopfball knapp über das SKS-Gehäuse (69.). Im Anschluss pfiff Schiedsrichter Mike Solinger einen Treffer von Drube wegen einer Abseitsposition zurück (71.). Trotzdem ließ das 0:3 nicht mehr lange auf sich warten. Ein langer Ball der Roländer fand den freistehenden Zenel Ajazi, der legte quer auf Cetinkilic und das Spiel war gelaufen (76.). Die Schlussoffensive von Suryoye blieb aus.

Jetzt muss der Aufsteiger, der immer noch Drittletzter ist, gegen Vorwärts, Vorhelm, Walstedde und Ennigerloh punkten, um noch beruhigt in die Winterpause gehen zu können.

Suryoye: Küch – Schuricht, Rumanes, Khouri, Müller (78. Bulut), Koumatzidis, Senlik, Tuna, Tarambuskas, Bantal (84. Osmanovic), L. Tulgay

SV Neubeckum – Fortuna Walstedde 3:1

Sie haben besser gespielt als in den vergangenen beiden Partien, doch trotzdem reichte die Leistungssteigerung der Walstedder nicht für einen Punktgewinn beim Tabellenzweiten. Unglücksrabe Max Tiggemann verschuldete zwei Eigentore und brachte den SVN so in Führung (24./27.). Im zweiten Durchgang steigerten sich die Fortunen. Der Anschlusstreffer durch Nicolas Rosendahl fiel aber zu spät (90.). Stattdessen traf Luis Einhoff zum 3:1 für die Hausherren (90.+4).

SuS Enniger – ASK Ahlen 2:2

Schon wieder haben die ASK-Kicker eine Zwei-Tore-Führung verspielt und mussten sich deshalb mit einem Remis beim Tabellenelften zufrieden geben. Yunus Güney markierte die beiden Führungstreffer für die Gäste (9./13.). Maxim Reschetnik besorgte beide Tore für den SuS (28./65.). „Das ist so ärgerlich“, konnte es Trainer Serkan Aldemir kaum fassen. „Die Jungs ackern, sie kämpfen, sie wollen und sie versuchen alles, aber wir hatten einfach mal wieder kein Glück auf unserer Seite“, so der Übungsleiter des Tabellenneunten. Ebenso kritisierte er die magere Chancenausbeute seines Teams. Güney, Ismail Colak, Sinan Okan und Savas Cirak ließen mehrfach ihre Möglichkeiten ungenutzt.

Germania Lette – Aramäer Ahlen 3:0

Verdient gewann der Tabellenachte gegen das Schlusslicht aus Ahlen und schob sich so auf den sechsten Rang vor. Eugen Keilbach schoss seine Farben zunächst in Führung (16.). „Danach sind wir besser ins Spiel gekommen“, fand Aramäers Co-Trainer Heinz Schroth. Unglücklich sei der zweite Gegentreffer gewesen. Dennis Hänel foulte seinen Gegenspieler im Strafraum (68.). Den fälligen Elfmeter parierte Recep Tas. „Leider ist wohl ein Spieler zu früh in den 16er gelaufen. Der Strafstoß musste wiederholt werden“, erläuterte Schroth. Tas konnte das nicht fassen und sah wegen Meckerns die Ampelkarte. Noch bitterer für die Gäste: Artur Sperle verwandelte im zweiten Anlauf zum 2:0 (69.). Lukas Stertkamp setzte zehn Minuten später das 3:0 drauf. „Nach dem 0:2 haben wir nur noch Schadensbegrenzung betrieben, damit wir nicht abgeschossen werden“, bemerkte Schroth.

Germania Stromberg – SpVg Oelde 0:0

Keine Tore gab es zwischen Stromberg und Oelde. Sowohl vor als auch nach der Pause hatten beide Teams zu wenig Zielwasser getrunken. Für die Gäste war es das fünfte, für die Hausherren das zweite Remis in dieser Spielzeit.

RW Vellern – Vorwärts Ahlen 1:2

Eine ordentliche Portion Glück brauchten die Vorwärts-Kicker in Vellern. Taarik Sait erzielte die Führung für die Gäste (26.). Danach schaltete die Truppe von Coach Oliver Glöden aber einen Gang zurück und brachte die Hausherren ins Spiel. Die Konsequenz: Der Ausgleich durch Andreas Skurksi (39.). „Vellern hat mit Leidenschaft verteidigt und gekämpft. Wir haben uns dagegen sehr schwer getan und heute ein schwaches Spiel abgeliefert“, befand Glöden. Zudem habe sein Team eine zu hohe Fehlpassquote gehabt. Dennoch war das Glück auf der Seite der DJK, als Sebastian Aksan in der 81. Minute das 2:1 besorgte.

SuS Ennigerloh – Westfalia Vorhelm 3:2

„Heute hat nicht die bessere, sondern die effektivere Mannschaft gewonnen“, fasste Westfalia-Coach Dennis Averhage die Partie beim Tabellenführer zusammen. „Wir hatten in den ersten 45 Minuten ein riesiges Chancenplus, getroffen hat aber Ennigerloh“, sagte er kopfschüttelnd. Während Dominik Bergedieck, Davin Wöstmann und Christoph Lüning auf Seiten der Vorhelmer ihre Möglichkeiten vergaben, netzte Leon Staratzke doppelt für den SuS ein (14., 33.). Wöstmann traf vom Punkt zwar zum zwischenzeitlichen Ausgleich (28.), doch Ennigerloh stellte durch Vincenzo Caterisano im zweiten Durchgang den alten Abstand wieder her (55.). Der Anschlusstreffer durch Tobias Vorholt kam für die Gäste zu spät (90.).

TuS Wadersloh – SuS Ennigerloh 2 2:2

Zwei Mal hatten die Gäste beim Tabellenfünften durch Treffer von Mustafa Ünal (56.) und Dominik Steinkötter (75.) geführt. Zwei Mal meldeten sich die Gastgeber durch Johannes Kleinedieckmann zurück (63., 88.) und wendeten so noch in letzter Minute den Überraschungserfolg des Vorletzten ab.

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