Fußball: Bezirksliga 11
Heftige Diskussionen in Alstätte

Alstätte -

Verrückter Fußballnachmittag in Alstätte. Knapp 120 Zuschauer erlebten nicht nur ein Tor-, sondern auch ein Elfmeterfestival im Bezirksliga-Derby zwischen dem gastgebenden VfB und dem Lokalrivalen TuS Wüllen. Doch das war noch nicht alles.

Sonntag, 29.09.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 29.09.2019, 20:06 Uhr
Acht Treffer erlebten die Zuschauer in Alstätte, viermal verwandelten die Spieler vom Elfmeterpunkt. Noch mehr diskutiert wurde aber über einen nicht gegebenen Strafstoß kurz vor Schluss und einen nicht anerkannten Freistoßtreffer des VfB.
Acht Treffer erlebten die Zuschauer in Alstätte, viermal verwandelten die Spieler vom Elfmeterpunkt. Noch mehr diskutiert wurde aber über einen nicht gegebenen Strafstoß kurz vor Schluss und einen nicht anerkannten Freistoßtreffer des VfB. Foto: Stefan Hoof

Denn leidenschaftlich diskutiert wurde nach dem 4:4 nicht über die gegebenen Strafstöße, sondern über den in den Schlussminuten dem VfB verwehrten Handelfmeter – und erst recht über den nicht anerkannten Freistoßtreffer von Tobias Tenhagen . Da reichte der Regen nicht aus, um die Gemüter zu kühlen. Der Schiedsrichter musste sich einiges anhören.

Verrückt war schon der Spielverlauf. Der VfB hatte 2:0 und 3:1 geführt, dann sah er sich nach 52 Minuten plötzlich mit 3:4 im Rückstand.

Henning Feldhaus hatte für das frühe 1:0 gesorgt, sein Bruder Johannes in der 26. Minute per Strafstoß auf 2:0 erhöht. Ebenfalls vom Elfmeterpunkt verkürzte Wüllen auf 1:2 (30.), doch Henning Leeners stellte mit seinem Treffer fast postwendend wieder den Zwei-Tore-Abstand her. Dann machten es die Hausherren schlecht, kassierten noch vor der Pause den Ausgleich und in Minute 52 durch Elfmeter Nummer drei sogar das 3:4.

Für einen Moment sah es aus, als sollte Wüllen nun das Spiel kontrollieren. Aber mit einem dreifachen Spielerwechsel fand der VfB zurück in diese Partie. Nach einem mit einem Strafstoß geahndeten Foul an Markus Krüchting ließ sich Johannes Feldhaus das 4:4 nicht nehmen (76.).

Acht Treffer im Derby in Alstätte

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Doch es wurde noch turbulenter. Ein Wüllener Handspiel wurde nicht geahndet, zuvor aber hätte Tobias Tenhagen den von Krüchting aufgelegten Ball schon verwandeln müssen, scheiterte aber am Torgestänge.

Wenig später sah ein Gästespieler auf der anderen Platzseite die Ampelkarte.

Und schließlich machte es der VfB bei einem Freistoß raffiniert. Doch der Schiedsrichter erkannte zum Entsetzen der Rot-Weißen das Tor nicht an. „Wir waren nach Aufforderung mehr als den geforderten Meter weg von der Mauer. Das ist ein Witz, das Tor kann man nicht abpfeifen“, war Alstättes Spielertrainer Markus Krüchting sehr verärgert.So wie schon beim ersten Elfmeter für Wüllen. „Da gab es überhaupt keine Berührung.“

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