Fußball: Kreisliga A Beckum
Westfalia Vorhelm kickt gegen Suryoye Ahlen nach Rezept

Ahlen -

Man nehme: Raumöffnung, Sprint bis zur Grundlinie, Flanke, Tor. Im Derby gegen Suryoye Ahlen kickte Westfalia Vorhelm streng nach Rezept. Ihren Erfolgshunger konnten die Gastgeber damit ausreichend sättigend stillen.

Sonntag, 01.12.2019, 19:50 Uhr aktualisiert: 01.12.2019, 21:20 Uhr
Im Herbst fallen nicht nur die Blätter: Doch auch mit Mitteln der robusteren Art konnte Suryoye Ahlen im Ortsderby Westfalia Vorhelm letztlich nicht stoppen.
Im Herbst fallen nicht nur die Blätter: Doch auch mit Mitteln der robusteren Art konnte Suryoye Ahlen im Ortsderby Westfalia Vorhelm letztlich nicht stoppen. Foto: Lars Gummich

Mit Rezepten ist das beim Kochen immer so eine Sache: Entweder man improvisiert und lässt seiner Kreativität getreu nach dem Motto „Wird schon schmecken“ freien Lauf. Oder man besitzt weniger Experimentierfreude und befolgt die Anleitungen Schritt für Schritt. Mit der zweiten Variante hatte am Sonntag auch Westfalia Vorhelm im Derby gegen SK Suryoye Ahlen Erfolg. Denn die Mannschaft von Trainer Dennis Averhage wählte beim 6:3 (4:1)-Sieg gegen den Aufsteiger immer wieder die gleichen (Offensiv-)Mittel und kam damit immer wieder zum erwünschten Torerfolg.

Leider kam da mal wieder unser altes Problem durch. Nach unseren letzten Partien hätte ich das nicht gedacht.

Dennis Averhage

Doch trotzdem war der Übungsleiter aus dem Wibbeltdorf nicht zu 100 Prozent mit dem Auftritt seiner Truppe zufrieden. „Wir haben SKS eigentlich während des gesamten Spiels vor große Probleme gestellt. Allerdings waren es nach hinten hinaus dann doch zwei Gegentreffer zu viel“, ärgerte sich der Coach. „Leider kam da mal wieder unser altes Problem durch. Nach unseren letzten Partien hätte ich das nicht gedacht“, ergänzte er. Dennoch seien die drei Gegentore kein Grund, um „Trübsal zu blasen“. Schließlich habe es seine Elf über weite Strecken richtig gut gemacht. „Wir haben den Gegner laufen lassen, schnell die Seite gewechselt und die großen Lücken, die sich dadurch ergeben haben, ausgenutzt“, erklärte er das Erfolgsrezept. In simplen Worten bedeutete das: Raumöffnung, Sprint bis zur Grundlinie, Flanke, Tor.

Fußball-Kreisliga A Beckum: TuS Westfalia Vorhelm – SK Suryoye Ahlen 6:3

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So fielen sowohl das 2:0 durch Marvin Brüggemann (23.), das 3:0 durch Patrick Lökes (25.) als auch das 4:1 durch Brüggemann (39.). Suryoye konnte dagegen keine passenden Abwehrmaßnahmen finden. „Die Gegentore waren einfach unnötig. Unser Matchplan, die Außenbahnen dicht zu machen, ist nicht aufgegangen, weil wir die erste Halbzeit verpennt haben“, gestand SKS-Trainer Dennis Tulgay . Sein Team hielt in der Anfangsphase noch gut dagegen, bis Vorhelms Davin Wöstmann im Strafraum von Lucas Tulgay unfair gestoppt wurde. Der Gefoulte trat selbst an und schoss die Westfalia in Führung (19.). „Danach waren wir geschockt und sind gar nicht mehr ins Spiel reingekommen. Der tiefe Rasenplatz tat dann sein Übriges dazu“, bemerkte Tulgay.

Petros Tarambuskas setzt Schlusspunkt

Zwischenzeitlich verkürzte James Khouri im ersten Durchgang nach einem Konter auf 3:1 (28.). Nach der Pause schraubten die Vorhelmer durch einen Doppelschlag von Davin Wöstmann (68./FE) und Dominik Bergedieck (69.) das Ergebnis in die Höhe. „Danach haben wir nicht mehr so konsequent gespielt“, bemängelte Averhage. SKS schlug daraus Profit und konterte sich durch Dennis Tulgay, der den Gegenstoß mit einem sehenswerten Heber vollendete (78.), zum 6:2 (78.). Den Schlusspunkt zum 6:3 setzte Petros Tarambuskas per Strafstoß in der 88. Minute. Zuvor wurde Benjamin Türkoglu von Christoph Lüning von den Beinen geholt.

Vorhelm: Reinke – Kraskes (41. Strob), Lüning, Schmitz, Braun, Woestmann, Brüggemann, Müller (62. Pörschke), Lökes (62. Kaldewei), Wöstmann, Bergedieck

Suryoye: Küch – Schuricht (33. Seiler), Rumanes, Khouri, Müller, Senlik (57. Albayrak), Tuna, Tarambuskas, Tükoglu, Bantal, L. Tulgay (65. D. Tulgay)

► Die weiteren Partien in der Kreisliga A Beckum

ASK Ahlen – SuS Ennigerloh 2 5:1

Gegen Wadersloh hatte ASK vor zwei Wochen die Anfangsphase noch komplett verschlafen und drei Gegentore kassiert. Ganz anders trat die Truppe von Serkan Aldemir nun gegen Ennigerlohs Reserve auf. Denn die Gastgeber waren diesmal von Beginn an hellwach und schenkten den Gästen ihrerseits in den ersten 45 Minuten gleich vier Treffer durch Enes Kurt (14., 31.), Marius Christel (15.) und Ionel Sebastian Covit (22.) ein. „Bisher haben die Jungs die ersten Minuten des Öfteren verschlafen. Heute waren sie heiß und haben mit selbstbewusstem Pressing den Gegner kontrolliert“, war Aldemir mit dem Auftritt seiner Elf zufrieden. Nach der Pause schaltete ASK dann aber einen Gang zurück. Dadurch gelang Mustafa Ünal noch etwas Ergebniskosmetik (83.). Christel mit seinem zweiten Streich stellte kurz vor Schluss den alten Abstand wieder her (88.).

Aramäer Ahlen – TuS Wadersloh 0:2

Obwohl mal wieder die Punkte fehlten, sendete Aramäer Ahlen nach dem Rücktritt von Trainer Selim Smajkic vor wenigen Tagen ein Lebenszeichen. „Man konnte wieder sehen, dass wir uns nicht aufgegeben haben. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns bald aus dem Tabellenkeller retten werden“, bemerkte Heinz Schroth, der gemeinsam mit Gabriel Cicek und David Sari die Hausherren bis zur Winterpause trainiert. Aus einer kompakten Defensive heraus ließen die Gastgeber nur wenige Möglichkeiten von Wadersloh zu. Das änderte sich auch nicht, als Stefan Wegmann noch vor der Pause mit der Ampelkarte vom Platz musste (39.). Erst in der 70. Minute nutzten die Gäste ihre Überzahl zur Führung: Johannes Kleinedieckmann traf vom Punkt. Danach verpasste Philip Erlei mit einem Heber den Ausgleich. André Gnibba erzielte in der Nachspielzeit dann das 2:0 für den TuS (90.+2).

Vorwärts Ahlen – Germ. Stromberg 1:2

Der Negativtrend bei Vorwärts setzt sich fort. Nach der 0:1-Pleite gegen Suryoye vor 14 Tagen zeigte die Elf von Trainer Oliver Glöden gegen Stromberg nicht die passende Reaktion. Stattdessen glänzte die DJK mit zu vielen falschen Entscheidungen. „Wir haben außerdem zu viele Fehlpässe gespielt und waren gar nicht richtig in der Partie. Stromberg hat das dagegen einfach und effektiv gemacht“, so der Ex-Profi. Sebastian Spiekermann schoss die Gäste in Führung (35.), Steven Kreft egalisierte mit einem „Glückkopfball“ (Glöden) noch vor der Pause (43.). In der 70. Minute hatten die Hausherren ihrerseits die Führung auf dem Fuß, doch Kreft agierte zu eigensinnig und verspielte die Gelegenheit. Stromberg machte es besser und besiegelte durch Steven David James (88.) die sechste DJK-Pleite.

SpVg Oelde – SuS Enniger 1:0

Vor dem Seitenwechsel hatten die Zuschauer noch keine Treffer bestaunen dürfen. Das änderte sich dann aber schnell in der zweiten Halbzeit, als Marvin Stollmeier das Tor des Tages besorgte (48.). Für Oelde war es der sechste Sieg, für Enniger die sechste Pleite.

Fortuna Walstedde – RW Vellern 1:0

Nach einem schönen Pass durch die Schnittstelle besorgte Lars Paschko schon früh die Führung für die Walstedder (3.). Danach mussten die Gastgeber lange zittern, weil sowohl Marcel Brillowski als auch Jonah Scheffler mehrfach Chancen liegen gelassen hatte. „Das war sehr mühsam und insgesamt eine eher durchwachsene Leistung“, befand Fortuna-Coach Eddy Chart.

SuS Ennigerloh – SV Neubeckum 2:7

Überraschend deutlich gewann Neubeckum das Gipfeltreffen und ist dadurch neuer Spitzenreiter. Leon Schmidt (5.), Egzon Buzhala (7., 45.) und Luis Einhoff (16.) sorgten bereits im ersten Durchgang für klare Verhältnisse. Nach dem Seitenwechsel steuerten Einhoff (62., 79.) und Nabil Katileh (82.) drei weitere Treffer für die Gäste bei. Vincenzo Caterisano (57.) und Christoph Hakenes trafen für Ennigerloh zwischenzeitlich zum 1:4 und 2:5. Zudem sah ein SuS-Akteur noch vor der Pause die Ampelkarte (45.+2).

► Die Partie zwischen Roland Beckum 2 und Germania Lette wurde aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes in Roland abgesagt.

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