Fußball: Kreisliga A Beckum
„Die Kreisliga A ist dreckiger geworden“: SK Suryoye Ahlen steigt freiwillig ab

Ahlen -

Suryoye Ahlen zieht sich freiwillig aus der Kreisliga A zurück. Der Verein wagt nun einen Neustart in der C-Liga. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren aus Sicht von Trainer Georg Kaya gleich mehrere Gründe, die ihm sauer aufstießen.

Donnerstag, 30.07.2020, 17:16 Uhr
Nach nur einer Saison in der Kreisliga A geht es für den SK Suryoye zurück in die C-Liga.
Nach nur einer Saison in der Kreisliga A geht es für den SK Suryoye zurück in die C-Liga. Foto: Lars Gummich

Nach der ersten Kreisliga-A-Saison der Vereinsgeschichte ist schon wieder Schluss. Nach dem Aufstieg in der Saison 2018/2019 in die A-Liga und dem darauffolgenden Klassenerhalt, zieht sich SKS Ahlen aus der A-Liga zurück und startet in der Kreisliga C. „Wir drehen die Uhr komplett auf Null“, sagt der neue SKS-Trainer Georg Kaya . „Ich möchte auch nichts pauschalisieren, aber wir haben gemerkt, dass der Fußball ab der Kreisliga A dreckiger wird. Es gibt keine Loyalität mehr und es geht teilweise nur noch ums Geld“, sagt Kaya. SKS verlor zudem viele Leistungsträger aus der Mannschaft, die in der Saison 2019/20 noch den Klassenerhalt schaffte. „In einer schweren Zeit sieht man, wer hinter einem steht“, so Kaya. Daher möchte SKS nun mit einer jungen Truppe von vorne beginnen. „Die Jungs haben Lust, für diesen Verein zu spielen. Mit denen wollen wir etwas Vernünftiges aufbauen, doch es muss auch passen. Es geht nämlich nicht darum, in der höchsten Liga zu spielen“, sagt Kaya

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