Handball: Herren-Landesliga
Ein ungleiches Rennen: DJK SG Bösperde rauscht Eintracht Dolberg davon

Dolberg -

Das Duell zwischen Eintracht Dolberg und der DJK SG Bösperde erinnerte Dolbergs Trainer Andreas Schwartz an ein Autorennen. Sein Team war mit einem normalen Fahrzeug unterwegs. Die Gäste hingegen fuhren ein getuntes Auto. Immerhin vermied es die Eintracht, überrundet zu werden.

Sonntag, 11.10.2020, 19:24 Uhr
Eine gute Figur
Eine gute Figur Foto: Lars Gummich

Um die 16:27 (8:13)-Abfuhr seiner Eintracht aus Dolberg gegen die DJK SG Bösperde zu beschreiben, griff Andreas Schwartz auf einen Vergleich zurück. „Das war wie ein Rennen zwischen einem soliden Golf und einem getunten Auto“, sagte Schwartz über das ungleiche Duell.

An der Startlinie waren beide noch gleichauf, doch schon direkt zu Beginn enteilte der Kontrahent über 3:5, 4:8 und 7:11. Bis zum Boxenstopp zur Halbzeit waren die Gäste für die Piloten der Eintracht am Steuer sogar noch zu erkennen. Doch an ein Überholmanöver war nicht zu denken.

Kein Anlass fürs Safety Car

Mehr noch: Von der 25. bis zur 34. Minute hatte der Dolberger Angriff mit einem Platten zu kämpfen, so dass aus einem 8:12 rasch ein 8:16 wurde. Gerne hätten die Gastgeber nun das Safety Car auf die Strecke beordert. Doch dazu gab es keinen Anlass. Und so rauschte der hochtourige Rennbolide aus Bösperde einfach so davon – 9:20, 12:22.

Bald schon waren die Gäste für die Dolberger nur noch mit dem Fernglas zu erkennen. Gerüchten zufolge machten selbst die Zuschauer auf der Tribüne der Mehrzweckhalle davon Gebrauch, um dem getunten Geschoss aus Bösperde noch folgen zu können.

Handball-Herren-Landesliga: SV Eintracht Dolberg – DJK SG Bösperde 16:27

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Dass die Eintracht daher nur als Zweiter durchs Ziel ging, war folgerichtig und wenig überraschend. „Bösperde war uns körperlich dermaßen überlegen. Vor allem der Innenblock war sehr, sehr kompakt und für uns kaum zu knacken“, erkannte Andreas Schwartz neidlos an. 16 eigene Treffer seien der Beleg für zu wenig Durchschlagskraft. „Aber ich kann nicht sagen, dass wir deshalb schlecht gespielt hätten. Ich bin auch nicht sauer auf die Jungs. Denn wir sind trotz allem nicht auseinandergefallen, das finde ich lobenswert. Und eines ist klar: Viel bessere Gegner als dieser werden nicht mehr kommen“, so Schwartz.

Für nächste Rennen am 31. Oktober beim ASV Hamm-Westfalen 3 sieht sich die Eintracht eindeutig in einer besseren Position. Bis dahin prüft sie noch mal Reifendruck, Ölstand und Kühlmittel. Nur bei den Bremsen ist sie bewusst nachsichtig. Vollgas darf sie beim nächsten Mal nämlich ruhig wieder uneingeschränkt geben.

Eintracht Dolberg: Muer, M. Johannwiemann – Settele (1), T. Schröer (2), Westhues (1), C. Schröer (1), B. Johannwiemann (1), Krabus (1), Taubitz, Rödelbronn, Brentrup (2), Schlieper, Funke (3), Heising (2), Lauf (1)

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