Handball. Herren-Verbandsliga
Eine Auffrischung, gefällig? Ahlener SG startet in die Saison

Ahlen -

Die Ahlener SG II geht mit stark verändertem Gesicht in die neue Saison. Der personelle Wandel geht auch mit einigen Änderungen einher, die Uwe Bekston erreichen möchte. Eine Sache aber steht beim Trainer strikt auf dem Index.

Freitag, 09.10.2020, 05:00 Uhr
Augen auf – die Ahlener SG II braucht stets volle Fokussierung. Andernfalls wird es in dieser Saison für sie schwer.
Augen auf – die Ahlener SG II braucht stets volle Fokussierung. Andernfalls wird es in dieser Saison für sie schwer. Foto: Lars Gummich

Eine Woche später als der Rest der Verbandsliga startet auch die Ahlener SG II in die neue Saison. Die Mannschaft von Uwe Bekston wird dabei (zwangsläufig) neues Terrain erkunden.

Durch einen veränderten Staffel-Zuschnitt „bekommen wir es mit Gegnern zu tun, die wir noch nicht kennen“, sagt Trainer Bekston. Hinzu kommt, dass er einen gewaltigen personellen Umbruch bewältigen muss. Mit Nico Horn , Lukas Hinterding (beide im Drittliga-Kader), Jan Rotert, Jonas Wieneke, Carsten Funke, Bastian Hubbig und Thies Hülsbusch haben gleich sieben Leistungsträger das Team verlassen. Mit ihnen verliert die Mannschaft auch eine Menge Routine und Erfahrung. Neu hinzugewonnen hat die ASG dagegen nur Markus Pyttel (Hammer SC).

Verzahnung mit dem HLZ

Aufgefrischt werden die Reihen aber auch noch durch die aus der A-Jugend beförderten Joel Wessel, Fiete Austermann und Noah Schröder sowie die Eigengewächse Jan Hegemann, Luca Harhoff, Jan Holtmann und Robin Hohmann, die allesamt noch beim HLZ in der A-Jugend spielen könnten, jedoch dauerhaft zum erweiterten Kader zählen.

„Wir wollen eine stärkere Verzahnung zwischen Jugend- und Seniorenbereich haben. Denn es darf nicht sein, dass wir wie in der Vergangenheit so viele talentierte Spieler abgeben. Daraus können wir viel mehr schöpfen“, sagt Bekston.

Weil sich der Kader und mit ihm die Altersstruktur deutlich verjüngt hat, „kann ich auch gar keine Parallelen zur Vorsaison ziehen“.

Quartett führt die Jungen

Marvin Michalczik, David Gatzemeier, Ruven Osthaus und Tobias Möllenhecker – die verbliebenen Korsettstangen sollen die jungen Spieler mit ihrer Erfahrung führen – und für das notwendige Gleichgewicht sorgen. „Junge Spieler bringen eine ganz andere Risikobereitschaft mit. Sie müssen lernen, damit richtig umzugehen“, unterstreicht Uwe Bekston. Überhastete Angriffe stehen bei ihm auf dem Index. „Es bringt nichts, wenn wir mit 100 Prozent gegen die Wand laufen – davon wird sie auch nicht dünner“, beschwört Bekston.

Gegenüber der Vorsaison möchte er das eigene Positionsspiel deutlich variabler anlegen. In der Vorbereitung hat das meist ganz gut geklappt. „Wir haben uns viele Torchancen erarbeitet. Entscheidend wird sein, dass wir diese auch nutzen. Wir brauchen eine hohe Effektivität vor dem Tor. Wenn uns das nicht gelingt, werden wir große Probleme bekommen“, sagt Bekston. Mit dem Tempo, das in der Liga herrsche, hätten seine Spieler kein Problem. Vielmehr müssten sie lernen, mit der Härte umzugehen. Insofern bietet der Auftakt am Samstag (18.15 Uhr) in der Friedrich-Ebert-Halle gegen die HSG Altenbeken/Buke gleich mal einen guten Vorgeschmack auf das, was kommt.

 

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