Fußball: 9. Aram-Masters in Ahlen
Im Finale gibt es ausnahmsweise zwei Gewinner

Ahlen -

Ausrichter Aramäer Ahlen hat bei den Alten Herren das diesjährige Aram-Masters gewonnen. Bei den Senioren sicherte sich der Ahlener SK den Pokal. Der unterlegene Finalist Westfalia Vorhelm war auf seine Weise ein großer Gewinner.

Dienstag, 14.01.2020, 15:58 Uhr aktualisiert: 15.01.2020, 11:18 Uhr
Auf dem Rasen hatte ASK in den vergangenen Wochen wenig Grund zu jubeln. Der Turniersieg beim Aram-Masters war da mal eine willkommene Abwechslung.
Auf dem Rasen hatte ASK in den vergangenen Wochen wenig Grund zu jubeln. Der Turniersieg beim Aram-Masters war da mal eine willkommene Abwechslung. Foto: Marc Kreisel

„Das war eine rundherum gelungene Veranstaltung“, zog Ilyas Celik nach der neunten Auflage des Aram-Masters ein positives Fazit. Der Vorsitzende von Aramäer Ahlen freute sich mit den Gewinnern des Ahlener SK.

„Sie sind eine Bereicherung für unser Turnier. Es macht Spaß, ihnen zuzusehen und sie haben verdient das Finale erreicht“, sagte Celik. Es war ein furioses Endspiel, in dem Westfalia Vorhelm ebenbürtig war. ASK erzielte spät den Siegtreffer zum 4:3-Endstand und sicherte sich den großen Wanderpokal.

Gedenkminute für Andreas Tesch

Die Freude bei den Spielern und Fans war riesengroß, so dass sie sofort eine große Party steigen ließen. „Damit seid ihr die inoffiziellen Stadtmeister“, sagte Bürgermeister Dr. Alexander Berger bei der Siegerehrung und richtige seine Glückwünsche an die verdienten Gewinner. Emotional wurde es bei der Siegerehrung ebenfalls. Denn auch bei den Fußballern war der plötzliche Tod von Handballer Andreas Tesch ein Thema. Sie hielten eine Schweigeminute ab, ehe Vorhelms Marvin Brüggemann verkündete, dass die Mannschaft die Prämie für den zweiten Platz den Hinterbliebenen spende. Ein lang anhaltender Applaus brauste auf. Damit waren beide Finalisten die Gewinner des Tages.

 

Auf dem Weg ins Endspiel gab es zwei Überraschungen, denn mit den zweiten Mannschaften von Westfalia Vorhelm und der Aramäer erreichten zwei Teams das Semifinale, die niemand auf der Rechnung hatte. „Das ist das Ziel dieses Turniers, dass die zweiten Mannschaften anders als bei der Stadtmeisterschaft zeigen können, dass sie auch gut kicken können“, sagte Ilyas Celik. Allerdings unterlagen sie mit 1:6 (Vorhelm 2 gegen Vorhelm 1) und 2:5 (Aramäer 2 gegen ASK) jeweils deutlich.

Cicek hält den Sieg fest

Begonnen hatte der Tag derweil mit dem Turnier der Alten Herren. Nach einer interessanten Vorrunde qualifizierten sich Vorwärts Ahlen und Turo d’Izlo Gronau für das erste Halbfinale. Nach einem 3:3 musste hier das Neunmeterschießen die Entscheidung herbeiführen. Gronau setze sich durch und zog ins Finale ein.

Im anderen Semifinale behielt Aramäer Ahlen mit 4:2 die Oberhand gegen Westfalia Vorhelm. Im Spiel um Platz drei besiegte Vorwärts die Vorhelmer mit 1:0. Im Finale blieb es bis zum Ende sehr spannend und die Ahlener versuchten alles, um ihre knappe Führung über die Zeit zu retten. Als Aramäer-Torhüter Benjamin Cicek kurz vor dem Ende mit einem Riesenreflex den Kasten sauber hielt, war es geschafft.

 

„Ich habe nicht erwartet, dass unsere Mannschaft eine Chance hat, überhaupt ins Halbfinale zu kommen und dann gewinnt sie das Turnier auch noch. Das war schön anzusehen“, freute sich Geschäftsführer Thomas Tunc über den Erfolg. Er beglückwünschte aber auch fair den Gegner zur sehr guten Leistung. Aufgrund guter Resonanz soll im kommenden Jahr die dann zehnte Auflage des Aram-Masters stattfinden.

 

 

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