Fußball | Kreisliga A1: Der 20. Spieltag
Sechs-Punkte-Spiel am Wolbertshof

Nach unzähligen Spielausfällen hoffen die Teams der Kreisliga A1, Sonntag endlich spielen zu können. Fortuna Gronau etwa ab 15 Uhr im Heimspiel gegen GW Lünten. Der ASC Schöppingen eine Stunde später ab 16 Uhr zu Hause gegen SC Südlohn. Und auch Vorwärts Epe 2, dessen Spiel erst um 17 Uhr gegen den VfB Alstätte angepfiffen wird.

Samstag, 10.03.2018, 08:03 Uhr

 Darf die Vorwärts-Reserve am Sonntag am Wolbertshof gegen den VfB Alstätte jubeln?
 Darf die Vorwärts-Reserve am Sonntag am Wolbertshof gegen den VfB Alstätte jubeln? Foto: aho

Vorwärts Epe 2 - VfB Alstätte

Abgesprochen haben sie sich nicht. Einer Meinung sind sie trotzdem. „Das ist ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel“, behaupten Ahmet Durmaz und sein Gegenüber Markus Krüchting unisono. Denn Vorwärts Epe 2 liegt nur zwei Punkte hinter dem VfB, könnte Alstätte also mit einem Sieg auch überholen. Rot-Weiß würde damit noch tiefer rutschen in der Tabelle. Das Hinspiel allerdings war mit 5:1 eine klare Angelegenheit für den VfB.

Die Vorwärts-Reserve trifft es personell gleich dreifach: Mit Patrick Huesmann, Thomas Gerwens (beide im Urlaub) sowie Kapitän Dominik Buss fallen mehrere Leistungsträger aus. „Unser Kader ist groß, nun müssen sich eben andere beweisen“, lässt Durmaz das fast kalt. In Alstätte hat sich derweil der akute Personalnotstand etwas entspannt. „Es sieht deutlich besser aus, als noch in der Hinrunde“, so Krüchting.

Noch besser würde es aussehen für den Alstätter Übungsleiter, wenn das Match auch tatsächlich über die Bühne geht: „Wir sind heilfroh, wenn wir endlich wieder ran dürfen. Und wir reisen hochmotiviert an den Wolbertshof“, verspricht der Trainer. Ahmet Durmaz allerdings ebenfalls: „An die Leistung beim 1:3 gegen Südlohn sollten wir trotz der Niederlage anknüpfen. Idealerweise stabilisieren wir dabei aber unsere Defensive, dann sehe ich gute Chancen auf Zählbares.“

Fortuna Gronau - GW Lünten

Während die Blau-Schwarzen mit neun Punkten aus drei Spielen perfekt aus den Startblöcken kamen, hat Lünten 2018 noch gar kein Pflichtspiel bestritten. Dafür setzte es in einigen Tests zum Teil deutliche Klatschen.

Dass Fortuna auf Marcel Bösel länger verzichten muss, ist bekannt. Umso erfreulicher für Coach Orhan Boga, dass Teglat Chabou zumindest wieder zum Kader gehören wird.

„Die spielstarke Offensive der Lüntener ist ein Trumpf unseres Gegners“, sagt Boga. „Die spielen einen gepflegten Ball. Deswegen muss es uns gelingen, GWL unter Druck zu setzen.“

ASC Schöppingen - SC Südlohn

Mit zwei sehr deutlichen Siegen bei Vorwärts Epe 2 (3:1) und gegen Ellewick (4:1) ist der Schöppinger Kontrahent aus Südlohn exzellent ins neue Jahr gestartet. Der ASC verlor beim Dritten Vreden (1:4), besiegte Schlusslicht Coesfeld (3:0) und will nun gegen den Sechsten nachlegen. Keine Probleme gibt es für Spielertrainer Rafael Figueiredo: Alle Akteure sind fit.

„Wir lassen uns durch die Ausfälle nicht aus dem Rhythmus bringen“, glaubt Figueiredo. „Gegen den SC tun wir uns irgendwie immer schwer. Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe, für das wir gerüstet sein werden.“

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