Handball: Herren-Bezirksliga
Viel Radau hilft viel – SVE Dolberg gewinnt klar bei Eintracht Overberge

Dolberg -

Was wäre wohl interessanter gewesen – das eigene Spiel oder der Liveticker von der Konkurrenz? Während die Dolberger Handballer nämlich in ihrer Partie beim Schlusslicht TuS Eintracht Overberge schon längst als sicherer Sieger feststanden – Endstand 36:25 (20:15) –, braute sich zeitgleich zwischen dem Achten HC Heeren-Werve und Spitzenreiter SGH Unna Massen eine Überraschung zusammen.

Sonntag, 08.03.2020, 20:10 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 17:14 Uhr
Eintracht-Coach Andreas Schwartz war an der Seitenlinie gefragt.
Eintracht-Coach Andreas Schwartz war an der Seitenlinie gefragt. Foto: Gummich

Anderthalb Minuten vor dem Ende stand es 27:27 – und dabei blieb es auch. Der Tabellenführer gab also überraschend einen Punkt ab. Die Dolberger rückten bis auf drei Zähler heran. Nur bekam das beim SVE zunächst keiner mit. Eintracht-Coach Andreas Schwartz erfuhr davon erst auf dem Heimweg und war ebenfalls überrascht.

„Ohhh, das ist natürlich eine veränderte Situation“, sagte er im ersten Moment. Zu hoch hängen wollte er das Ergebnis dann aber doch nicht. „Wir müssen nächste Woche erstmal gegen den Tabellendritten aus Kamen bestehen. Und bei uns hing in den letzten Wochen der Himmel ja nicht gerade voller Geigen“, sagte Schwartz. Sollte heißen: Angesichts der zuletzt gezeigten Formschwankungen seiner Mannschaft wollte er nicht gleich den Angriff auf die Spitzenposition ausrufen.

Schwartz muss an der Seitenlinie laut werden – dann läuft‘s

Auch gegen das bisher noch sieglose Overberge war wieder nicht alles top. Nach der frühen Führung fühlten sich die Dolberger wohl zu sicher. Prompt stand es 11:11 (18.) Immerhin ging es bis zur Pause auch wieder in die andere Richtung. Und kurz danach war der Drops mit 25:17 (38.) tatsächlich schon gelutscht. Nur hatte Schwartz dafür wieder viel Radau an der Seitenlinie machen müssen. „Bei den Jungs muss man eben immer Gas geben. Das ist keine Mannschaft, die man lange sich selbst überlassen kann“, so der Trainer. Solange es dann wenigstens hilft, dürfte ihm das aber noch Recht sein.

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