Fußball: Schalker Traditionself bei der Spielvereinigung Langenhorst-Welbergen
Gelungene Angelegenheit

Ochtrup -

Der Körperschwerpunkt lag bei den meisten schon deutlich tiefer als in besten Zeiten, die Knie einiger Spieler waren mit Bandagen versehen, aber wenn sie den Ball am Fuß hatten, war zu erkennen, dass sie es mal richtig gut konnten. Somit war das Ergebnis letztlich auch standesgemäß: Mit 15:1 (9:0) gewann die Schalker Traditionself gegen die Alten Herren der SpVgg Langenhorst-Welbergen anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Spielvereinigung.

Montag, 04.07.2016, 11:07 Uhr

Mit vereinseigenem Bus waren die Schalker angereist, konnten aber leider nicht mit allen altgedienten Cracks spielen. So mussten Olaf Thon, Rüdiger Abramczik und Klaus Fischer, den eine hartnäckige Achillessehnenreizung plagt, passen. Zum Mannschaftsbild waren aber alle mit an Bord.
Mit vereinseigenem Bus waren die Schalker angereist, konnten aber leider nicht mit allen altgedienten Cracks spielen. So mussten Olaf Thon, Rüdiger Abramczik und Klaus Fischer, den eine hartnäckige Achillessehnenreizung plagt, passen. Zum Mannschaftsbild waren aber alle mit an Bord. Foto: Günter Saborowski

Beinahe pünktlich zum Anpfiff, der eigentlich für 15.04 Uhr vorgesehen war, hörte der Regen im Langenhorster Sportgelände auf und die Sonne strahlte mit den Zuschauern um die Wette. 1100 Einwohner hat Langenhorst , 1300 sind es auf Welberger Seite – gefühlt waren sie alle am Platz und wollten dabei sein, als die Spielvereinigung ihr 60-Jähriges und die Einweihung des neues Schulungsgebäudes feierte.

Zweimal 40 Minuten dauerte die Partie der schon etwas betagten Kicker, die bereits früh mit einer Führung der Ex-Profis begann. Rene Lewejohann, der insgesamt drei der 15 Tore erzielte, hatte Tim Knappe keine Abwehrchance gelassen. Knappe war es übrigens auch, der in Durchgang zwei den einzigen Langenhorster Treffer erzielt (75. Minute) hatte.

Schalker Traditionself gegen SpVgg Langenhorst-Welbergen

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  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
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  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
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  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
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  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski
  • Knapp 2000 Zuschauer sahen am Sonntag das Spiel der Schalker Traditionself gegen die Alten Herren aus Langenhorst-Welbergen, das mit 15:1 für die Ex-Profis endete. Foto: Günter Saborowski

Die klare spielerische Überlegenheit der Schalker schlug sich letztlich deutlich in Toren nieder. Bis zur Pause schraubten Martin Max, Jiri Nemec, der extra aus Tschechien angereist war, und vor allem Oliver Caillas, der ebenfalls dreimal ins Schwarze traf, den Spielstand auf 9:0 hoch.

Die Hoffnung der vielen Zuschauer, doch wenigstens ein Tor ihrer Mannschaft zu sehen, tendierte zu diesem Zeitpunkt gen Null. Entweder es wurde vergeben – oder die Schützen in aussichtsreicher Position rutschten auf dem glitschigen Geläuf weg. So wie Stefan Althoff , der bei einem Zweikampf im Mittelfeld so unglücklich-unfreiwillig wegrutschte, dass er sich eine herbe Verletzung zuzog und kaum mehr laufen konnte: „Keine Ahnung, Muskelfaser- oder Muskelbündelriss, auf jeden Fall schlimm.“

Trotzdem fand Althoff, der zu den Mitorganisatoren gehörte, den Nachmittag super: „Es hat sich gelohnt, das war eine gelungene Geschichte. Und das Ergebnis ist sowieso egal, auch wenn ich nicht damit gerechnet habe, dass wir so hoch verlieren. Vor zwei Jahren haben wir gegen Gladbach auch mit 1:14 verloren.“ Da hatte er wohl nicht mitbekommen, dass Maric Yavuz mit dem Schlusspfiff per Freistoß noch das 1:15 erzielt hatte.

Wenn der Fichtel mitbekommt, dass wir dem Gegner ein Tor schenken, dann gibt es Ärger.

Willi Landgraf

„Nein, so was gibt es bei Klaus Fichtel nicht. Der will immer zu null spielen. Wenn der mitbekommt, dass wir dem Gegner ein Tor schenken, dann gibt es Ärger“, grinste Willi Landgraf auf die Frage, ob seine Mannschaft den Gastgebern denn noch ein Törchen in Halbzeit zwei gönnen würde. Sechs wurden es „nur“ noch, wobei Maric Yavuz mit vier der Trefferkönig war.

„Da hat der Willi Recht. Wir wollen immer zu null spielen, und heute ist der Gegner ja nicht so stark. Das sollte schon klappen“, meinte der 71-jährige Trainer der Knappenelf, Klaus Fichtel, noch kurz vor dem Ehrentreffer.

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Schalke-Betreuer, dem die letzte Spielstation nicht einfiel

Tim Knappe erzielte denselben gegen Christof Osigus, der in Durchgang zwei für Holger Gehrke zwischen den Pfosten stand. Die Flanke dazu hatte Oliver Krugmann hereingebracht. Dafür trat Osigus allerdings einmal zum Elfmeter an, den Jörg Heckmann an Yavuz verursacht hatte. Es war das 14:0 für die Schalker.

Aufstellung Langenhorst: Ross, Engelmann, Bäumer, Thediek, Heckmann, Schulze-Bilk, Intfeld, Althoff, Dankbar, Rengers, Knappe, Veltel, M. Hoffstedde, Krugmann, Westphal, Kopper, Tappe, Berghaus, Münstermann, H. Hoffstedde, Vollenbröker

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