Rollstuhlbasketball: 1. Bundesliga
Gutes Spiel macht dem BBC Münsterland viel Mut

Kreis Warendorf -

Der BBC Münsterland wird in der 1. Bundesliga gerade erst so richtig warm. Nun bekam er es schon mit dem amtierenden Champions-League-Sieger zu tun und schlug sich wacker. Das wahre Highlight der Reise war aber die Rückfahrt.

Montag, 25.01.2021, 16:46 Uhr
Lena Knippelmeyer (l.) und Phillip Schorp (r.) zeigten mit dem BBC Münsterland trotz der Niederlage beim Tabellenführer in Elxleben eine mehr als ordentliche Leistung.
Lena Knippelmeyer (l.) und Phillip Schorp (r.) zeigten mit dem BBC Münsterland trotz der Niederlage beim Tabellenführer in Elxleben eine mehr als ordentliche Leistung. Foto: Penno

Das war aller Ehren wert, was die heimischen Rollstuhlbasketballer bei der Übermannschaft schlechthin abgeliefert haben. „Nur“ mit 41:73 (15:44) unterlag der BBC Münsterland am Wochenende bei den Thuringia Bulls in Elxleben, die ihrer Favoritenrolle als amtierender Deutscher Meister und Pokalsieger, Champions-League-Gewinner sowie verlustpunktfreier Tabellenführer der 1. Bundesliga wie erwartet gerecht wurden.

Warendorfer müssen erst ihre Nervosität ablegen

Dass die Warendorfer nie aufsteckten, vor allem in der zweiten Halbzeit sehr gut dagegenhielten und zeigten, dass sie in die Eliteliga gehören, machte ihren Trainer stolz. „Das war ein guter Auftritt von uns, ich bin vor allem mit der Defensive zufrieden“, hatte Marcel Fedde eine deutliche Leistungssteigerung bei seinen Schützlingen ausgemacht. „Dass wir die unter 80 Punkten halten, hatte ich nicht erwartet. In diese Richtung kann es jetzt gerne bei uns weitergehen.“

Am kommenden Samstag gibt der BBC dann seine Visitenkarte in Hamburg ab. Allerdings zeigten die Gastgeber gerade zu Beginn, wie stark sie sind. Schnell lagen sie deutlich in Führung. Die Emsstädter hatten dagegen zunächst mit ihrer Nervosität zu kämpfen. Die legte sich aber im Laufe der Partie und die Warendorfer wurden immer frecher. Einzig ein paar Punkte mehr hätte sich der Übungsleiter noch gewünscht. „Wir haben einige leichte Korbleger verworfen, diese Chancen müssen wir besser nutzen“, fand Fedde.

Die Neuen im Team erweisen sich als Spaßkanonen

Was dann richtig gut war, war die Stimmung auf der Rückfahrt aus Thüringen im Reisebus. Allen voran die beiden Holländer Mattijs Bellers und Jost Morsinkhof entpuppten sich dabei als Gute-Laune-Garanten. „Die kannst du auf jeder Karnevalsveranstaltung und auf jedem Schützenfest abliefern“, musste Fedde mehr als nur einmal schmunzeln. „Man hätte denken können, wir hätten gewonnen.“

BBC: Bellers (10), Müller (10), Lammering (8), Hennig (4), Niehaus (4), Morsinkhof (2), Schorp (2), Wissmann (1), Hoffmann, Gebauer, Knippelmeyer.

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