Handball: 3. Liga
Kein Lohn für gute Leistung: Ahlener SG fühlt sich bei GWD Minden 2 benachteiligt

Ahlen -

Es muss sich anfühlen, wie gegen Windmühlen anzurennen. Woche für Woche steht der ASG etwas anderes im Weg. Auch beim TSV GWD Minden 2 hatte der Handball-Drittligist wieder mit solchen Widrigkeiten zu kämpfen. Sascha Bertow machte die frühe Verletzung eines Spielers, vor allem aber die Schiedsrichter für die Niederlage verantwortlich.

Sonntag, 09.02.2020, 14:28 Uhr aktualisiert: 10.02.2020, 13:34 Uhr
Philipp Dommermuth und die ASG gingen auch in Minden leer aus.
Philipp Dommermuth und die ASG gingen auch in Minden leer aus. Foto: R. Penno

Der Ahlener Trainer sah sich nach dem knappen 27:30 (13:13), für das sich seine Mannschaft im Abstiegskampf natürlich wieder nichts kaufen kann, massiv benachteiligt. „Das sage ich nicht oft, aber dieses Mal muss ich es“, so Bertow . „Sie pfeifen uns zwei Tore weg, die hätten zählen müssen, pfeifen Schritte, die keine waren, und bei den Zwei-Minuten-Strafen haben sie zwei unterschiedliche Maßstäbe angelegt. Das war in der zweiten Halbzeit permanent so“, kritisierte Bertow.

David Wienceck fällt bereits nach zehn Minuten aus

Bereits nach zehn Minuten hatten die Gäste zudem den Ausfall des bis dahin stark spielenden David Wienceck zu verkraften, der sich bei einem Schlagwurf den Daumen ausgerenkt hatte und nicht mehr weiter machen konnte. Für ihn kam am Schluss der angeschlagene Jannis Fauteck und vorher Neuzugang David Denert. „E hat das sehr ordentlich gemacht. Aber er ist erst eine Woche da. Da darf man keine Wunder erwarten“, so der ASG-Trainer.

Komplett offene Partie vor der Pause

Trotz des Ausfalls war es insbesondere vor der Pause eine komplett offene Partie mit wechselnde Führungen, wobei sich jedoch kein Team um mehr als zwei Tore absetzen konnte. Dementsprechend ging es leistungsgerecht mit 13:13 in die Kabine. Kurz nach der Pause schienen sich die Ahlener nach Toren von Mattes Rogowski, Ferdi Hümmecke und Nico Horn absetzen zu können. Sie führten bereits mit 18:15 (36.). 13 Minuten später war das Ergebnis auf den Kopf gestellt und Minden lag mit 24:20 vorne. Beim 25:27 zweieinhalb Minuten vor Schluss schnupperte die Bertow-Sieben kurz noch einmal an einem möglichen Punkt, näher kamen die Ahlener aber nicht mehr heran. Am Freitag gegen den direkten Konkurrenten aus Menden kommt es nun zum ersten Endspiel um den Klassenerhalt.

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