Jahreshauptversammlung
Harte Zeit ist bei TuS Westfalia Vorhelm erstmal überstanden

Vorhelm -

Für Westfalia Vorhelm war der Tod von Anke Schwarte ein herber Verlust. Ihre zahlreichen Aufgaben mussten zunächst kommissarisch, so gut es ging, auf mehrere Schultern verteilt werden. Nun hat die TuS Westfalia das bei der Jahreshauptversammlung auch offiziell getan.

Montag, 11.11.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 14.11.2019, 16:47 Uhr
Der Vorstand von TuS Westfalia Vorhelm besteht nun aus (v.l.) Peter Wiethaup (1. Vorsitzender), Ludger Inkmann (Geschäftsführer), Claudia Schnückel (Vorsitzende der Mitgliederverwaltung), Gregor Pospiech (2. Vorsitzender) und Hubert Oskamp (Hauptkassierer).
Der Vorstand von TuS Westfalia Vorhelm besteht nun aus (v.l.) Peter Wiethaup (1. Vorsitzender), Ludger Inkmann (Geschäftsführer), Claudia Schnückel (Vorsitzende der Mitgliederverwaltung), Gregor Pospiech (2. Vorsitzender) und Hubert Oskamp (Hauptkassierer). Foto: Simon Beckmann

Eine harte Zeit liegt hinter der TuS Westfalia Vorhelm. Schließlich musste der Sportverein aus dem Wibbeltdorf einen schweren Schlag einstecken, als Anke Schwarte , die langjährige Hauptkassiererin und gute Seele des Vereins, Ende August nach langer und schwerer Krankheit verstarb.

„Wir standen vor einem Riesenproblem“, blickte TuS-Vorsitzender Peter Wiethaup auf die vergangenen Wochen und Monate zurück. „Ich bin froh, dass die wir es irgendwie auf die Reihe gekriegt haben, die Kasse fertig zu bekommen und prüfen zu lassen“, so Wiethaup. Während der Jahreshauptversammlung im Clubheim stellte der Verein nun die Weichen für die Zukunft.

Claudia Schnückel und Hubert Oskamp teilen sich Aufgaben

Denn mit Claudia Schnückel und Hubert Oskamp wurden gleich zwei Nachfolger für Anke Schwarte gefunden. „Anke hat viele Aufgaben von der Kasse über Anträge bis hin zur Mitgliederverwaltung innegehabt – und das ist uns jetzt erst richtig bewusst geworden“, erklärte der Vorsitzende. Deswegen sei der Vorstand zu dem Entschluss gekommen, die Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen.

Die 53 anwesenden Mitglieder stimmten dem zu und wählten Claudia Schnückel als Vorsitzende der Mitgliederverwaltung neu in den geschäftsführenden Vorstand. Ihr Posten war zuvor erst durch eine Satzungsänderung ins Leben gerufen worden. Schnückel ist nun gleichzeitig auch stellvertretende Kassiererin.

Geschäftsführer und zweiter Vorsitzender wiedergewählt

Das Amt des Hauptkassierers bekleidet kommissarisch für ein Jahr Hubert Oskamp. Zudem übernimmt der wiedergewählte Geschäftsführer Ludger Inkmann zukünftig den Bereich der Anträge und Meldungen an den Landessportbund. Für weitere Kontinuität sorgte die Wiederwahl des zweiten Vorsitzenden Gregor Pospiech. Der neue Kassenprüfer ist Jannik Piechotta.

Im Rahmen der Satzungsänderung stimmten die Anwesenden zudem zu, dass die Rolle des „Vorsitzenden des Vereinsjugendausschusses“ als Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes gestrichen wurde. „Dieser Posten war bei uns seit Jahrzehnten vakant“, so Wiethaup. Das wohl auch, weil es in den Abteilungen ohnehin schon Jugendwarte und einen vernünftigen Austausch gebe.

Ebenso ging der Vorsitzende noch auf die Kassensituation ein. „Wir haben alles vernünftig hintereinander und es wurde alles nach bestem Gewissen geprüft“, schilderte er und verwies darauf, dass sich der Verein dabei auch Unterstützung von einem Steuerbüro geholt hatte und weiterhin holen werde. „Für eine ehrenamtliche Tätigkeit ist dieser ganze Wust ein Wahnsinn“, meinte Wiethaup. Außerdem könne sich Oskamp so in Ruhe einfuchsen.

Verein wächst bei den Mitgliederzahlen

Positive Nachrichten gab es von Claudia Schnückel zu hören. Denn der Sportverein wuchs auf 1134 Mitglieder (Vorjahr: 1091) an. „Wir haben die 1100er-Marke geknackt und werden ständig mehr – das ist auch gut so“, fand Wiethaup.

Im Vorstandsbericht erinnerte der Vorsitzende unter anderem an die „tolle und runde Abwicklung der Baustelle Kunstrasenplatz“ in der Rekordzeit von einem Jahr. Dieser komme, so André Kaldewei in seinem Vortrag für die Fußballabteilung, den Kickern sehr zugute. „Dadurch werden die beiden Rasenplätze entlastet“, freute er sich.

Rund läuft es laut Abteilungsleiterin Sandra Hindahl bei den Tennisspielern. Nicht so rosig sieht es dagegen bei den Volleyballern und den Tischtennisspielern aus. Beide Abteilungen haben mit Mitgliederschwund zu kämpfen. Auch beim Wibbeltlauf gab es in diesem Jahr nur etwas mehr als 200 Starter. „Um dem entgegenzuwirken, haben wir aber einen Lauftreff ins Leben gerufen“, berichtete Frank Schwarte.

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