Fußball: Frauen-Bezirksliga
TuS Altenberge: Aufstieg ist jetzt ein Thema

Altenberge -

Am Sonntag stand in der Bezirksliga das Spitzenspiel zwischen dem TuS Altenberge und Wacker Mecklenbeck II auf dem Programm. Am Ende gewannen die Gastgeberinnen mit 4:2. Einen großen Anteil daran hatte eine ganz fleißige Mittelfeldspielerin.

Montag, 18.03.2019, 14:44 Uhr aktualisiert: 22.03.2019, 16:56 Uhr
Tina Moggia überzeugte auf der ganzen Linie: Vorne wie hinten lieferte die Mittelfeldspielerin eine super Leistung ab, die sie mit dem Tor zum 4:1 krönte.
Tina Moggia überzeugte auf der ganzen Linie: Vorne wie hinten lieferte die Mittelfeldspielerin eine super Leistung ab, die sie mit dem Tor zum 4:1 krönte. Foto: Thomas Strack

Die Fußballerinnen des TuS Altenberge haben die Tür zur Landesliga ein großes Stück weiter geöffnet. Im Spitzenspiel besiegten sie am Sonntag vor eigenem Publikum die Reserve von Wacker Mecklenbeck mit 4:2 (2:0). Damit vergrößerte der TuS seinen Vorsprung auf Platz zwei auf vier Punkte.

Shanice Lüttecke nach Zuspiel von Tina Moggia (16.) und Kristina Hopp (27.) per Fernschuss brachten das Heimteam mit 2:0 in Führung. Trainer Jürgen Albrecht gestand aber ein: „Wir hätten auch gut und gerne 0:2 zurückliegen können. Da hatten wir echt Massel.“

So gewann der TuS immer mehr an Sicherheit. Das lag auch an der emsigen Mittelfeldspielerin Moggia, die hinten die Löcher stopfte und vorne viele Angriffe inszenierte. Mit dem 2:0-Vorsprung und der Gewissheit, dass Wacker direkt nach der Pause viel Wind machen würde, ging es für die Altenberger Frauen in die Kabine.

Aus der kam die Wacker-Reserve mit ordentlich Schwung, doch am Ergebnis änderte sich lange nichts. Bewegung kam erst eine Viertelstunde vor dem Ende wieder auf die Anzeigetafel, als Shanice Lüttecke auf Vorarbeit ihre Schwester Sharleen den Vorsprung auf 3:0 ausbaute.

Kathrin Pels verkürzte auf 1:3 (78.), was bei Albrecht ungute Gefühle hervorrief. Doch diese Gemütslage war nur von sehr kurzer Dauer, denn direkt nach dem Wiederanpfiff beendete Moggia eine Einzelaktion mit dem 4:1. Damit herrschte Klarheit, wer das Gipfeltreffen für sich entscheiden sollte. Insofern hatte auch Pels‘ Treffer zum 2:4 in der Schlussminute keinen großen Nährwert mehr.

„Vor der Saison haben wir ja gesagt, dass Meisterschaft und Aufstieg für uns keine Pflicht sind. Jetzt denken wir über diese Themen natürlich intensiver nach“, bringt Albrecht sich und sein Team für einen Titelgewinn in Stellung. Er relativiert aber auch: „Vier Punkte Vorsprung sieht natürlich gut aus, doch wir haben noch ein schwere Spiele vor uns.“

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