Handball: Beschluss des HV Westfalen
Saisonfortsetzung nicht mehr möglich: So geht es jetzt weiter

Kreis Warendorf -

Der Handballverband Westfalen hält die Fortsetzung der Saison als Einfachrunde für ausgeschlossen. Darum tritt nun ein Alternativszenario in Kraft. Fünf Punkte sind hierbei für die Vereine von besonderer Bedeutung.

Mittwoch, 27.01.2021, 13:06 Uhr
Eine Fortsetzung der Saison als Einfachrunde scheidet aus. Nun gibt es für die Handballer ein Alternativszenario.
Eine Fortsetzung der Saison als Einfachrunde scheidet aus. Nun gibt es für die Handballer ein Alternativszenario. Foto: Lars Gummich

Der Handballverband Westfalen sieht es als erwiesen an, dass eine Fortsetzung der Saison ab Anfang März als Einfachrunde nicht mehr möglich ist. Training und Spielbetrieb im Amateursport sind erwartungsgemäß bis (mindestens) Mitte Februar weiterhin nicht erlaubt. Daher scheidet diese Option aus.

„Wir sehen es als Verband nicht nur aufgrund unserer Satzung als unsere Aufgabe an, einen Spielbetrieb zu ermöglichen und zu organisieren. Wir sind auch davon überzeugt, dass wir für unsere Sportart, sobald es aufgrund der Pandemielage wieder sicher möglich ist, wieder einen Spielbetrieb anbieten werden“, schreibt der Verband in einer amtlichen Mitteilung.

Keine Absteiger vorgesehen

Gemäß dem Beschluss des Präsidiums trete daher nunmehr ein Alternativ-Szenario in Kraft. Danach gibt es keine Absteiger. Die Teilnahme an einem Spielangebot in dieser Saison ist für alle Mannschaften freiwillig. Vereine, die in ihren Ligen aufsteigen wollen, können nach einer noch vorzunehmenden Meldung an einer Aufstiegsrunde teilnehmen. Alle anderen Vereine erhalten die Möglichkeit, für einen Ligapokal in kleinen regionalen Gruppen zu melden. Die spieltechnischen Regelungen sowie der Meldetermin dieser Runde werden noch bekanntgegeben und im Vorfeld mit den Vereinen besprochen.

„Wir haben nunmehr Gewissheit. Selbst für den optimalen Fall, dass die Inzidenzwerte bis Mitte Februar soweit runtergehen, dass die Behörden ein Mannschaftstraining in der Halle erlauben würden, verbleibt nicht ausreichend Zeit, um sich auf eine Fortsetzung der Saison bis zu den Sommerferien vorzubereiten. Eine Verlängerung der Saison bis in den Herbst bringt unseres Erachtens keinen Sinn, da dieses zu Lasten der Saison 2021/2022 gehen würde. Unter Abwägung dieser Vorgaben haben wir uns als Präsidium zu dem Schritt entschieden, um den Vereinen die gewünschte frühzeitige Planungssicherheit zu geben“, so Andreas Tiemann, Vize-Präsident Spieltechnik.

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