Handball: Bezirksliga
Eintracht Dolberg erwartet Heeren-Werve und will nicht wie Robin Hood sein

Dolberg -

Mit dem HC Heeren-Werve kommt ein schlagbarer Gegner nach Dolberg. Doch die Eintracht-Handballer sind vorsichtig. Schließlich will der heimische Bezirksligist nicht zum Robin Hood der Liga werden.

Freitag, 06.12.2019, 05:00 Uhr
Ein Tänzchen (wie hier in Hamm) würden die Dolberger gerne auch nach der Partie gegen den HC Heeren-Werve aufführen.
Ein Tänzchen (wie hier in Hamm) würden die Dolberger gerne auch nach der Partie gegen den HC Heeren-Werve aufführen. Foto: Lars Gummich

Drei Mal müssen die Bezirksliga-Handballer von Eintracht Dolberg vor Weihnachten noch auf die Platte, jeweils zu Hause. Und die Chancen stehen gut, dass die Truppe von Trainer Andreas Schwartz schon vor dem Fest die ein oder andere Gelegenheit zum Feiern hat. Denn sowohl der Tabellenachte SC Heeren-Werve (Samstag, 19.15 Uhr) als auch der HC Bergkamen 2 (7.) eine Woche später gehören zum Kaliber „schlagbar“, ehe am 20. Dezember der Hammer wartet – genauer gesagt: der Hammer SC (3.).

Schwartz warnt vor Dominik Hoeft

Mit dem 25:23-Sieg im Derby beim TV Beckum ist die Grundlage für einen Dezember nach Wunsch gelegt Auch gegen Heeren-Werve (6:10 Punkte) sollen nun zwei Punkte her. „Die haben mit Dominik Hoeft aber einen überragenden Spielmacher, der schon in der Jugend-Bundesliga und der Landesliga gespielt hat. Wenn Du den siehst, denkst Du, der kann nicht Handball spielen, aber da täuscht man sich“, warnt Schwartz.

Wir wollen schließlich nicht der Robin Hood der Liga werden: den Reichen die Punkte nehmen, den Armen die Punkte geben.

Andreas Schwartz

Das Gegenmittel: „Einen starken Innenblock stellen und kompakt stehen. Wenn wir Hoeft in den Griff bekommen, ist das die halbe Miete. Und wir wollen schließlich nicht der Robin Hood der Liga werden: den Reichen die Punkte nehmen, den Armen die Punkte geben“, merkt Schwartz an.

SVE hat Platz zwei im Visier

Schließlich hat sein Team noch Ambitionen. Spitzenreiter Unna Massen, mit 18:0 Punkten vorne, scheint es sich zwar schon dauerhaft im Vorzimmer zur Landesliga bequem zu machen, doch im Kampf um Platz zwei mischt der SVE (4./ 12:4) Vierter munter mit.

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