Fußball: Kreisliga A Beckum
Aramäer erwartet ASK Ahlen: „Wir werden alles auffahren, was wir haben“

Ahlen -

Vorzeitige Weihnachtsgeschenke werden nicht verteilt, wenn sich Aramäer und ASK Ahlen am Sonntag gegenüberstehen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt für beide Trainer in der Defensive.

Samstag, 14.12.2019, 10:00 Uhr
Stefan Wegmann (links) möchte sich mit seinen Mannschaftskollegen von Aramäer der Konkurrenz im Abstiegskampf mit einem Sieg gegen den Stadtrivalen ASK an die Fersen heften.
Stefan Wegmann (links) möchte sich mit seinen Mannschaftskollegen von Aramäer der Konkurrenz im Abstiegskampf mit einem Sieg gegen den Stadtrivalen ASK an die Fersen heften. Foto: Lars Gummich

Der Plan von Heinz Schroth war eigentlich ganz einfach: Gegen Ennigerlohs Reserve gewinnen und ASK Ahlen schlagen, um zum Jahreswechsel auf dem 14. Platz zu stehen und doch noch eine etwas sorgenfreiere Winterpause zu haben. Allerdings durchkreuzte der überraschende 2:1-Erfolg von Vellern gegen Ennigerloh am vergangenen Spieltag das Vorhaben des Übungsleiters von Aramäer Ahlen.

„Jetzt wünschen wir uns einen Sieg gegen ASK und eine gleichzeitige Niederlage von Ennigerloh 2, dann überwintern wir wenigstens nicht auf einem Abstiegsplatz. Ein Sieg wäre auch wichtig, um Anschluss zu halten“, sagt Schroth vor dem Derby am Sonntag (14.30 Uhr) im Sportpark Nord. Dass sie gewinnen und dabei vor allem auch Tore schießen kann, hat die Mannschaft des Trainer-Dreigestirn um Schroth, Gabriel Cicek und David Sari in der Vorwoche beim 4:2 über Ennigerlohs Zweitvertretung bewiesen.

Dabei hat Aramäer sogar einen 0:2-Rückstand gedreht. „Wir haben super kombiniert und unsere Chancen eiskalt genutzt. Gegen ASK werden wir jetzt alles auffahren, was wir haben“, gibt sich Schroth kämpferisch. Dabei spielt dem Schlusslicht auch in die Karten, dass Stefan Wegmann seine Sperre abgesessen hat und Vesko Hamidovic ebenfalls wieder mit dabei ist.

Defizite in der Defensive

Besser sieht es personell auch bei ASK aus. Bis auf Ismail Colak, Hasan Keskin, Yunus Tunc und Enes Kurt kann Trainer Serkan Aldemir wieder aus dem Vollen schöpfen. Der Übungsleiter weiß zwar um den jüngsten Motivationsschub des Stadtrivalen, ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk möchte er Aramäer aber trotzdem nicht machen. „Wir wissen um die Defizite in deren Defensive und werden versuchen, sie mit Pressing und schnellem Offensivfußball vom Platz zu fegen“, kündigt Aldemir an. Parallel pocht er aber darauf, dass seine Akteure die nötige Geduld und Ruhe mitbringen. „Dann werden wir unsere Chancen bekommen“, ist er sich sicher.

Für Heinz Schroth muss dagegen gegen ASK die Null hinten stehen – vor allem in den ersten 30 Minuten: „Wir werden abwartend spielen. Unsere Schwäche war bisher das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft. Daran arbeiten wir aber.“ Die Stimmung in der Truppe sei ohnehin gut. „Am Dienstag waren alle mit strahlenden Gesichtern beim Training. Und um das Mannschaftsgefüge noch etwas zu stärken, waren wir am Freitag zum Feiern im Dorf Münsterland“, ergänzt er lachend.

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