Handball-Jugend: DHB-Sichtung
Sechs Talente des HLZ Ahlen sind nominiert

Ahlen -

Erneut freut sich das HLZ Ahlen über eine Auszeichnung der besonderen Art: In diesem Jahr stehen gleich sechs Spieler der männlichen B-Jugend auf der Liste des Handballverbands Westfalen für die DHB-Sichtung.

Donnerstag, 27.02.2020, 10:27 Uhr aktualisiert: 27.02.2020, 10:40 Uhr
HLZ-Trainer Frederik Neuhaus wird‘s freuen. Sechs seiner B-Jugendlichen sind für die DHB-Sichtung nominiert.
HLZ-Trainer Frederik Neuhaus wird‘s freuen. Sechs seiner B-Jugendlichen sind für die DHB-Sichtung nominiert. Foto: Lars Gummich

Jesse Horstmann , Fynn Stratmann, Florian Danker und Sven Brockmeyer fahren als vier von nur zwölf Spielern aus ganz Westfalen vom 4. bis 8. März 2020 zur deutschlandweiten Sichtung der Jugendnationalmannschaft des Jahrgangs 2004. Mit Jonas Horstmann und Louis Klävers stehen noch zwei weitere HLZ-Talente ganz oben auf der Reserveliste des Handballverbands Westfalen und werden bei einem Ausfall eines anderen Spielers nachnominiert.

Langer Weg bis zum DHB

Zur DHB-Sichtung entsenden alle Handballverbände Deutschlands je 12 Spielerinnen und Spieler, die dann in einem viertägigen Marathon in allen Belangen des Handballsports auf Herz und Nieren getestet werden. Neben technischen und taktischen Fähigkeiten steht insbesondere auch die Athletik im Vordergrund.

Die Einladung zur DHB-Sichtung ist dabei der vorläufige Höhepunkt einer langen Reise. Aus ihren jeweiligen Vereinen müssen sich die Talente zunächst in den zwölf Kreisauswahlen Westfalens beweisen, um im Anschluss eine Förderung auf Ebene des Handballverbands in den so genannten Westfalenstützpunkten zu erhalten. Die hieraus wiederum besten 15 Spieler werden für die Westfalenauswahl nominiert und die wiederum erfolgreichsten Zwölf werden für die DHB-Sichtung nominiert. Kurz: Die Nachwuchsspieler gehören zu den besten ihrer Altersklasse, die alleine in Westfalen ca. 3.000 Handballer umfasst.

Neuhaus lobt Disziplin und Einsatzbereitschaft

B-Jugend-Trainer Frederik Neuhaus vom HLZ verweist darauf, dass das Erreichen dieser „Karriere-Stufe“ nicht nur ein langer Weg, sondern auch das Ergebnis harter Arbeit ist: „Von den Jungs wird deutlich mehr erwartet als von ihren Altersgenossen. Hierzu gehört insbesondere auch ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Disziplin“, so Neuhaus.

Jugendleiter Ludger Trost lobte den Erfolg als Ergebnis der Zusammenarbeit eines großen Trainerteams, ohne die eine Talentförderung auf Spitzenniveau heutzutage nicht mehr realisiert werden könne. „Wir freuen uns für die Jungs und wünschen viel Erfolg in Heidelberg“, so Trost.

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