Fußball: Oberliga Westfalen
Pihl nutzt gleich den ersten Versuch: RW Ahlen gewinnt beim Spitzenreiter SC Wiedenbrück

Ahlen -

Fehlstart im ersten Spiel nach der Winterpause, Ausrufezeichen im zweiten. Und was für eines: Rot-Weiß Ahlen ist zurück im Aufstiegsrennen. Am Freitagabend bezwang die Mannschaft von Christian Britscho den Oberliga-Spitzenreiter SC Wiedenbrück mit einem 1:0 (1:0)-Auswärtssieg.

Freitag, 06.03.2020, 21:30 Uhr aktualisiert: 08.03.2020, 20:14 Uhr
Der wichtigste Mann dieser Szene ist gar nicht zu sehen. Mike Pihl, Torschütze des 1:0 für Rot-Weiß Ahlen gegen Spitzenreiter Wiedenbrück, wird von seinen jubelnden Mitspielern verdeckt.
Der wichtigste Mann dieser Szene ist gar nicht zu sehen. Mike Pihl, Torschütze des 1:0 für Rot-Weiß Ahlen gegen Spitzenreiter Wiedenbrück, wird von seinen jubelnden Mitspielern verdeckt. Foto: Marc Kreisel

Große Fußballkunst oder gar ein Offensivfeuerwerk, wie man es sich angesichts der Konstellation Erster gegen Dritter vielleicht hätte erhoffen können, bekamen die Zuschauer im Jahnstadion zwar nicht zu sehen. Dafür war der Rasen einfach zu nass und zu tief. Zumindest den rund 100 mitgereisten Ahlener Zuschauern dürfte das nach Schlusspfiff aber herzlich egal gewesen sein. Sie feierten den so wichtigen Auswärtssieg, der sie sicher mit der 0:3-Niederlage gegen Kaan-Marienborn vom Sonntag versöhnte.

Altun und Todte geben Startelfdebüt in der Liga

Fußball-Oberliga: SC Wiedenbrück - Rot-Weiß Ahlen

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  • SC Wiedenbrück - Rot-Weiß Ahlen Fußball Oberliga Saison 2019/2020 Foto: Marc Kreisel

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Zuvor hatten sie wieder das andere Gesicht ihrer Mannschaft gesehen. Und das eben nicht nur im wörtlichen Sinn, weil RWA-Coach Christian Britscho seine Startelf auf drei Positionen verändert hatte. Dieses Mal stand Neuzugang Philipp Aboyage, der zuletzt auf dem rechten Flügel begonnen hatte, nicht in der Anfangsformation. Dafür kam mit Marcel Todte aber ein anderer Winterzugang zu seinem ersten Debüt von Anfang an. Er ersetzte Luca Steinfeldt im Sturm, musste kurz vor der Halbzeitpause (41.) allerdings mit einer Oberschenkelverhärtung schon wieder runter und wurde von Steinfeldt ersetzt. Pascal Schmidt wich Yasun Altun im Mittelfeld, der ebenfalls sein (bärenstarkes) Debüt gab, während Aboyage von Sebastian Mai vertreten wurde.

Pihl schießt die Ahlener schon in der 18. Minute in Führung

Die Gäste aus Ahlen hatten die erste Chance der Partie – und die führte auch gleich zum Tor des Tages. Sebastian Mai hatte in der 18. Minute eine Hereingabe von rechts so flach und scharf durch den 16er gezogen, dass SCW-Keeper Marcel Hölscher den Ball nicht mehr richtig zu packen bekam. Stattdessen landete der am Fünf-Meter-Raum bei Mike Pihl, der ihn über die Linie stocherte. Riesen Jubel bei den Ahlenern. So hatten sie sich das erhofft.

SC Wiedenbrück kommt spät zur ersten Chance, hat dann aber gleich die nächste

Erst 18 Minuten später kamen die Hausherren zu ihrem ersten Torschuss. Aday Ercan prüfte RWA-Keeper Bernd Schipmann aus der zweiten Reihe. Nur zwei Zeigerumdrehungen danach musste Schipmann aber schon wieder eingreifen und dieses Mal einen Drehschuss von Jacub Przybylko entschärfen. Die Ahlener hatten unmittelbar vor der Halbzeitpause noch eine gute Möglichkeit: Nach Freistoß verlängerte René Lindner auf Luca Steinfeldt. Der versuchte es mit einem Kopfballheber über den zu weit vorne stehenden Hölscher, traf aber nur die Latte (41.).

Maier scheitert knapp am Ausgleich, RWA an der Latte

Zurück auf dem Platz probierte es RWA-Kapitän René Lindner doch glatt mit einem Seitfallzieher (48.). Für die größte Ausgleichschance sorgte Wiedenbrücks Bester Viktor Maier, der aber nur das Außennetz traf (67.). Die Ahlener trafen durch Timon Schmitz ein weiteres Mal die Latte. Auch der eingewechselte Pascal Schmidt hätte noch den Deckel drauf machen können (88.). So blieb es beim knappen Ergebnis, das in einer hektischen Schlussphase über die Zeit gebracht wurde.

Fast so geschafft wie seine Mannschaft war nach Schlusspfiff Coach Christian Britscho. „Das war für mich sehr intensiv, genau wie das Spiel. Nach so einer Partie bist du auch als Trainer leer“, gestand er und schob gleich hinterher: „Aber wenn du die drei Punkte hast, ist das egal.“
Britscho lobte ein Topleistung seiner Mannschaft, die es verstanden hatte, den Spitzenreiter in dessen eigenem Stadion weitestgehend zu neutralisieren – auch das hoch gelobte Mittelfeld der Gastgeber. „Dass du das nicht gänzlich schaffst, ist bei so einem Gegner auch klar. Dafür hat Wiedenbrück einfach zu viel Qualität“, so der RWA-Coach. Der verteilte noch ein Sonderlob an seinen Keeper Bernd Schipmann. „Was die Jungs davor nicht weggesaugt haben, hat er dann gehalten.“

Gibt dieser Sieg beim Ligaprimus den Ahlenern nun also einen Extraschub? „Ich hoffe es“, sagte Britscho. „Das tat wirklich gut, vor allem auch vor unseren Fans, die uns lautstark unterstützt haben.“

Statistik

SCW: Hölscher – Duschke (46. Beckhoff), Schubert, Tia, Hüsing – Demming, Latkowski (56. Klantzos) – Tabaku, Ercan (77. Thomas), Maier – Przybylko (46. Twyrdy).

RWA: Schipmann – Eickhoff, Lindner, Höveler, Schurig – Kaldewey, Altun – Mai (69. Zengin), Schmitz (86. Schmidt), Pihl (89. Cieslak) – Todte.

Tor:0:1 (18.) Pihl

Gelbe Karten: Duschke, Schipmann, Höveler.

Schiedsrichterin: Kathrin Heimann.

Beste: Maier, Altun, Pihl.

Korrektur

In der ursprünglichen Version dieses Artikels hieß es, Neuzugang Philipp Aboyage habe dieses Mal nicht im Kader gestanden. Das ist nicht korrekt. Sein Name stand lediglich auf dem nur 18 Namen umfassenden Spielberichtsbogen nicht. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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