Fußball-Kreisliga A Rückblick: Westfalia Vorhelm überwintert auf Platz fünf
Da ist noch Luft nach oben

Vorhelm -

Besser geht ja eigentlich immer. Doch Dennis Averhage scheint es damit ernst zu meinen. Seine Mannschaft liegt zwar mit Rang fünf derzeit im Soll. Der Trainer von Westfalia Vorhelm schätzt das Potenzial seines Teams nach der Hinserie aber deutlich höher ein. Was dieses verbessern muss, weiß er auch schon.

Mittwoch, 15.01.2020, 17:48 Uhr
Mit Platz fünf liegen
Mit Platz fünf liegen Foto: Lars Gummich

Seit dieser Saison steht Dennis Averhage nach zwei Jahren beim SC Hoetmar wieder als Übungsleiter an der Seitenlinie bei Westfalia Vorhelm. Doch zufrieden ist der Coach mit der abgelaufenen ersten Halbserie bei seiner „zweiten Familie“ keineswegs. Schließlich sieht der Tischler noch viel mehr Potenzial in seiner Truppe, als diese bislang gezeigt hat.

Nach 17 absolvierten Begegnungen – das letzte Spiel gegen Lette wurde wegen der Unbespielbarkeit des Platzes im Wibbeltdorf abgesagt – rangiert die Westfalia auf Platz fünf. Neun Siege durfte die Averhage-Elf feiern. Zudem verbuchten die Vorhelmer jeweils vier Unentschieden und Niederlagen und stellen mit 51 Treffern hinter Neubeckum (70) und Ennigerloh (69) den drittbesten Angriff der Liga.

„Wir haben nicht das Optimum rausgeholt“, erklärt der Coach dennoch gewohnt offen. „Wir wollten zwar unter die ersten fünf Mannschaften, aber eigentlich ist das noch zu wenig“, schiebt er unumwunden hinterher. „Ich schätze uns stärker ein. Die Jungs haben nur nicht immer das abgerufen, was sie abrufen können.“

Nur an einem Spieltag – nämlich am dritten – rutschte die Westfalia auf einen Platz ab, der schlechter als der fünfte Rang war. Allerdings fehlt der Truppe auch der Anschluss nach oben. Denn der Abstand zu Spitzenreiter Neubeckum beträgt bereits 16 Punkte. Aber wo hat Vorhelm bislang etwas Zählbares liegen gelassen? Vor allem gegen Gegner, die spielerisch nicht glänzen. „Da tun wir uns bisher schwer. Wir schaffen es dann nicht, unsere Dominanz und unseren fußballerischen Vorteil auf das Feld zu bringen“, weiß der Trainer um die Baustelle. „Wir spielen meistens zu überhastet und sind zu nervös gegen Teams von unten.“

Ein Highlight gebe es für ihn demnach auch nicht. „Ja klar haben wir gegen Ennigerloh eine starke erste Halbzeit gezeigt. Punkte kamen dabei aber trotzdem nicht rum“, erinnert er an die 2:3-Pleite. „Wir müssen jetzt mehr arbeiten, um uns den einen oder anderen Höhepunkt für die Rückrunde zu basteln.“

Dafür sieht Averhage seine Mannschaft nun in der Pflicht. „Wir müssen selbstbewusster auftreten und versuchen, eine Serie zu starten. Dann wird vieles zum Selbstläufer“, sagt er. „Eigentlich waren wir auf einem guten Weg, aber die 1:3-Pleite gegen Stromberg hat alles wieder kaputt gemacht“, ärgert er sich.

Außerdem möchte er, dass seine Jungs den Spaß, den sie beim Fußball spielen empfinden, weiter nach außen transportieren. „So können wir unsere Zuschauer, die uns immer unterstützen, glücklicher und zufriedener nach Hause schicken“, meint der Übungsleiter.

Bis Ende Januar gibt Averhage seinen Spielern nun frei. Danach bittet der 40-Jährige seine Truppe wieder zum Training. Neuzugänge und Abgänge vermeldet Vorhelm bis dato noch nicht.

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