Fußball: Kreisliga A1 Ahaus
Der BVB ist dem VfB eine Warnung

Alstätte/Gronau -

Ob es der VfB Alstätte gerne hört oder nicht – die Rot-Weißen nehmen jetzt alleine die Rolle des Gejagten in der Kreisliga A ein, sind im Moment der Topfavorit.

Samstag, 02.03.2019, 21:16 Uhr aktualisiert: 04.03.2019, 14:04 Uhr
Torjäger Marcel Bösel traf am Samstag zum 1:0 in Ellewick und ließ damit Fortuna Gronau und ein paar Kilometer entfernt in Lünten auch den VfB Alstätte jubeln. 
Torjäger Marcel Bösel traf am Samstag zum 1:0 in Ellewick und ließ damit Fortuna Gronau und ein paar Kilometer entfernt in Lünten auch den VfB Alstätte jubeln.  Foto: Sebastian Hoof

Das jedoch aus einer recht komfortablen Position heraus mit satten acht Punkten Vorsprung. Die Meisterschaft ist damit noch lange nicht zugunsten der Alstätter entschieden, die Ausgangsposition ist jedoch vorzüglich.

Der Nachholspieltag am Samstag verlief nämlich so ganz nach dem Geschmack der VfBer. Selbst entschied der Klassenprimus das Derby bei GW Lünten hauchdünn mit 1:0 für sich. Danach war die Freude doppelt groß, als auch noch die Nachricht von der Niederlage des zurzeit einzigen ernsthaften Verfolgers die Runde machte: Der ASV Ellewick unterlag – sicherlich überraschend – Fortuna Gronau mit 0:1. Die Blau-Schwarzen verbesserten sich damit auf Rang vier.

An der Spitze thront jedoch weiter – zurzeit einsam und allein – der VfB Alstätte. Mit einem Vorsprung, der fast so groß ist wie einst der von Borussia Dortmund auf die Münchener Bayern. Der ist bekanntlich an diesem Wochenende bis auf zwei Tore geschmolzen. Deshalb werden die VfB-Verantwortlichen nach diesem närrisch guten Wochenende in den nächsten Wochen nicht müde werden, der Mannschaft die nötige Bodenhaftung zu geben. Abheben und feiern können die Rot-Weißen dann immer noch, sollte es im Mai tatsächlich zur Meisterschaft und damit auch zum Aufstieg in die Bezirksliga reichen. Bis dahin nimmt der Alstätter VfB den Dortmunder BVB als warnendes Beispiel.

Dass es in Lünten kein Spaziergang werden würde, war wohl jedem Alstätter bewusst. Natürlich will der Verein aus der Nachbarschaft den VfB gerne in der Liga halten und auch im nächsten Jahr die Derbys spielen. So musste der Tabellenführer auch viel Geduld aufbringen, bis endlich der erlösende Siegtreffer fiel.

Johannes Feldhaus war es vorbehalten, die rot-weiße Fangemeinde in der 75. Min. in kollektiven Jubel zu versetzen.

Knapp zehn Minuten vorher hatte Fortuna-Torjäger Marcel Bösel die Blau-Schwarzen in Ellewick in Führung geschossen. Auf den Goalgetter, der in den Spielen vor der Winterpause verletzt ausgefallen war, war wieder einmal Verlass. Darüber freuten sich sogar die Alstätter.

Denn beide Mannschaften, der VfB und Fortuna, brachten ihren Vorsprung über die Zeit. Damit bescherten diese beiden so knappen Resultate dem VfB einen Acht-Punkte-Vorsprung. Da lässt es sich Karneval gut feiern.

Danach warten auf den Tabellenführer hammerharte Aufgaben im März, beginnend mit dem nächsten, noch schwierigeren Derby gegen Union Wessum.

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