Fußball: Bezirksliga 11
Der FC Epe bricht nur einen Fluch

Epe -

Einen Albtraum hat der FC Epe endlich abstellen können. Der Fluch der schnellen Gegentore direkt nach der Pause ist gebrochen. Dieses Mal hielt der knappe 1:0-Vorsprung des Bezirksligisten gegen den SV Gescher lange. Nur eben nicht lang genug.

Sonntag, 06.10.2019, 18:15 Uhr aktualisiert: 06.10.2019, 18:22 Uhr
Niklas Baumann hielt seinen Kasten in Bülten lange Zeit sauber, war fast beschäftigungslos. Der FC Epe führte mit 1:0, steuerte endlich einmal wieder drei Punkten entgegen – bis SV Gescher drei Minuten vor dem Abpfiff dann doch noch ausglich.
Niklas Baumann hielt seinen Kasten in Bülten lange Zeit sauber, war fast beschäftigungslos. Der FC Epe führte mit 1:0, steuerte endlich einmal wieder drei Punkten entgegen – bis SV Gescher drei Minuten vor dem Abpfiff dann doch noch ausglich. Foto: Stefan Hoof

Denn das zweite Schreckgespenst schlug im Match gegen den SV Gescher schon wieder zu. Jenes der ganz späten Gegentore. Und auch wenn die Gäste mit ihrem Treffer in der 87. Minute den Bülten-Kickern so richtig weh taten – zumindest die Serie von fünf Pleiten in Folge ist auch gerissen. Vielleicht sind es ja die kleinen Dinge, an denen sich der FC Epe jetzt aufrichten muss.

Davon allerdings wollte Andre Hippers nichts wissen. „Ich bin genauso enttäuscht wie in der letzten Woche“, stellte Epes Spielertrainer deutlich klar. „Dieses 1:1 bringt uns kein Stück weiter.“ Wenngleich der FC die Rote Laterne an den VfB Alstätte abgab. „Wir haben es richtig gut verteidigt heute. Da stehen ja immerhin auch zwei ganz junge Spieler in der Viererkette. Jetzt ist dann auch mal die Offensivabteilung gefordert. Denn“, so Hippers, „ein Ding wie zum Ausgleich kannst du immer kassieren. Da täte es gut, wenn wir einfach auch mal 2:0 oder 3:0 führen.“

Hippers muss verletzt raus

Tatsächlich das lag durchaus im Bereich des Möglichen am Sonntagnachmittag im Bültenstadion. Doch mehr als ein 1:0 durch Jannik Holtmann (26.) sprang eben nicht dabei heraus. Holtmann selbst hatte noch eine gute Chance auf dem Schlappen. Philipp Hörst tauchte ebenso zwei Mal gefährlich vor dem Kasten der Gäste auf – doch der zweite Treffer wollte nicht gelingen.

Apropos gelingen: So wirklich beteiligte sich der SV Gescher nicht am Spiel. Auch nicht, als Andre Hippers mit einer Zerrung nach einer Stunde verletzt runter musste. „Ich soll und will im Zentrum ja für Stabilität sorgen. Ärgerlich, dass mir das jetzt wieder passiert ist“, musste der Coach nun also die letzte halbe Stunde an der Seitenlinie mitfiebern. „Immerhin hatten wir da ja schon die sonst brenzlige Phase direkt nach der Pause schadlos überstanden.“

Wellermann findet die Lücke

Nur eben als die Schlussminuten anbrachen, brannte es dann doch noch lichterloh im FC-Strafraum. Torwart Niklas Baumann, der bis dahin so gut wie beschäftigungslos gewesen war, konnte einem leid tun. Denn irgendwie aus dem Gewühl heraus fand Geschers Andre Wellermann mit seinem Volleyversuch die Lücke zwischen all den Beinen, die sich seinem Schuss entgegenstellten. Und da war es eben schon wieder passiert (87.).

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