Handball: 3. Liga Nord-West / Verbandsliga
Dosiertes Anschwitzen: Ahlener SG nimmt Training wieder auf

Ahlen -

Richtig in die Vollen geht es zwar noch nicht. Aber für die Handballer der Ahlener SG ist die Zeit des Faulenzens vorerst vorbei. Sowohl Sascha Bertow als auch Uwe Bekston versammeln ihre Teams, um sich allmählich wieder an die Halle zu gewöhnen. Dabei haben beide ein Ziel vor Augen.

Donnerstag, 18.06.2020, 15:28 Uhr
ASG-Trainer Sascha Bertow möchte seine Mannschaft so vorbereiten, dass sie ab September spielbereit ist. Vorerst lässt er es aber betont ruhig angehen, um die Spieler keinem erhöhten Verletzungsrisiko auszusetzen.
ASG-Trainer Sascha Bertow möchte seine Mannschaft so vorbereiten, dass sie ab September spielbereit ist. Vorerst lässt er es aber betont ruhig angehen, um die Spieler keinem erhöhten Verletzungsrisiko auszusetzen. Foto: René Penno

In den vergangenen Wochen durften sich die Handballer der Ahlener SG noch auf die faule Haut legen. Damit es nun vorbei. Sascha Bertow bat seine Mannschaft am Dienstagabend zum lockeren Anschwitzen.

„Wenn man so lange nicht in der Halle war wie wir, muss man sich erst nach und nach wieder an die Belastung gewöhnen. Ich werde die Jungs jedenfalls nicht wie wild durch die Halle preschen lassen“, sagt Bertow. Um Verletzungen vorzubeugen, lässt es der Trainer daher betont ruhiger angehen als sonst üblich. Dreimal pro Woche geht es nun darum, die Muskulatur auf die zunehmende Intensität zu gewöhnen. „Mitte Juli werden wir dann komplett einsteigen, aber vorher noch mal zwei Wochen eine Pause einlegen“, so Bertow.

Spielbereitschaft im September

Da aktuell niemand weiß, wann die neue Spielzeit in der 3. Liga Nord-West beginnt, ist bei der Gestaltung des Vorbereitungsplans einiges an Geschick und Flexibilität gefragt. „Wir werden uns so vorbereiten, dass wir im September spielbereit sind. Wenn es dann noch etwas länger dauert, finden wir schon einen Weg, um die Jungs bei Laune zu halten“, nimmt es Sascha Bertow gelassen.

Unterdessen hat auch Uwe Bekston mit der Zweitvertretung den Übungsbetrieb wieder aufgenommen – und das ebenfalls in dosierter Form. Bekston rechnet nicht mit einem Saisonbeginn vor Anfang Oktober. Das gelte es zu berücksichtigen. „Wir können ja nicht eine viermonatige Vorbereitung machen. Dann kriegt man ja einen Lagerkoller“, sagt er. Auch er möchte deshalb erst Mitte Juli wieder richtig einsteigen. Zuvor treffen sich Team und Trainer zweimal wöchentlich zur gemeinsamen Eingewöhnungsphase. „Wir lassen es ganz bewusst locker angehen“, unterstreicht der ASG-Coach.

Drei Eigengewächse befördert

Am Aufgebot, das ihm zur Verfügung steht, hat sich derweil nicht viel getan. „Ein, zwei potenzielle Neuzugänge sind noch in der Warteschleife“, sagt Bekston. Neu zum Kader gehören ab sofort die Eigengewächse Noah Schröder, Fiete Austermann und Joel Wessel. „Um einen fließenden Übergang zu schaffen und die A-Jugendlichen bei uns einzubinden, werden wir auch im Laufe der Saison immer wieder ein paar Jungs hochziehen“, kündigt Uwe Bekston an.

Davon aber ist die ASG aktuell weit entfernt. Erst einmal möchte sie die Grundlagen schaffen für den Herbst, wenn es endlich, endlich wieder losgeht.

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