Fußball: Kreisliga A Beckum
Wie du mir, so ich dir: Fortuna Walstedde revanchiert sich bei SKS Ahlen

Ahlen -

Für die 2:3-Niederlage aus dem Hinspiel hat sich Fortuna Walstedde mit einem 3:1-Erfolg beim SK Suryoye Ahlen revanchiert. Zufrieden waren allerdings beide Übungsleiter mit den Vorstellungen ihrer Teams nicht wirklich.

Montag, 09.12.2019, 10:59 Uhr
Gekämpft wurde zwischen Suryoye Ahlen und Fortuna Walstedde wie schon im Hinspiel. Dieses Mal hatte aber die Fortuna das bessere Ende für sich.
Gekämpft wurde zwischen Suryoye Ahlen und Fortuna Walstedde wie schon im Hinspiel. Dieses Mal hatte aber die Fortuna das bessere Ende für sich. Foto: Simon Beckmann

„Wir haben nach den ersten 15 Minuten das Fußballspielen komplett eingestellt. Da hatten wir richtig Glück, dass wir dafür nicht bestraft wurden“, sagte Chart. Sein Gegenüber, Dennis Tulgay , ärgerte sich unterdessen über die schlechte Chancenverwertung seiner Akteure: „Wir haben in der ersten Halbzeit drei bis vier hundertprozentige Möglichkeiten. Die muss einfach man machen, wenn man gewinnen möchte.“

Nachdem die Walstedder in den ersten Minuten das Spiel dominiert hatten, wachten die Gastgeber auf. Einen Konter, den SKS über Petros Tarambuskas, Dennis Tulgay und James Khouri schnell nach vorne spielte, konnte Benjamin Türkoglu nicht erfolgreich abschließen (8.). Auf der Gegenseite hatte der Aufsteiger Glück, als Lars Paschko vorbeirutschte (10.).

Fußball-Kreisliga A: Suryoye Ahlen - Fortuna Walstedde

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Danach war dann aber nur noch die Tulgay-Elf am Drücker, die vor allem nach Standards Gefahr ausstrahlte. Erst verpasste Emre Kocak einen scharf getretenen Eckball knapp (15.). Im Anschluss hatte Fortuna-Keeper Andreas Averhage höchste Not, als ihn Türkoglu unter Druck setzte (16.). Keine zehn Zeigerumdrehungen weiter köpfte Kocak drüber (22.). Eine Minute später beförderte Laurenz Seiler das Spielgerät aus acht Metern weit über das gegnerische Gehäuse. Zuvor hatten die Fortunen einen Eckball nicht vernünftig klären können.

Etwas überraschend gingen die Gäste in Führung: Alessandro Nieddu und Lars Paschko kombinierten sich schnell durch die SKS-Defensive. Nach einem erfolglosen Klärungsversuch landete der Ball vor den Füßen von Louis Seebröker, der nur noch zum 1:0 (31.) einschieben musste. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Paschko mit einem Distanzschuss aus 17 Metern auf 2:0.

Nach Wiederanpfiff drängte Suryoye weiter auf den Anschlusstreffer – ohne Erfolg. Stattdessen netzte André Chart zum 3:0 ein (64.). Die Ahlener versuchten im Anschluss noch mal alles, blieben aber vornehmlich nur nach ruhenden Bällen gefährlich. In der 72. Minute zeichnete sich Averhage aus, als er einen Tarambuskas-Freistoß an den Pfosten lenkte. Zwei Minuten später besorgte Türkoglu per Strafstoß dann das 1:3 (74.). Die Schlussoffensive von Suryoye blieb aus. Dafür hatte SKS Glück, dass André Chart nur den Pfosten traf (89.).

„Wir haben zu viele leichte Fehler im Aufbau gemacht und uns nach jedem Treffer hinten reindrängen lassen. Das müssen wir konzentrierter zu Ende bringen“, bemängelte Eddy Chart.

Suryoye: Küch – Khouri, Müller, D. Tulgay, Seiler, Kocak, Senlik, Tarambuskas, Türkoglu, Bantal (65. Albayrak), L. Tulgay

Die weiteren Partien des 17. Spieltags im Überblick:

SuS Enniger – SC Roland Beckum 2 4:2

Einen überragenden Tag erwischte Dennis Rinke in der Partie gegen Rolands Reserve. Schließlich steuerte der Torjäger gleich alle vier Treffer des SuS zum Erfolg gegen den Tabellenzwölften bei. Zwei Mal traf Rinke vor der Pause (19./42.), zwei weitere Male nach dem Seitenwechsel (68./71.). Für die Gäste markierte Hendrik-Liones Gidom das zwischenzeitliche 1:1 (41.). Hakan Cetinkilic sorgte zudem für etwas Ergebniskosmetik (86.).

Germania Stromberg – Westfalia Vorhelm 3:1

Vorhelms Trainer Dennis Averhage war bedient: „Es ist richtig frustrierend. Wir haben einen guten Lauf, verpassen dann aber wieder, den nächsten Schritt zu gehen.“ Philipp Woestmann hatte seine Farben in Führung geschossen (10.). Stromberg egalisierte rasch durch Sebastian Spiekermann (16.) und ging nach der Pause durch Lukas Wulle in Führung (51.). „Die erste Halbzeit war noch ordentlich von uns. Ab der 60. Minute haben wir aber das Fußballspielen eingestellt und waren nur noch auf vielen Nebenschauplätzen beschäftigt“, ärgerte sich Averhage. Eine Konsequenz aus der Meckerei war die Ampelkarte für Jan-Hendrik Schmitz (89.). Tobias Vorholt besiegelte mit einem Eigentor dann die Niederlage (90.+1).

Germania Lette – Vorwärts Ahlen 0:6

Vorwärts Ahlen hat den Negativtrend gestoppt – und wie. Gleich sechs Treffer schenkte die Elf von Trainer Oliver Glöden dem Tabellennachbarn aus Lette ein und hat sich so die schwachen Auftritte aus den letzten Wochen aus den Knochen gespielt. „Das wurde auch mal wieder Zeit. Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute sehr gut gespielt, eine hohe Laufbereitschaft mitgebracht, teilweise toll kombiniert und die nötige Ruhe dabei mitgebracht“, lobteder DJK-Coach seine Akteure. Loris Uhlenbrock eröffnete den Torreigen (22.). Stefanos Dontsis (44./FE, 47./FE, 85.), Tim Popil (69.) und Henrik Wiesmann (90.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe.

TuS Wadersloh – SpVg Oelde 5:1

Keine halben Sachen machte Wadersloh gegen Oelde. Nach einem Eigentor von Mathies Winkelmann gingen die Hausherren in Führung (10.). Florian Burmann (41./60.), Albin Hajradini (77.) und Rudi Milberger (82.) machten es dann deutlich. Zwischenzeitlich bügelte Winkelmann sein Eigentor wieder aus und verkürzte für Oelde auf 1:4 (79.).

SuS Ennigerloh 2 – Aramäer Ahlen 2:4

Die Nerven von Heinz Schroth lagen teilweise blank. Doch am Ende konnte sich der Aramäer-Übungsleiter über den ersten Auswärtssieg in dieser Spielzeit freuen – und das ausgerechnet nach einem 0:2-Rückstand im Kellerduell gegen Ennigerlohs Reserve. „Im ersten Durchgang war die Partie sehr zerfahren. Die zweite Halbzeit gehörte aber uns. Da haben wir richtig gut kombiniert und die Räume clever genutzt“, sagte Schroth. Allerdings versetzte Adrian Kardas die Gäste vorher mit seinen zwei Treffern erstmal in eine Schockstarre (22./48.). Nach kurzer Zeit erholten sie sich davon. Senad Colic besorgte per Strafstoß das 1:2 (61.). Vorausgegangen war ein Handspiel im Strafraum und damit verbunden ein Platzverweis für den SuS. Thoms Tunc egalisierte zwei Minuten später. Colic mit seinem zweiten Treffer zum 3:2 (71.) drehte die Partie. Die Vorentscheidung ließ der Offensivakteur danach vom Punkt liegen (84.). Besser machte es Aram Kapcak (86.), der zum 4:1 traf.

SV Neubeckum – ASK Ahlen 5:0

Auf 14 Akteure musste ASK-Trainer Serkan Aldemir gegen den Spitzenreiter verzichten. „Das soll aber keine Ausrede sein“, betonte er. Schließlich machte seiner Elf ein altbekanntes Problem zu schaffen. „Wir haben die ersten 30 Minuten mal wieder komplett verschlafen“, so der Ahlener Coach. Michel Osmanovic (10.), Luis Einhoff (14.) und Timo Wagner (20., 28.) nutzten das eiskalt für Neubeckum aus. Enes Kurt hatte anschließend zwei gute Gelegenheiten, Ergebniskorrektur zu betreiben, ließ aber beide liegen. Osmanovic setzte dafür im zweiten Durchgang den Schlusspunkt (70.).

RW Vellern – SuS Ennigerloh 2:1

Vollkommen überraschend schlug Vellern den Tabellenzweiten und sorgte damit für die Sensation des Spieltages. Christoph Hakenes hatte Ennigerloh in Führung gebracht (24.). Nach dem Seitenwechsel glich Dennis Moya-Alcaide aber für den Drittletzten aus (53.). Wenig später gelang Marcel Müller der Siegtreffer (72.).

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