Landesliga: Jannik Roters trifft für Altenberge
TuS ertrotzt 1:1-Remis in Nottuln

Nottuln/Altenberge -

Der TuS Altenberge hat die Bewährungsprobe bestanden. Beim bisherigen Tabellenzweiten GW Nottuln erreichten die Schützlinge von Trainer Florian Reckels ein respektables 1:1-Remis. Es waren vornehmlich zwei Tugenden, die dem TuS den Punkt in Nottuln bescherten.

Sonntag, 16.09.2018, 19:46 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 19:46 Uhr
Glücksgefühle: Während Nottulns Torwart Marvin Kemmann geschlagen am Boden sitzt, nimmt Altenberges Torschütze Jannik Roters (2. von re.) die Glückwünsche seiner Altenberger Teamgefährten (von li.) Malte Greshake, Christian Hölker und Niklas Wiechert entgegen.
Glücksgefühle: Während Nottulns Torwart Marvin Kemmann geschlagen am Boden sitzt, nimmt Altenberges Torschütze Jannik Roters (2. von re.) die Glückwünsche seiner Altenberger Teamgefährten (von li.) Malte Greshake, Christian Hölker und Niklas Wiechert entgegen. Foto: Marco Steinbrenner

Im Spitzenspiel der Landesliga 4 kam bisherige Tabellenführer TuS Altenberge zu einem 1:1 (1:1)-Remis bei Verfolger Grün-Weiß Nottuln. Obwohl der TuS aus seiner Sicht keine Top-Leistung abgeliefert habe – „dann hätten wir gewonnen“, so Florian Reckels –, nahm Altenberges Trainer dennoch Glückwünsche an. „Das Unentschieden war das Ergebnis einer geschlossenen und kämpferisch starken Leistung“, befand der Coach.

Die Gastgeber starteten furios und erspielten sich in der ersten Halbzeit 20 Minuten lang ein optisches Übergewicht. Der TuS stand jedoch sicher und ließ zunächst nichts anbrennen. Das war insofern bemerkenswert, weil den Altenbergern gleich eine ganze Reihe von Defensivspezialisten fehlten. So fielen neben David Marx, Henrik Wilpsbäumer und Steffen Köhler auch noch Marcel Lütke Lengerich, der gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt war, und Jakob Schlatt (grippaler Infekt) aus.

Reckels spielte trotzdem hinten mit einer Dreierkette, in der der im Sommer vom 1. FC Gievenbeck zum TuS gewechselte Niklas Wiechert auf der rechten Seite zum Zuge kam. Mit Felix Risau (rechts) und Christian Hölker (links) wandelte sich die Abwehrformation in eine Fünferkette um, sobald sich die Nottulner dem TuS-Gehäuse näherten.

Machtlos waren die Altenberger allerdings in der 30. Minute. Nach einem Eckstoß kam Fabian Schöne zum Schuss, wobei Wiechert den Ball noch leicht abfälschte, doch das Leder schlug unhaltbar für Marc Wenning-Künne zum 0:1 ein.

Altenberges Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten. In der 35. Minute schlug Felix Risau den Ball von der rechten Außenbahn in den Nottulner Strafraum. Dort stand Jannik Roters, der die Kugel aus kurzer Distanz ungehindert zum 1:1 einnickte.

Nach dem Seitenwechsel drückte GW Nottuln dem Spiel zwischen der 50. und 65. Minute klar seinen Stempel auf und drängte auf den Siegtreffer. Doch es zeigte sich, dass die Altenberger gelernt haben, sich auf fremden Plätzen zu behaupten und mit solchen Drucksituationen umzugehen. „Wir haben wenig zugelassen und richtig gut verteidigt“, sagte Reckels.

In der 85. Minute hätte er fast sogar noch den „Lucky Punch“ von seinem Team gesehen. Denn nach einem Eckball kam der eingewechselte Kai Sandmann völlig frei zum Schuss, doch Nottulns Schlussmann Marvin Kemmann war zur Stelle und rettete seiner Mannschaft das 1:1.

TuS Altenberge: Wenning-Künne – Wiechert (68. Gausling), Teriete, Kemper (48. Sandmann) – Risau, Gerstung (88. Lütke Lengerich), Roters, Chr. Hölker – Hagedorn, Rockoff, Greshake. – Tore: 0:1 Schöne (30.), 1:1 Roters (35.).

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