Handball: 3. Liga
Saison abgebrochen – Ahlener SG steigt nicht ab

Ahlen -

Die Saison ist beendet. In der 3. Handball-Liga wird der Spielbetrieb abgebrochen. Das hat der Deutsche Handball-Bund am Donnerstag bekanntgegeben und den Vereinen damit Planungssicherheit verschafft. In der Konsequenz heißt das für die Ahlener SG, dass sie erneut die Klasse hält. Kommende Saison wird es dagegen mehr Absteiger geben.

Donnerstag, 25.02.2021, 17:30 Uhr
Die Geschäftsführer Andreas Bartscher und Klaus Jäger sowie Trainer Sascha Bertow (v.l.) dürfen sich über den Verbleib der Ahlener SG in Liga drei freuen.
Die Geschäftsführer Andreas Bartscher und Klaus Jäger sowie Trainer Sascha Bertow (v.l.) dürfen sich über den Verbleib der Ahlener SG in Liga drei freuen. Foto: Henning Tillmann

Jetzt ist es amtlich: Die Saison in der 3. Handball-Liga ist beendet und das ohne Absteiger. Was der (Noch-) Trainer der Ahlener SG , Sascha Bertow , jüngst bereits spekuliert hat, wurde nun vom Vorstand des Deutschen Handballbundes ( DHB ) beschlossen.

Mehr Absteiger in der kommenden Spielzeit

„Erleichtert sind wir deswegen nicht“, sagt ASG- Geschäftsführer Andreas Bartscher , „weil wir sicher sind, dass wir sportlich die Klasse gehalten hätten. Aber es ist natürlich klar, dass es in der kommenden Saison deutlich mehr Absteiger geben wird, um die Liga wieder zu bereinigen.“ Tatsächlich sind aus den Oberligen zwölf Aufsteiger möglich, was die Zahl der Teams erheblich erhöht.

ASG wird wahrscheinlich an Pokalrunde teilnehmen

„Alle Vereine haben mit dem Beschluss Klarheit über ihre Ligazugehörigkeit und damit in unsicheren Zeiten diesbezüglich eine bestmögliche Planungssicherheit erhalten“, sagt Benjamin Chatton, beim DHB zuständig für den Spielbetrieb. Klar ist für die Ahlener, dass eine Teilnahme an einer möglichen Aufstiegsrunde und Qualifikation zur 2. Bundesliga nicht vorgesehen ist. Andererseits kann die Ahlener SG – dann immer noch unter Trainer Bertow – aber bei der DHB-Pokalrunde 2021/22 mitmischen, deren Ausspielung ab April vorgesehen ist. Der Grund ist ganz einfach: Man muss die neue Mannschaft so schnell wie möglich einspielen, um sich für die härtere Konkurrenz zu wappnen. „Eine gute Möglichkeit, Spielpraxis zu bekommen“, so Bartscher, der eine Pokalteilnahme bis Ende der nächsten Woche beraten will. „Wir wollen keinen Schuss aus der Hüfte“, sagt der Geschäftsführer. „Erst mal sehen, wohin die Reisen gehen. Es ist ja schließlich auch ein Kostenfaktor.“

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