Fußball: Jugend-Landesliga
2:4-Pleite für RW Ahlens B1-Junioren gegen Rheine

Ahlen -

Dass sich die B1-Junioren von Rot-Weiß Ahlen bei aller Qualität noch in einem Lernprozess befinden, ist ihnen ohnehin bewusst. Wie schmerzhaft dieser auch mal sein kann, mussten sie im Duell mit Eintracht Rheine erfahren.

Montag, 26.10.2020, 15:45 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 18:43 Uhr
Da war die Welt noch in Ordnung: Die B1-Jugend von Rot-Weiß Ahlen führte gegen Eintracht Rheine früh mit 2:0. Doch bei diesem Ergebnis sollte es zum Ärger des RWA-Nachwuchses nicht bleiben.
Da war die Welt noch in Ordnung: Die B1-Jugend von Rot-Weiß Ahlen führte gegen Eintracht Rheine früh mit 2:0. Doch bei diesem Ergebnis sollte es zum Ärger des RWA-Nachwuchses nicht bleiben. Foto: Marc Kreisel

„Wir waren die bessere Mannschaft, aber am Ende der unglückliche Verlierer. Aktuell haben wir ein bisschen Pech an den Füßen. Das letzte Quäntchen fehlt uns noch“, ordnete Trainer Christopher Nilius die 2:4-Niederlage ein.

Ein Doppelpack von Carl Lorenz Romberg (11./15.) brachte die Ahlener schnell in Front, doch Rheine fand unmittelbar zurück in die Partie: RWA-Keeper Lukas Krekeler rutschte der Ball vom Fuß, Justus Lücke war der Nutznießer (21.). Durch den Treffer von Mattes Buhla (34.) ging es mit einem 2:2 in die Pause.

Viel Pech trotz eigentlich guter Leistung

„Das 1:2 war natürlich ein blöder individueller Fehler. Beim 2:2 hatten wir gerade unseren Innenverteidiger Max Engbert verletzt rausnehmen müssen. Das tat brutal weh in der Phase“, gab Nilius zu. Dafür kam sein Team umso stärker aus der Kabine. „Der Abschnitt zu Beginn der zweiten Halbzeit war das Beste, was wir diese Saison gespielt haben. Wir haben es nur verpasst, das 3:2 zu machen“, befand Nilius. Der Führungstreffer fiel stattdessen in der 68. Minute auf der anderen Seite. Maximilian Hoffstedde brachte die Eintracht erneut in Front, Mattes Buhla (78.) setzte per Handelfmeter den Schlusspunkt zum 2:4. „Als Trainer hat man nach so einem Spiel nicht viel zu meckern. Aber wir haben uns letztlich selbst das Genick gebrochen. Jetzt müssen wir unsere Wunden lecken und nach vorne blicken“, sagte Nilius.

Fehlen einiger Stammkräfte bereitet Probleme

Als nächstes wartet mit dem Delbrücker SC am Samstag jedoch der nächste harte Brocken. „Es wird nicht einfacher. Es fehlen momentan eben auch ein paar Eckpfeiler in der Startelf. Wir werden aber weiter an den offensiven Abläufen arbeiten, den defensiven Verbund natürlich auch nicht vergessen und hoffen, dass wir den Bock bald mal umstoßen“, so Nilius. – RWA: Krekeler – Engbert (34. Durmusoglu), Koch (58. Schmidt), Aktürk, Bozcan (74. Benski), Born, Romberg, Sakpo, Diara, Krieg, Kalay.

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