Fußball: Westfalenpokal 1. Runde
„Ganz dürftiges Niveau“: Für RW Ahlen ist beim TuS Haltern Endstation

Ahlen -

Aus dem erhofften Schub fürs Selbstvertrauen ist nichts geworden. RW Ahlen verlor beim TuS Haltern und verabschiedete sich aus dem Westfalenpokal. Zwar kassierte der Regionalligist aus dem Spiel heraus keinen Gegentreffer. Doch dafür hat RWA-Trainer Mehnert eine neue Baustelle ausfindig gemacht.

Donnerstag, 15.10.2020, 11:34 Uhr aktualisiert: 21.10.2020, 16:43 Uhr
RW Ahlens Trainer Björn Mehnert war wenig angetan von der Leistung seiner Mannschaft beim Westfalenpokal-Aus in Haltern.
RW Ahlens Trainer Björn Mehnert war wenig angetan von der Leistung seiner Mannschaft beim Westfalenpokal-Aus in Haltern. Foto: Marc Kreisel

Aufbaugegner buchstabiert sich definitiv anders. Nichts wurde es jedenfalls für Rot-Weiß Ahlen mit dem erhofften Selbstvertrauentanken in der ersten Runde des Westfalenpokals. Beim Oberligisten TuS Haltern zog die Mannschaft von Björn Mehnert nach torlosen 90 Minuten mit 3:4 im Elfmeterschießen den Kürzeren.

Zu wenig Offensivpower

Vor allem die Art und Weise, wie sich sein Team aus dem Wettbewerb verabschiedete, stieß Trainer Mehnert sauer auf. „Haltern war nicht schlechter als wir. Das heißt aber auch, dass wir nicht gut waren. Das war ein ganz dürftiges Niveau“, resümierte Mehnert. Das Positive sei immerhin gewesen, dass seine Elf – wie im Vorfeld ausdrücklich gewünscht – defensiv kompakter gestanden und zu Null gespielt habe. So wie auch schon beim 1:0 im Test gegen die Spielvereinigung Schonnebeck. „Man darf aber nicht vergessen, dass wir zweimal gegen Oberligisten ohne Gegentor geblieben sind. Das ist gegen Regionalligisten schon wieder etwas ganz anderes“, so Mehnert. In Haltern vermisste er Kreativität und Zielstrebigkeit bei seinem Team. Mike Pihl , Luca Steinfeldt und Max Wilschrey kamen zu einigen, wenigen Gelegenheiten.

„Wir haben uns insgesamt kaum Chancen erspielt. Es zeigt sich, dass wir momentan nicht durchschlagskräftig sind“, so der RWA-Trainer. Zwar habe der Fokus explizit auf der Defensive gelegen. „Aber wir haben immer noch genug Offensivspieler auf dem Platz und denen verbiete ich ja nicht, Angriffe zu gehen oder ein Tor zu schießen“, betonte Mehnert.

Dreierriegel im defensiven Mittelfeld

Gegen Haltern bot er im defensiven Mittelfeld mit Matthias Tietz, Mohamed El-Bouazzati und Nico Lucas einen Dreierriegel auf. Das könnte auch am Samstag bei der U23 von Borussia Dortmund ein denkbares Konstrukt sein.

In Haltern half es immerhin dabei, aus dem Spiel heraus kein Gegentor zu kassieren. Im anschließenden Elfmeterschießen jedoch hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich. Bei den Ahlener verwandelten Arda Nebi, Torwart (!) Rafael Hester und Timon Schmitz. Doch Max Wilschrey und Pascal Schmidt scheiterten, so dass Haltern nach Treffern von Stafen Oerterer, Patrick Brinkert, Nick Schorn und Paul Richter das Weiterkommen feierte.

RW Ahlen: Hester – Eickhoff, Lindner, Altun, Wiesweg – Tietz (46. Pihl), El-Bouazzati, Lucas (46. Schmidt) – Nebi, Anan (68. Schmitz), Nieddu – Steinfeldt (78. Wilschrey)

 

 

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