Fußball: Testspiele von RW Ahlen
Max Wilschrey mit eindrucksvoller Bewerbung

Ahlen -

Rot-Weiß Ahlen hat zwei weitere Testspiele gegen den SC Velbert und TuS Bövinghausen absolviert. Besonders empfehlen konnte sich dabei ein potenzieller neuer Stürmer. Der war aber nicht der Einzige Gastspieler im Trikot des Regionalligisten.

Montag, 03.08.2020, 10:01 Uhr
Pascal Schmidt und Co. müssen sich durchbeißen.
Pascal Schmidt und Co. müssen sich durchbeißen. Foto: Wegener

Man könnte meinen, dass ein Trainer den unterschriftsreifen Vertrag direkt aus der Tasche zaubert, wenn ein Gastspieler in zwei Partien vier Tore erzielt. Nicht so Ahlens Björn Mehnert , der den 24-jährigen Max Wilschrey noch etwas zappeln lässt, auch wenn er das etwas anders ausdrückt: „Klar, er hat vier Tore gemacht und einen positiven Eindruck hinterlassen. Wir machen jetzt eine Woche Pause, dann werden wir ihn uns noch einmal ansehen.“ Also immerhin: Der Angreifer, der zuletzt für den Südwest-Regionalligisten RW Koblenz am Ball war, darf sich nach seiner eindrucksvollen Bewerbung in den Testpartien am Samstag beim SC Velbert (3:0) sowie tags darauf beim TuS Bövinghausen (1:2) durchaus Hoffnung auf eine Anstellung machen.

Hervenogi Unzola zweiter Probespieler

Am Sonntag bei der knappen Pleite beim Westfalenligisten Bövinghausen stellte sich mit Hervenogi Unzola noch ein Gastspieler im Ahlener Trikot vor. Der 28-jährige Linksverteidiger, zuvor in Diensten der SG Wattenscheid, von RW Essen und des SC Verl, war jedoch länger verletzt und benötigt noch Zeit, um wieder bei voller Leistungsfähigkeit zu sein. Laut Mehnert gilt auch für ihn: Nach der trainingsfreien Woche darf sich Unzola nochmals präsentieren.

Abgesehen von diesen Personalien und der Niederlage am Sonntag war der RWA-Trainer mit den Auftritten am Wochenende durchaus einverstanden: „Das Fazit ist insgesamt positiv. Wir haben in der letzten Woche den Fokus auf die Fitness gelegt,da haben die Jungs auch super mitgezogen. Deshalb war auch klar, dass wir in den beiden Spielen nicht so sehr auf die Ergebnisse achten.“ Für ihn viel bedeutsamer: Die rot-weißen Spieler sollten ihr Durchhaltevermögen unter Beweis stellen. „In den Englischen Wochen der kommenden Saison wird es darauf ankommen, sich durchzubeißen“, so Mehnert. Auch wenn es gegen Bövinghausen nicht mehr zu einem Erfolg reichte: Das, worauf es ihm ankam, bekam Mehnert zu sehen: Einsatzbereitschaft gepaart mit Leidenschaft.

Nun dürfen die Ahlener für satte sieben Tage die Füße hochlegen, bevor die heiße Phase der Vorbereitung beginnt: „In den letzten vier Wochen werden wir weiter an der Fitness und dem Feinschliff arbeiten“, kündigt Björn Mehnert an.

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