NRW-Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen beeindruckt vom kulturellen Angebot
„Superspannende Möglichkeiten“

Altenberge -

Auf großes Interesse stießen beim Besuch von Isabel Pfeiffer-Poensgen, NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft, am Montagnachmittag die 2003 gegründete Kulturwerkstatt und das touristische Highlight „Eiskeller“.

Dienstag, 11.12.2018, 17:29 Uhr
Die Arbeit der Kulturwerkstatt beeindruckte die Gäste (v.l.): Künstlerin Martina Lückener, Nadja Höll (Kulturpädagogische Dienste), Jochen Paus (Bürgermeister), Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Susanne Opp Scholzen (Leiterin Kulturwerkstatt), Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Staatssekretär Klaus Kaiser.
Die Arbeit der Kulturwerkstatt beeindruckte die Gäste (v.l.): Künstlerin Martina Lückener, Nadja Höll (Kulturpädagogische Dienste), Jochen Paus (Bürgermeister), Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Susanne Opp Scholzen (Leiterin Kulturwerkstatt), Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Staatssekretär Klaus Kaiser. Foto: Rainer Nix

Dorothee Feller, Regierungspräsidentin, Klaus Kaiser, Staatssekretär, Georg Veit, Kulturdezernent der Bezirksregierung, Jochen Paus, Bürgermeister, Martina Lückener, Künstlerin, Nadja Höll, Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste /Jugendkunstschulen NRW, Susanne Opp Scholzen, Leiterin Kulturwerkstatt und Lutz Wetzlar vom Vorstand der Kulturwerkstatt nahmen an den Besichtigungen teil.

Susanne Opp Scholzen führte die Ministerin durch die Räume der Kultur- und der Jugendkreativwerkstatt und erläuterte die Aktivitäten. In der Kulturwerkstatt wirken eine Gruppe von Künstlern, Kulturschaffenden und Kulturinteressieren, die Interesse an einem offenen Forum haben. Menschen jedes Alters und jeder Herkunft finden hier Zugang zu kreativen Aktivitäten.

„Die Arbeit ist hier sehr beeindruckend“, betonte die Ministerin. „Ich freue mich, dass die Kulturwerkstatt auch so engagiert am Landesprogramm Kultur und Schule teilnimmt.“

Sie selbst betrachtet den Besuch als wichtig f ür die Zukunft der Einrichtung: „Der Austausch brachte mir wertvolle Informationen, die wir im Ministerium für unsere Arbeit benötigen, um unsere Programme noch passgenauer zu gestalten“, hob Pfeiffer-Poensgen hervor.

Insgesamt, so wurde deutlich, wird die Entwicklung der Kulturwerkstatt seit ihrer Gründung als beachtliche Teamleistung gesehen.

Zweite Station waren die Gewölbe des „Eiskellers“, der 1860 von der Bierbrauerei Gebrüder Beuing errichtet wurde. Thomas Harbich, Chef des Eiskellerteams, führte zusammen mit Teammitglied Werner Witte durch das Artefakt.

Im Vorfeld erläuterten Franziska Mahlmann, Kulturbeauftragte der Gemeinde und die Künstlerin Christine Westenberger das Projekt „Echolot(e)“. In 2017 traten zehn Künstler der Kulturwerkstatt durch ihre Bilder, Fotos und Skulpturen in einen Dialog mit dem unterirdischen Baudenkmal. Innerhalb von zwei Wochen besuchten 1500 Kunstinteressierte die Ausstellung. Ein voller Erfolg, der mit einem Konzert des Duos „Candy’s Room“ seinen krönenden Abschluss fand.

Die Wiederentdeckung des alten Artefaktes und der Entschluss, ihn vielfältig zu nutzen, gefällt der Ministerin nach eigenen Worten sehr gut. „Der Eiskeller ist in einem tollen Zustand und sehr beeindruckend“, stellte die Ministerin fest. „Ich kann sehr gut verstehen, dass die Verantwortlichen der Gemeinde und Christine Westenberger der Ansicht sind, dass man hier weit mehr machen kann, als das Gewölbe zu betrachten und Details über das einstige Bierbrauen zu erfahren“, sagte Pfeiffer-Poensgen. „Die Ausstellungsgelegenheiten und die musikalischen Möglichkeiten sind superspannend.“

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