Fußball: Kreisliga A1 | VfB Alstätte
Serientäter und Tabellenführer

Alstätte -

Ob der eine oder andere Kicker in Alstätte sich die Tabelle sogar ausgedruckt und eingerahmt hat, ist nicht überliefert. Diese Winterpause dürfte dem VfB aber definitiv gefallen haben.

Freitag, 01.03.2019, 09:00 Uhr

Die Rot-Weißen konnten sich genüsslich zurücklehnen, denn der Club vom Bahnhof thront an der Spitze der Kreisliga A1. Exakt ein Dutzend Spiele bleiben – dann könnte sich der VfB tatsächlich krönen und der Weg die Alstätter zurück in die Bezirksliga führen.

Zahlenspiele

Der VfB Alstätte überwinterte als Tabellenführer der Kreisliga A1. Doch damit nicht genug. Der Vorsprung auf Verfolger ASV Ellewick beträgt bereits satte fünf Punkte. Der Dritte FC Vreden liegt mit zehn Zählern Rückstand und sogar bereits einer Partie mehr auf dem Konto bereits deutlich im Hintertreffen. Was die Rot-Weißen besonders auszeichnet, ist die exzellente Balance aus Defensive und Angriff. Mit 53 Treffern hat der VfB zwar nicht die beste Offensive, Ellewick erzielte 56 Tore.

Dafür aber wiederum mit nur 20 Gegentoren die mit Abstand stärkste Hintermannschaft. Im eigenen Stadion ist der Club vom Bahnhof ohnehin eine Macht. In neun Partien kassierte Rot-Weiß erst sechs Gegentore, gewann acht Heimspiele, ließen lediglich beim 0:0 gegen Eintracht Ahaus 2 zwei Punkte in der Heimbilanz liegen. Auswärts waren Ellewick und Vreden bisher zwar minimal besser, aber die Alstätter noch gut und konstant genug, um mit immerhin fünf Siegen und zwei Remis aus den neun Partien in der Fremde ausreichend Punkte zu sammeln. Auswärts dürfte der VfB also noch einen Deut souveräner auftreten.

Serientäter

Dass der VfB Alstätte tatsächlich als Erster überwintern würde, danach sah es nach dem Saisonauftakt nicht aus. Denn zum Start in die neue Spielzeit kassierte die Mannschaft von Trainer Markus Krüchting erst einmal eine 0:2-Niederlage beim Aufsteiger Eintracht Stadtlohn. Was folgte, waren acht Partien in Serie, von denen sechs gewonnen wurden. Als zweitem und bisher letzten Verein in der Saison 2018/19 gelang es dann Vorwärts Epe 2, den VfB mit 2:1 niederzuringen.

Und wieder antworteten die Rot-Weißen mit acht Matches, die sie nicht verloren, dieses Mal sogar mit sieben Siegen und nur einem Remis. Zum Jahresabschluss nahm Alstätte beim 7:0 gegen Eintracht Stadtlohn nicht nur erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage, sondern feierte zugleich den bis dato höchsten Saisonsieg. Fast so, als müsse der VfB der Konkurrenz noch etwas beweisen. Es war zudem die fünfte Begegnung, in der Alstätte keinen Gegentor kassierte.

Personalfragen

Zwölf Mal gelangen der Krüchting-Elf drei oder mehr Treffer in einer Begegnung. Die meisten davon erzielte der Spielertrainer selbst. Markus Krüchting jubelte 13 Mal. Stef Aagten folgt mit acht Toren, Chris Schmäing netzte sechs Mal ein. Wirklich bemerkenswert ist aber, dass sich beim VfB insgesamt schon 14 unterschiedliche Akteure in die Torschützenliste eintrugen. Aber niemand kam in allen bisherigen 18 Partien zum Einsatz. Der Dauerbrenner in Alstätte heißt Jonas Termathe mit 17 Einsätzen, bei denen er nur insgesamt rund eine halbe Stunde verpasste.

Das große Plus beim VfB war insgesamt allerdings sicher die mannschaftliche Geschlossenheit. Wann immer es darauf ankam, war Alstätte da. Wie im Spitzenspiel Mitte November in Ellewick. Im Waldstadion gewannen die Rot-Weißen 4:1. Doch nicht nur das. „Ein richtig geiler Sonntag“, war Markus Krüchting damals begeistert: „Selbst die zuletzt starke Fortuna aus Gronau hat gepatzt. Dazu haben sich Stadtlohn und Oeding auch noch die Punkte gegenseitig weggenommen. Wir dürfen heute sehr zufrieden sein.“

WN-Prognose

Natürlich, fünf Punkte Vorsprung sind bestenfalls die halbe Miete und theoretisch schnell aufgeholt. Dazu bleiben Verfolger Ellewick – und das ist der wirklich letzte ernsthafte Konkurrent der Alstätter – aber auch nur noch zwölf Spiele Zeit. Fast würde es schon ausreichen, wenn der VfB zumindest seiner Heimstärke treu bleibt. Und wenn die Rot-Weißen zum Jahresauftakt nicht einen kompletten Fehlstart hinlegen. Das Programm im März ist allerdings wie gemalt für den VfB. Mit Lünten und Wessum, danach SuS Stadtlohn 2 und FC Oeding, werden die Aufgaben Woche für Woche etwas schwerer, bleibt Alstätte also genug Zeit, seinen Rhythmus schnell zu finden. In Sachen Titel jedenfalls führt kein Weg am Club vom Bahnhof vorbei. Der VfB Alstätte feiert am 26. Mai (oder schon früher) die Meisterschaft.

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