Fußball: Hallenkreismeisterschaft der E-Junioren
FC Epe spart sich das Beste für das Finale auf

Epe -

Aller Anfang ist schwer. Das galt im Besonderen für die E1 des FC Epe. Sie startete mit einer deftigen Niederlage in die Endrunde um die Hallen-Kreismeisterschaft.

Dienstag, 29.01.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 30.01.2019, 16:29 Uhr
So jubelte die E1 des FC Epe nach dem Gewinn der Hallenkreismeisterschaft. Nach ihrer Auftaktniederlage hatten sich die Blau-Weißen von Spiel zu Spiel gesteigert, ehe sie im Endspiel den SC Südlohn mit 3:0 besiegten.
So jubelte die E1 des FC Epe nach dem Gewinn der Hallenkreismeisterschaft. Nach ihrer Auftaktniederlage hatten sich die Blau-Weißen von Spiel zu Spiel gesteigert, ehe sie im Endspiel den SC Südlohn mit 3:0 besiegten. Foto: Patrick Steinberg

Schon drohte das frühzeitige Aus. Aber die Blau-Weißen steigerten sich wie keine andere Mannschaft, zeigten ihre Bestleistung zum Schluss. Und stemmten nach einem überzeugenden Finalsieg doch noch den Siegerpokal in die Höhe.

Der von Olaf Kottig und Dirk Wöltering trainierten Mannschaft war die Nervosität im Auftaktspiel deutlich anzumerken. Mit 1:4 wurde die Begegnung gegen GW Nottuln verloren. Das Weiterkommen hing nun am seidenen Faden. In der Gruppenphase durfte sich das Team keine weitere Niederlage erlauben. Aber die beiden Partien gegen den SV Gescher und die SG Coesfeld wurden knapp, aber verdient mit 1:0 gewonnen.

Als Gruppenzweiter hinter GW Nottuln standen die FCE-Junioren damit im Viertelfinale. In einem hektischen Spiel gegen Eintracht Coesfeld standen die Eperaner ein zweites Mal vor dem Ausscheiden. Acht Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit glückte erst der Ausgleich zum 2:2. „Das war glücklich, aber auch verdient, zumal wir in diesem Vergleich dank engagierter und disziplinierter Spielweise eine Zwei-Minuten-Strafe schadlos überstanden haben“, urteilten die Trainer Kottig und Wöltering.

Das Neunmeterschießen gewann der FC Epe 1:0. Torhüter Iven Poorthuis parierte alle drei Coesfelder Schüsse, Carlo Hinkelmann verwandelte zum umjubelten 1:0.

Im Halbfinale wartete die SpVgg Vreden auf den FC Epe. Für viele Beobachter war das das vorweggenommene Finale. In einer packenden Begegnung schenkten sich die Teams nichts, trennten sich nach zehn Minuten 1:1. Also musste wieder ein Neunmeterschießen entscheiden. Ein Fall für Iven Poorthuis: Abermals wehrte er alle Schüsse ab, während Carlo Hinkelmann und Toni Dohle zum 3:1 trafen.

Damit stand der FC Epe im Finale. Wer hätte das nach der Auftaktpleite und zwei Neunmeterschießen gedacht? Gegner war der SC Südlohn, der bis zu diesem Moment alles gewonnen hatte. Aber den FC Epe konnte jetzt nichts mehr aus der Bahn werfen. Die Mannschaft aus den Bülten bestimmte das Endspiel. In keiner Partie im Laufe des Tages war der FCE so dominant wie im Finale. Dafür belohnte sich die Mannschaft mit drei Toren. Das 3:0 entsprach auch dem Spielverlauf. Die FCE-Coaches betonten später die „geschlossene Mannschaftsleistung und tolle Moral“ ihrer Schützlinge.

Abschließend wurden die E1-Junioren des FC Epe als Hallenkreismeister 2019 ausgezeichnet. Der Jubel bei Mannschaft, Trainer und Eltern kannte fast keine Grenzen mehr. „Für mich war dies das schönste Geschenk, das mir die Mannschaft zu meinem 40. Geburtstag machen konnte“, freute sich Dirk Wöltering. Damit hatte er nach der Auftaktniederlage nicht mehr gerechnet.

FC Epe : Iven Poorthuis, Toni Dohle, Henning Herker-Orthaus, Julian Herker-Orthaus, Niclas Terlinde, Carlo Hinkelmann, Mika Koczorowski, Jan Kottig (5 Tore), Mico Wöltering (4).

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