Tischtennis: Die Westdeutschen Meisterschaften der Senioren in Gütersloh
Christoph Heckmann vom TB Burgsteinfurt räumt in Gütersloh kräftig ab

Burgsteinfurt/Altenberge -

Die Reise ins Ostwestfälische hat sich für Christoph Heckmann gelohnt. Der Rechtshänder vom TB Burgsteinfurt gewann in seiner Altersklasse die Einzelkonkurrenz. Damit aber nicht genug, denn der Altenberger holte sich noch zwei weitere Goldmedaillen.

Freitag, 15.12.2017, 12:12 Uhr

Bei den Westdeutschen Meisterschaften in Gütersloh war Christoph Heckmann vom TB Burgsteinfurt voll da und gewann die Konkurrenzen im Einzel, Doppel und Mixed.
Bei den Westdeutschen Meisterschaften in Gütersloh war Christoph Heckmann vom TB Burgsteinfurt voll da und gewann die Konkurrenzen im Einzel, Doppel und Mixed. Foto: Thomas Strack

Mehr geht einfach nicht: Dreifach ausgezeichnet kehrte Christoph Heckmann von den Westdeutschen Tischtennismeisterschaft aus Gütersloh zurück. Im Einzel, im Doppel und im Mixed gewann der 55-jährige Tischtennisspieler des TB Burgsteinfurt jeweils den Titel und ist damit seit Sonntag dreifacher Westdeutscher Meister der Altersklasse 50.

„Nein, nein, einen Lieferwagen brauchte ich nicht. Es gibt ja keine Pokale, die man gewinnen kann. Es gibt Medaillen und Urkunden. Aber der sportliche Wert ist natürlich das Größte“, berichtet Heckmann von den Titelkämpfen, die am vergangenen Wochenende in Gütersloh ausgetragen wurden. „Wir hatten ein ganz anderes Problem am Sonntag, denn da war ja der heftige Schneefall. Dadurch ist ein wenig Unruhe aufgekommen, und einige sind schon früher gefahren“, so der Altenberger weiter. Doch er ist heile nach Hause gekommen, mit „der optimalen Ausbeute“ in der Tasche beziehungsweise um den Hals.

Im Finale der Einzelkonkurrenz setzte sich Heckmann gegen seinen Vorjahresgegner Alexander Michajlov vom PSV Oberhausen deutlich mit 3:0 durch. 2016 holte Michajlov immerhin einen Satz gegen den NRW-Liga-Spieler des TBB.

Im Doppel mit Partner Ludger Ostendarp (GSV Fröndenberg, ebenfalls NRW-Liga) standen Ulf Boden und Christof Maiworm auf der anderen Seite der Platte. Auch diese beiden mussten am Ende mit 1:3 in die Niederlage einwilligen, die ihnen Heckmann/Ostendarp zugefügt hatten. Titel Nummer zwei war damit für den Altenberger im Sack.

„Es war anstrengend, es war hart umkämpft, aber ich war fit und hatte keine Wehwehchen. Es lief wirklich alles rund. Und diesmal hatte ich sogar den Vorteil, dass meine Mixedpartnerin von der Deutschen Meisterschaft auch vor Ort war“, erzählt Heckmann. Gemeinsam mit Maria Beltermann aus Kleve hatte Heckmann im Mai diesen Jahres Bronze bei der DM der Senioren geholt.

Beltermann musste im Halbfinale der Damenkonkurrenz gegen Bettina Balfoort die Segel streichen, war an der Seite von Heckmann aber wieder voll da und holte mit ihm gegen Michajlov und Balfoort mit 3:1 den Sieg.

Mit diesem Erfolg haben sich Heckmann – und natürlich auch Ostendarp und Beltermann – für die Deutschen Meisterschaften der Senioren im nächsten Jahr in Bayern qualifiziert.

Das wäre das nächste Ziel für den ehrgeizigen Altenberger. „Gold bei einer DM habe ich noch nicht geschafft. Das wäre wirklich mal ein Ziel. Aber so verrückt bin ich dann doch nicht, dass ich dafür drei-, viermal die Woche trainieren würde. Tischtennis ist für mich immer noch Hobby, und ich mache ja auch noch andere Sportarten“, möchte der Altenberger auch weiter im Sommer Golf oder Tennis spielen, ganz zu schweigen vom Radfahren.

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