Fußball: Stadtwerke Ahlen Cup
Mehr als nur ein Turnier: Am Freitag starten die Hallenstadtmeisterschaften

Ahlen -

Am Freitag beginnen die Ahlener Hallenstadtmeisterschaften. Als Ausrichter fungiert die DJK Vorwärts, die sich zum Ende ihres Jubiläumsjahrs noch mal richtig ins Zeug legen möchte. Frust gibt es derweil bei der Stadtauswahl.

Freitag, 27.12.2019, 05:00 Uhr
Ab Freitagnachmittag (17 Uhr) rollt bei den Hallenstadtmeisterschaften der Ball. Den Anfang machen die Senioren. Die Alten Herren greifen erst am Samstag ins Geschehen ein.
Ab Freitagnachmittag (17 Uhr) rollt bei den Hallenstadtmeisterschaften der Ball. Den Anfang machen die Senioren. Die Alten Herren greifen erst am Samstag ins Geschehen ein. Foto: Lars Gummich

Für die Ahlener Fußballer ist die Hallenstadtmeisterschaft ohnehin stets der letzte Termin im Kalender eines Jahres. Für die DJK Vorwärts Ahlen aber ist sie der letzte von vielen Höhepunkten. Im Jahr ihres 100-jährigen Bestehens hat sie sich bewusst um deren Ausrichtung und den Zuschlag erhalten. Nun möchte sie sich und ihren Gästen zum Abschluss eines mit Glanzlichtern gefüllten Jahres ein würdiges Finale bieten.

Los geht es am Freitag (17 Uhr) mit den ersten Gruppenspielen der Senioren. Am Samstag werden diese fortgesetzt und es greifen auch die Alten Herren im Modus Jeder gegen jeden ins Geschehen ein. Am Sonntag endet der dreitägige der Budenzauber.

„Wir haben richtig Glück bei der Terminierung, dass die Veranstaltungstage auf das Wochenende fallen. Deshalb erhoffen wir uns durchaus, dass an den drei Tagen in der Halle richtig was los ist“, sagt Vorwärts-Vorsitzender Martin Metzner . Erst 19 Tage ist es her, dass ihm und seinem Verein genau das letztmalig gelang. Beim Spitzenspiel der Tischtennis-Bundesliga zwischen Borussia Düsseldorf und dem 1. FC Saarbrücken waren mehr als 1000 Zuschauer in der rappelvollen Friedrich-Ebert-Halle.

Klare Aufgabenverteilung

Ganz so viele dürften es diesmal nicht werden. „Aber ich finde, die Stadtmeisterschaft ist nach wie vor ein echtes Spektakel“, sagt Metzner. Rund 80 Helfer werden dafür sorgen, dass alles reibungslos läuft. „Wir wissen sehr wohl, dass wir unseren Mitgliedern, die mit anpacken, sehr viel zumuten“, so Metzner. Aber die Tatkraft soll sich – wie schon beim Tischtennis-Highlight – lohnen.

„Wir haben eine klare Aufgabenverteilung. Alle haben ihren Part im Griff. Gemeinsam ist das zu wuppen“, sagt Thomas Vienhues . Er ist einer der führenden Köpfe der Turnierleitung und mit den Abläufen vertraut. Ins Schwitzen gerät er angesichts der Größe der Aufgabe jedenfalls nicht. Am Montagnachmittag haben sie bei Vorwärts noch die Bande aufgebaut und letzte Vorbereitungen getroffen. Nun kann es losgehen.

Für Thomas Vienhues sind die Hallenstadtmeisterschaften weniger ein sportlicher Wettstreit als vielmehr Kitt zwischen den Vereinen. „Wann trifft man schon so viele Vereine auf einmal? Viele kommen in die Halle und man quatscht auch mal miteinander über die Vereinsgrenzen hinaus. Das ist ein wichtiger Austausch“, betont Vienhues.

Böhle moniert Resonanz

Den Zusammenhalt fördern soll auch eine Stadtauswahl. Die wird bei den Senioren einmal mehr von Jörg Böhle betreut, den Christian Rogge und Benedikt Miketta unterstützen. Allerdings ärgert sich Böhle wie schon in der Vergangenheit über verhaltene Resonanz. Trotz vorheriger Zusagen und expliziter Nachfragen bei den Vereinsvorsitzenden hatte Böhle Mühe, eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen.

„Früher haben mich die Spieler schon ein halbes Jahr vor dem Turnier angerufen und gefragt, ob sie dabei sein dürfen. Damals musste ich sogar einigen absagen. Heute dagegen ist es einfach nur traurig“, sagt Jörg Böhle.

RWA der Topfavorit

Besser läuft es bei den Alten Herren. Hier konnte sich Trainer Almir Mehovic jedenfalls nicht über zu wenig Zuspruch beklagen. Seiner Formation gehören dem Vernehmen nach auch die Ex-Profis Musemestre Bamba und Deniz Sahin an.

Deshalb könnte die Stadtauswahl bei den Alten Herren auch Titelverteidiger und Seriensieger FSG womöglich den Pokal streitig machen. Bei den Senioren gilt Abo-Gewinner RW Ahlen einmal mehr als großer Favorit. „RWA hat natürlich wieder die besten Chancen auf den Titel. Aber auch mit Vorhelm und ASK war zuletzt zu rechnen. Und die ASG hat eine ganz junge Mannschaft, der ich auch eine Menge zutraue“, sagt Thomas Vienhues.

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