Fußball: Kreisliga A Beckum
Eine Minute fehlt zum Sieg: Westfalia Vorhelm nur mit Remis beim SuS Enniger

Enniger -

Zum dritten Mal in Folge trennten sich SuS Enniger und Westfalia Vorhelm unentschieden. Beinahe aber hätte es für Westfalia Vorhelm zum Sieg gereicht. Doch da hatte die TuS die Rechnung ohne einen ihrer Ex-Spieler gemacht.

Sonntag, 01.03.2020, 19:02 Uhr aktualisiert: 01.03.2020, 20:17 Uhr
Zurecht angefressen war Vorhelms Marvin Brüggemann, hier eingerahmt von Ennigers Matthias Hilgensloh (links) und Enzo Engelmeyer, nach dem unnötigen Unentschieden beim ewigen Rivalen.
Zurecht angefressen war Vorhelms Marvin Brüggemann, hier eingerahmt von Ennigers Matthias Hilgensloh (links) und Enzo Engelmeyer, nach dem unnötigen Unentschieden beim ewigen Rivalen. Foto: Lars Gummich

Erst ein 0:0-Remis im April 2019, dann ein 1:1-Unentschieden im vergangenen August und nun gab es im Derby zwischen Westfalia Vorhelm und dem SuS Enniger schon wieder keinen Sieger.

Am Sonntag verspielten die Gäste aus dem Wibbeltdorf gleich zwei Mal eine Führung und gingen beim 2:2 (0:1) am Ende wieder nur mit einem Zähler nach Hause. Die Gastgeber belohnten sich dagegen für eine gute Moral. Zufrieden waren aber beide Kontrahenten nicht wirklich.

Remis bringt nicht weiter

„Wir waren zum ersten Mal, seitdem ich Trainer bin, spielerisch besser im Derby. Für einen Sieg hat es aber leider wieder nicht gereicht, obwohl Vorhelm zwischenzeitlich ordentlich gewankt hat. Der Punkt ist zwar in Ordnung, bringt uns allerdings auch nicht wirklich weiter“, sagte Peter Rosendahl, der gemeinsam mit Michael Huerkamp den SuS coacht. Sein Gegenüber, Dennis Averhage, war ebenfalls nicht mit dem Endergebnis einverstanden. „Das ist einfach mega ärgerlich, dass wir die Führung kurz vor Schluss verspielen“, befand Vorhelms Übungsleiter.

Fußball-Kreisliga A Beckum: SuS Enniger – Westfalia Vorhelm 2:2

1/56
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich
  •  

    Foto: Lars Gummich

Der Ausgleich zum 2:2 fiel erst in der 89. Minute, als Ennigers Torjäger Dennis Rinke nach einem langen Ball Westfalia-Schlussmann Marvin Schulze Wettendorf aussteigen ließ und aus spitzem Winkel einnetzte.

Vorausgegangen war ein Ballverlust im Mittelfeld der Gäste. „So ein Fehler darf einfach nicht passieren“, sagte Averhage und klagte im nächsten Atemzug: „Wir müssen in der Lage sein, so eine Partie siegreich zu Ende zu bringen.“

Kein Booster für Selbstvertrauen

Ein Erfolg – so der Trainer weiter – hätte seiner Truppe ordentlich Selbstbewusstsein verleihen können. „Jetzt ist das einfach nur ernüchternd, weil wir uns für ein engagiertes Spiel nicht belohnt haben.“

Der Tabellenfünfte legte schwungvoll los, schaffte es aber nicht, in Führung zu gehen. Ein Abseitstor von Dominik Bergedieck wurde zurückgepfiffen (15.). Danach waren die Gastgeber am Drücker. Dennoch war der erste Treffer des Tages den Gästen vergönnt: Bergedieck schlenzte das Spielgerät nach einer eigentlich geklärten Standardsituation in die Maschen (32.).

Enniger steckte aber nicht auf und erspielte sich weitere Möglichkeiten zum Ausgleich, die weder Dennis Rinke noch Erik Muckermann und Henrik Steltig im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnten. Die Vorhelmer waren ihrerseits durch Marvin Brüggemann, Davin Wöstmann und Patrick Lökes ebenfalls gefährlich, hatten aber genauso wenig Zielwasser wie ihre Kontrahenten getrunken.

Doppelpack von Rinke

Im zweiten Durchgang kombinierte sich Enniger dann allerdings doch zum 1:1-Ausgleich durch Dennis Rinke (72.). Wenig später gelang Davin Wöstmann per Kopf der erneute Führungstreffer für die Gäste (79.).

„Danach haben wir alles nach vorne geworfen und wurden noch für unseren Auftritt mit immerhin einem Zähler belohnt“, sagte Rosendahl. Weil Rinke, wie eingangs beschrieben, nochmals zuschlug.

Enniger:Brüggemann – Engelmeyer (76. Baxheinrich), Karl, Feld, Tierbach (83. Schmelter), Muckermann, Hanskötter (87. Aden), Hilgensloh, Garbe (61. Kottlarz), Rinke, Steltig

Enniger:

Vorhelm:Schulze Wettendorf – Lüning, Kraskes, Schmitz, Brehe (70. Pörschke), Brüggemann, Müller, Gerdhenrich, Lökes (46. Flenner), Wöstmann (87. Kaldewei), Bergedieck

Vorhelm:
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7304632?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57550%2F
Nachrichten-Ticker