Wegen Corona-Virus
Ahlener Vereine rufen Abteilungen zum Trainingsstopp auf

Ahlen -

Der Spielbetrieb ist eingestellt. Aber natürlich kann man sich nicht nur im Wettbewerb anstecken. Die Ahlener Vereine folgen daher den Empfehlungen der Verbände und rufen ihre Abteilungen dazu auf, auch den Trainingsbetrieb vorübergehend einzustellen.

Freitag, 13.03.2020, 17:03 Uhr aktualisiert: 16.03.2020, 12:42 Uhr
Zum Training wird Westfalia Vorhelms Coach Dennis Averhage seine Kreisliga-Fußballer vorerst nicht versammeln. Die Vereine rufen ihre Abteilungen dazu auf, alle sportlichen Aktivitäten einzustellen.
Zum Training wird Westfalia Vorhelms Coach Dennis Averhage seine Kreisliga-Fußballer vorerst nicht versammeln. Die Vereine rufen ihre Abteilungen dazu auf, alle sportlichen Aktivitäten einzustellen. Foto: Kreisel

Bei Vorwärts heißt es dazu in einer Mitteilung an alle Mitglieder: „Im Fokus steht, die Infektionsketten zu unterbrechen. Dabei können wir als Verein sehr viel beitragen, denn gerade bei uns treffen sich viele Menschen in verschiedenen Gruppen. Der Vorstand hat sich daher dazu entschieden, eine klare Empfehlung an alle Abteilungen zu geben, sofort den Trainings-, Sport- und Spielbetrieb bis auf Weiteres einzustellen.“

RWA setzt mindestens eine Woche aus

Auch bei Rot-Weiß macht man die Schotten komplett dicht. „Die Jungs zum Training zu schicken, macht derzeit keinen Sinn“, sagt der Sportliche Leiter Joachim Krug, der sich da einig mit Trainer Christian Britscho ist. Das betrifft aber nicht nur die Oberliga-Mannschaft, sondern alle Teams des Vereins, insbesondere die Jugend. „Wir haben erstmal bis zum 22. März alles abgesagt. Nächste Woche werden wir mit den Trainern sprechen, ob und wann Training wieder Sinn macht. Wenn es Ende April wieder weitergehen sollte, braucht man natürlich einen gewissen Vorlauf“, sagt RWA-Geschäftsführer Gero Stroemer.

Auch bei der ASG ruht der Trainingsbetrieb

„Sportliche Aktivitäten stehen momentan ganz hinten an, in der aktuellen Lage steht die Gesundheit aller an erster Stelle“, heißt es von Seiten der Ahlener SG. Auch dort hat man alle Abteilungen dazu aufgerufen, nicht mehr zu trainieren. „Mit der Einstellung wollen wir dazu beitragen, die Infektionskette zu unterbrechen“, so ASG-Sprecher Sven Sandbothe. Zudem vermeldet der Verein auch die Nachricht vom Deutschen Handballbund. „Der DHB hat am Freitagmorgen in einer Präsidiumssitzung beschlossen, dass der Spielbetrieb in der Dritten Handball-Liga bis zum 19. April ruht.“

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