Fußball | Ahauser Hallenstadtmeisterschaften
Halbfinale das Minimalziel für den VfB Alstätte

Ahaus -

Mit Ruhm bekleckerte sich der VfB Alstätte zu Jahresbeginn nicht. Als Ausrichter der Hallenfußball-Stadtmeisterschaften konzentrierten sich die Rot-Weißen so sehr auf ihre Rolle als Gastgeber, dass es sportlich nicht zum Sprung unter die besten Vier reichte. Am Freitagabend soll sich dieses Missgeschick nicht wiederholen.

Donnerstag, 29.12.2016, 15:12 Uhr

Den Kniefall vor dem Gegner will der VfB Alstätte heute Abend nicht machen. Bei den Ahauser Hallenfußball-Stadtmeisterschaften ist das Semifinale das Minimalziel.
Den Kniefall vor dem Gegner will der VfB Alstätte heute Abend nicht machen. Bei den Ahauser Hallenfußball-Stadtmeisterschaften ist das Semifinale das Minimalziel. Foto: sh

„Das Halbfinale sollte unser Minimalziel sein“, sagt Trainer Hendrik Sahlmer . „Die Gruppen-Auslosung hat es gut mit uns gemeint“, hält er die Aufgaben für lösbar.

Die Alstätter treffen in der Gruppe A auf SF Graes, (18.14 Uhr), FC Oldenburg (18.42 Uhr) und TSV Ahaus (19.38 Uhr). Es hätte die Sahlmer-Schützlinge wesentlich schwerer treffen können. FC Ottenstein und Union Wessum, die um 18 Uhr in der Vesterthalle das Eröffnungsspiel bestreiten, sowie TuS Wüllen und Eintracht Ahaus bilden die Gruppe B.

Für die Spiele um die Stadtmeisterkrone hat Sahlmer folgende Spieler benannt: Michael Gerwing, Yannik Busch, Marius Elskamp , Johannes Terhaar, Jonas Termathe, Tobias Tenhagen, Oliver Tenhagen, Marius van Weyck und Johannes Feldhaus.

Als Sieger dieses traditionellen Wettbewerbs geht wieder einmal Eintracht Ahaus ins Turnier. Schon zum 15. Mal sicherte sich der Landesligist und ranghöchste Verein im achtköpfigen Teilnehmerfeld zu Jahresbeginn den Titel.

Aber die Zuschauer in der ausverkauften Vesterthalle erlebten eine knappe Entscheidung. Erst im Neunmeterschießen setzte sich die Eintracht mit 4:3 gegen den A-Ligisten Union Wessum durch, der sich einen Fehlschuss zu viel leistete. Der Landesligist gewann übrigens auch ein Jahr zuvor – da gegen den FC Ottenstein und ebenfalls im Neunmeterschießen.

Vielleicht nutzt der VfB die Chance, seinen im Sommer zum FC Vreden wechselnden Trainer mit einem Titel zu verabschieden.

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