Handball: Damen-Bezirksliga
Eintracht Dolberg geht bei Westfalia Kamen unter

Dolberg -

Das war ein typischer Fall von „denkste“. Aus dem Plan, zwei Punkte von Westfalia Kamen mitzunehmen und damit wieder die Tabellenführung zurückzuerobern, wurde am Donnerstag jedenfalls nichts für die Bezirksliga-Handballerinnen von Eintracht Dolberg. Das Ergebnis war eine Machtdemonstration der Gastgeberinnen.

Freitag, 14.02.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 14.02.2020, 22:04 Uhr
Acht Treffer von Alina Thier halfen nicht, in Kamen in die Nähe eines Punktgewinns zu kommen.
Acht Treffer von Alina Thier halfen nicht, in Kamen in die Nähe eines Punktgewinns zu kommen. Foto: Lars Gummich

Mit 18:31 (10:15) verlor die Mannschaft von Marco Tittmann das Spitzenspiel unerwartet hoch. „Die Niederlage war auch in der Höhe verdient. Der Gegner war einfach zu stark“, musste der SVE-Coach neidlos anerkennen.

Wir haben die ersten zehn Minuten komplett verschlafen. Da waren wir überhaupt nicht auf dem Feld

Marco Tittmann

Allerdings bestach sein Team auch nicht gerade durch eine konzentrierte Leistung. „Wir haben die ersten zehn Minuten komplett verschlafen. Da waren wir überhaupt nicht auf dem Feld“, konstatierte Tittmann angesichts eines 1:6-Rückstands. Dabei zeigte Torhüterin Anna Borgerding in der Anfangsphase noch etliche starke Paraden. „Ohne sie hätten wir sicher noch höher zurückgelegen“, meinte der Coach. Immerhin: „Danach sind wir besser ins Spiel gekommen und hatten den Gegner eigentlich im Griff“, so der Coach, dessen Team den Rückstand bis zur Pause zumindest nicht größer werden ließ.

Erneuter Einbruch nach der Pause

Mit einer gehörigen Portion Optimismus sah der Trainer deshalb der zweiten Hälfte entgegen. „Eigentlich dachte ich, dass wir nun drin sind im Spiel.“ Doch auch hier hieß es: denkste! Keine sechs Minuten später lagen die Dolbergerinnen – trotz einiger eigener Chancen, die aber nicht konsequent genutzt wurden – mit 11:18 im Hintertreffen, kurz darauf mit 12:21. „Da war der Drops gelutscht“, wusste Tittmann, der bei den Kamerinnen die „deutlich bessere Einstellung und eine ganz andere Körpersprache“ ausmachte. Den Glauben, das Ruder noch einmal herumreißen zu können, hatte sein Team zu diesem Zeitpunkt längst verloren. 13 Treffer Rückstand bei der Schlusssirene waren schließlich Ausdruck einer Kamener Machtdemonstration.

Tittmann weiter zuversichtlich

Trotz der nun drei Minuspunkte mehr als der Spitzenreiter bleibt Tittmann kämpferisch. „Das war’s noch nicht“, betonte er. „Wir schauen jetzt von Spiel zu Spiel.“

Am Sonntag (15.15 Uhr) ist der SVE im Derby bei der Ahlener SG 2 zu Gast. „Da sind wir dann wieder Favorit, wollen wieder eine bessere Geschlossenheit zeigen und damit wieder in die Erfolgsspur finden“, erklärt Tittmann vor der Partie beim Tabellenzehnten. Julia Keitemeier und Aline Thier fallen aus.

SVE: Borgerding, N. Sahm – Jana Mächling, L. Sahm, Penger (1), Krupski (3/3), Falk, Kaplan (1), Czajor (1), Pomplun, Westerfellhaus (1), Thier (8), Kreitinger (3/1), Kocker

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