Basketball: 2. Regionalliga
SG Telgte-Wolbeck: Mit Wildcard zum Klassenerhalt

Telgte/Warendorf -

Die Saison in den WBV-Ligen ist beendet. Die Telgte-Wolbeck Baskets stehen in der 2. Regionalliga zwar auf dem letzten Tabellenplatz, dürfen aber weiter in dieser Klasse antreten. Ob die Spielgemeinschaft die Wildcard auch beantragt, ist noch offen.

Freitag, 20.03.2020, 18:03 Uhr aktualisiert: 20.03.2020, 18:10 Uhr
Dürfen – wenn der Verein denn will – weiter in der 2. Regionalliga spielen: Felix Blome (am Ball) und Simon König (10).
Dürfen – wenn der Verein denn will – weiter in der 2. Regionalliga spielen: Felix Blome (am Ball) und Simon König (10). Foto: René Penno

Jetzt hat auch der Westdeutsche Basketball-Verband ( WBV ) für Klarheit gesorgt. Das Präsidium hat entschieden, dass der vor einer Woche eingestellte Spielbetrieb in seinem Verantwortungsbereich – also von der 1. Regionalliga bis zur Bezirksliga – nicht wieder aufgenommen wird. Die Saison ist vorbei. Die aktuellen Tabellen sind auch die offiziellen Abschlusstabellen. Es gibt Aufsteiger. Absteiger gibt es aber nur, wenn der Klassenerhalt bei regulärem Saisonverlauf unabwendbar gewesen wäre.

Die Mannschaften auf Platz eins dürfen eine Klasse höher rücken. Wenn weitere Teams rechnerisch noch die Chance gehabt hätten, den ersten Rang zu erreichen, dürfen sie eine Wildcard beantragen. Das gilt auch fürs Tabellenende. Es steigt nur der Verein ab, der das punktemäßig nicht mehr hätte verhindern können. Wer den Klassenerhalt theoretisch noch hätte schaffen können, darf drinbleiben. In beiden Fällen muss der Wildcard-Antrag bis zum 6. Mai beim WBV vorliegen.

In der Bezirksliga kann die zweite Mannschaft der Telgte-Wolbeck Baskets als Tabellenführer direkt in die Landesliga zurückkehren. Das war auch das Ziel in dieser Saison. Die Warendorfer SU als Fünfter betrifft das nicht.

In der 2. Regionalliga profitiert die Spielgemeinschaft aus Telgte und Wolbeck von der WBV-Regelung. Die Baskets stehen auf dem letzten Platz, hätten die Abstiegszone aber noch verlassen können. Zwei der vier letzten Gegner wären direkte Konkurrenten gewesen.

„Das ist eine gerechte Lösung für alle“, sagt SG-Coach Marc Schwanemeier. Ob die Baskets die Wildcard auch annehmen werden, ist noch nicht entschieden. „Der Großteil der Mannschaft will das, und ich auch“, so Schwanemeier. „Wir müssen das jetzt aber erst einmal sacken lassen und in Ruhe weitere Meinungen einholen. Das letzte Wort hat der Vorstand der SG.“

Gespannt ist der Trainer, um wie viele Teams die 2. Regionalliga aufgestockt wird. „Es können bis zu 16 Mannschaften werden.“ In diesem Extremfall hätte Telgte-Wolbeck gegenüber dieser Saison vier Gegner und damit acht Spiele mehr. Schwanemeier weiß: „Das wäre eine unheimlich hohe Belastung.“

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