Leichtathletik: Anhalt-Meeting Dessau
Dennis Biederbick: „Keine Kraft mehr, noch irgendwas zu reißen“

Ahlen -

Die Luft ist raus. Beim Anhalt-Meeting in Dessau war Dennis Biederbick nicht im Stande, die hochgesteckten Erwartungen zu erfüllen. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klaffte eine Lücke. Der 23-Jährige wusste hinterher auch warum.

Freitag, 11.09.2020, 05:00 Uhr
Dennis Biederbick fehlte in Dessau die Kraft.
Dennis Biederbick fehlte in Dessau die Kraft. Foto: Matthias Reiß

Aus einem letzten Achtungserfolg vor der Winter-Saison ist nichts geworden. Beim Anhalt-Meeting in Dessau blieb Dennis Biederbick deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück. Über 800 Meter kam er nach 1:48,98 Minute als Vierter ins Ziel. Dass Sieger Kichuma Evans aus Kenia ebenfalls nur eine 1:48,06 Minute erreichte, zeigte die Langsamkeit des Rennens. „Es war sehr windig im Stadion. Das hat sich wohl auch bei den Zeiten bemerkbar gemacht“, sagte Biederbick. Er sei das Rennen bewusst langsamer angegangen als noch eine Woche zuvor beim Pfungstädter Abendsportfest, wo er auf den letzten 100 Metern eingebrochen war. Dennoch klaffte auch in Dessau eine Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit. „Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich keine Kraft mehr hatte, noch irgendwas zu reißen. Ich konnte nicht den Mehraufwand fahren, den ich mir vorgenommen hatte“, so Biederbick. Auch wenn die letzten beiden Auftritte in Pfungstadt und Dessau wenig erbaulich gewesen seien, könne er doch zufrieden sein: „Es war die beste Saison, die ich je hatte, und es war die erste überhaupt, in der ich verletzungsfrei geblieben bin.“ Nach einer kurzen Pause beginnt nun die Vorbereitung auf die Hallen-Saison.

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