TuS Altenberge siegt beim FC Nordwalde mit 7:1
Ohne Gegenwehr in Hälfte zwei

Nordwalde/Altenberge -

Die Fußballerinnen des FC Nordwalde mussten auf eigenem Platz eine bittere 1:7-Niederlage gegen den TuS Altenberge hinnehmen. Danach sah es beim 1:1 nach 45 Minuten noch nicht aus.

Dienstag, 16.10.2018, 15:47 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 15.10.2018, 14:40 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 16.10.2018, 15:47 Uhr
Sharleen Lüttecke (am Ball) traf per direkter Ecke direkt ins Tor und bereitete die letzten drei Treffer bis zum 7:1 vor.
Sharleen Lüttecke (am Ball) traf per direkter Ecke direkt ins Tor und bereitete die letzten drei Treffer bis zum 7:1 vor. Foto: Thomas Strack

„Das war unser erster Sieg gegen Nordwalde in drei Jahren. Früher haben wir immer unentschieden gespielt.“ Kein Wunder, dass Jürgen Albrecht auch am Montag noch das Grinsen im Gesicht hatte. Sein TuS Altenberge hat beim FC Nordwalde nicht nur einfach gewonnen, sondern gleich sieben Tore erzielt.

150 Zuschauer sahen am Sonntag ein Altenberger Torspektakel, das zunächst gar nicht danach aussah. „In der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe. Altenberge hat nur mit langen Pässen gespielt, wir haben das gut verteidigt“, sagte FCN-Trainer Mirco Lauvers. Anna Spieker brachte ihre Mannschaft nach Zuspiel von Lena Grimme in Führung (14.), Shanice Lüttecke glich postwendend aus. Kira Kraul hatte sogar die Chance, Nordwalde auf 2:1 in Front zu bringen, traf aber nur die Latte.

„Die zweite Halbzeit verlief komplett anders. wir haben in einer halben Stunde sechs Gegentore kassiert. Das geht gar nicht“, war Lauvers entsprechend sauer. Zweikampfverhalten sei gar nicht mehr vorhanden gewesen. „Wir haben bis zum Abpfiff nicht ein einziges Foul begangen. Kristina Hopp konnte machen, was sie wollte“, sprach der Nordwalder Coach die Einwechselung von Hopp in der 46. Minute an.

„Die war gefrustet, weil ich sie auf der Bank gelassen hatte. Dann hat sie das Spiel an sich gerissen und fast alle Tore vorbereitet“, hatte TuS-Trainer Albrecht das richtige Händchen.

Und es verlief meist nach dem gleichen Muster: Hopp auf Füchter – 2:1 (57.). Dito in der 68. Minute zum 3:1 für Altenberge. Das 4:1 resultierte aus einer direkt verwandelten Ecke von Sharleen Lüttecke, bei der Mona Nefigmann nicht gut aussah. Das 5:1 erzielte erneut Lena Füchter, das Zuspiel kam von Sharleen Lüttecke (76.), die auch am 6:1 von Tina Moggia nach einem Eckball beteiligt war (77.). Der letzte Treffer zum 7:1 entsprang einer Geschwisterkombination zwischen Shanice und Sharleen Lüttecke. Erstere zimmerte die Kugel schließlich in des Gegners Maschen.

Kristina Hopp konnte machen, was sie wollte.

Mirco Lauvers
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