Fußball: Frauen-Bezirksliga 6
Albtraum des TuS Altenberge heißt Anna Hruschka

Altenberge -

Die Frauen des TuS Altenberge unterlagen gegen den FC Gievenbeck mit 3:4 und verpassten es damit, ihren Vorsprung auf den Tabellenzweiten auszubauen.

Montag, 08.04.2019, 13:34 Uhr aktualisiert: 10.04.2019, 16:57 Uhr
Kristina Hopp (r.) erzielte mit einer direkt verwandelten Ecke in der 34. Minute den Anschlusstreffer für ihre Mannschaft.
Kristina Hopp (r.) erzielte mit einer direkt verwandelten Ecke in der 34. Minute den Anschlusstreffer für ihre Mannschaft. Foto: Thomas Strack

Keine Punkte für Tabellenführer TuS Altenberge – und das, obwohl Verfolger Wacker Mecklenbeck II beim 2:2 gegen die SG Horstmar/Leer einen Zähler abgegeben hatte.

„Die Niederlage war verdient. Wir waren in der ersten Halbzeit die schlechtere Mannschaft und sind verdient in Rückstand geraten. Gievenbeck hätte sogar noch höher als mit 2:1 führen können“, zog TuS-Trainer Jürgen Albrecht ein Fazit, das dem Spielverlauf entsprach.

Die Gastgeberinnen operierten fast ausschließlich mit langen Bällen auf Anna Hruschka , die, so Albrecht, „gefühlte zwei Meter groß“ ist. Die nahm das Kunstleder an der Strafraumgrenze gut an, drehte sich einmal und zimmerte die Kugel aufs Tor. Zwei Mal hatte sie mit dieser Taktik gegen die Altenberger Deckung Erfolg (10., 21.).

Kristina Hopp markierte in der 34. Minute mit einem direkt verwandelten Eckball den Anschlusstreffer zum 1:2, womit noch vor der Pause Hoffnung beim TuS aufkam. Die wurde in der 51. Minute jedoch schon wieder getrübt, als Hruschka nach einem Eckstoß das 3:1 erzielte (51.) und damit beste Torschützin ihres Teams war. Weitere fünf Minuten später erhöhte Katharina Maus auf 4:1, als sie einen Konter erfolgreich abschloss.

Altenberge hatte nach dem 1:3 die Abwehr gelockert und drängte auf den Anschlusstreffer. „Ich habe sogar eine vierte Angreiferin gebracht“, war der TuS laut Albrecht jetzt sehr offensiv aufgestellt. Der Erfolg stellte sich in der 75. Minute ein, als Shanice Lüttecke nach einem Freistoß von Hopp per Abstauber das 2:4 schoss. Sharleen Lüttecke traf in der 83. Minute zum 3:4 nach Flanke von Pauline Schengber, und Lena Füchter hatte in der 90. Minute mit einem Kopfball noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Den kratzte Gievenbecks Torfrau jedoch noch von der Linie.

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