Tischtennis
Aller schlechten Dinge sind drei: Eintracht Dolberg bekommt auf die Mütze

Dolberg -

Für die Tischtennis-Teams von Eintracht Dolberg war das vergangene Wochenende auf ganzer Linie ein Schuss in den Ofen. Jede der drei Mannschaften erlebte auf ihre Weise ein Desaster.

Mittwoch, 20.11.2019, 05:00 Uhr
Sergej Menzetov hatte gegen Fortuna Walstedde gleich doppelt Pech. Er verlor sowohl im Einzel als auch im Doppel erst auf der Zielgeraden.
Sergej Menzetov hatte gegen Fortuna Walstedde gleich doppelt Pech. Er verlor sowohl im Einzel als auch im Doppel erst auf der Zielgeraden. Foto: Lars Gummich

Die Dolberger Tischtennisteams kamen am zurückliegenden Spieltag böse unter die Räder. Allen voran das erste Sextett, das nach dem chancenlosen Auftritt in Lüdinghausen in der Vorwoche auch beim SV Stockum mit 1:9 ein Desaster erlebte und somit erst einmal den Sprung ins untere Mittelfeld des Klassements verpasste.

Zwar fehlten mit Robert Steinke und Ronny Schenk zwei Stammkräfte, doch mit Axel Rolf und Christian Dik punktete ausgerechnet deren Ersatz im Doppel zu Beginn in fünf Durchgängen. Was zunächst nach dem Anschluss aussah, entpuppte sich letztlich als Ehrenpunkt. Denn mit Ausnahme von Axel Rolf, der mit 10:12 im Entscheidungssatz knapp scheiterte, brachte sich kein Akteur der Eintracht mehr in Schlagdistanz.

Viel Aufwand – keinen Ertrag

Deutlich unter Wert geschlagen wurde hingegen die Reserve beim 2:8 daheim gegen die Walstedder Fortuna. Allein vier der acht Gegenpunkte gingen erst im finalen Durchgang an die Gäste. Besonders gebeutelt war hier Sergej Menzetov, der neben dem Doppel mit Dieter Kwirant auch beide Einzel auf der Zielgerade verlor. So reichten die Siege von Sebastian Heuwagen im Duell der Spitzenspieler gegen Christoph Nulle und Dieter Kwirant nicht, Guthaben auf das Punktekonto zu buchen.

Auch bei der dritten Mannschaft standen Aufwand und Ertrag im Missverhältnis. Dabei hielt sie die Partie beim Tabellenzweiten VfB 08 Lünen lange offen, unterlag dann jedoch mit 3:7. Einmal mehr griff die Doppelstrategie nicht und im Einzelspiel ließ der SVE zu viele aussichtreiche Ballwechsel liegen. Immerhin konnte sich das Quartett nach Erfolgen von Andreas Faust, Uwe Förster und Christian Dik mit dem Gewinn eines von vier Zählern trösten.

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