Fußball: Kreisliga A Beckum
Das Verletzungspech bleibt ihr treu: Westfalia Vorhelm erwartet Germania Stromberg

Vorhelm -

Geht das schon wieder los? Westfalia Vorhelm hat gleich zu Saisonbeginn einen Haufen verletzte Spieler. Trainer Dennis Averhage sucht nach Lösungen und Ursachen. Einer seiner Leistungsträger hat derweil genug gelitten – und vorzeitig seine Laufbahn beendet.

Samstag, 19.09.2020, 05:00 Uhr
Bei derart vielen Verletzten kommt Vorhelms Trainer Dennis Averhage mal wieder ins Grübeln.
Bei derart vielen Verletzten kommt Vorhelms Trainer Dennis Averhage mal wieder ins Grübeln. Foto: Lars Gummich

Die Verletztenliste bei Westfalia Vorhelm ist schon gleich zu Saisonbeginn wieder derart lang, dass sie sich im Hellbachdorf allmählich fragen, woher das immer wiederkehrende Pech kommt. Liegen die Ursachen – wie so oft im Fußball, in diesem Fall aber durchaus wörtlich zu verstehen – auf dem Platz? Strapaziert die Beschaffenheit des Rasens Muskeln, Sehnen und Bänder der Spieler über Gebühr?

Kraskes beendet Laufbahn

Zeitnah werden sie darauf in Vorhelm keine Antwort finden. Als Trainer ist Dennis Averhage aber gefragt, personelle Antworten auf die Ausfälle zu finden. Jan-Hendrik Schmitz (Knöchelprobleme), Dominik Bergedieck (Adduktorenteilriss), Marcel Starkmann (Bänderdehnung), Ole Ziemer (Knochenhautentzündung), Nils Bornemann (Bänderverletzung), Patrick Lökes (Leistenbeschwerden) und Simon Büscher (muskuläre Probleme) gilt es zu ersetzen.

Johannes Kraskes hat derweil nach einer schweren Verletzung in der Vorbereitung vorzeitig seine aktive Laufbahn beendet und zählt nun zum Trainerstab. Toptorjäger Marvin Brüggemann verpasst obendrein wegen eines Kreuzbandrisses die gesamte Saison. Ausgerechnet in dieser lädierten Verfassung kreuzt am Sonntag mit Germania Stromberg ein Gegner in Topform an der Enniger Straße auf.

Beide ergreifen gern die Initiative

7:0 in Vellern und 4:2 gegen Vorwärts Ahlen – die Gäste-Elf von Trainer Özgün Gül ist mit zwei dicken Ausrufezeichen in die Saison gestartet. „Man hört viel Positives aus Stromberg. Die wollen wohl oben angreifen. Aber es ist für uns kein Nachteil. Denn wir können unser Spiel besser durchbringen, wenn wir auf einen Gegner treffen, der versucht, das Spiel zu machen“, sagt Dennis Averhage.

Wenn sie von der (alleinigen) Last des Spielgestaltens befreit ist, ist die Westfalia meist eher dazu in der Lage, ihre Fähigkeiten aufzudecken. Selbst wenn sie, wie in diesem Fall, personell ordentlich rotieren muss.

 

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