Landesliga 4: TuS Altenberge erwartet Westfalia Gemen
Der TuS Altenberge nimmt Abschied

Altenberge -

Großer Bahnhof für Florian Reckels und weitere Spieler, die am Sonntag beim letzten Heimspiel des TuS gegen Westfalia Gemen verabschiedet werden.

Freitag, 17.05.2019, 13:30 Uhr aktualisiert: 17.05.2019, 15:36 Uhr
Engagiert auf der Bank mit Co-Trainer Marcel Pelster: Florian Reckels (l.) verabschiedet sich am Sonntag mit seinem letzten Heimspiel beim TuS Altenberge.
Engagiert auf der Bank mit Co-Trainer Marcel Pelster: Florian Reckels (l.) verabschiedet sich am Sonntag mit seinem letzten Heimspiel beim TuS Altenberge. Foto: Thomas Strack

Zwei Spiele noch, dann ist für den erfolgreichsten Trainer, den der TuS Altenberge in seiner 110-jährigen Geschichte bislang hatte, Feierabend am Spielfeldrand. Am Sonntag, beim Heimspiel gegen Gemen, wird Florian Reckels verabschiedet. Danach, am letzten Spieltag (26. Mai), reist er mit seiner Mannschaft, mit der er in seinem ersten Trainerjahr in Altenberge aufgestiegen war, noch zu Viktoria Heiden . Dann ist erstmal Schluss. Wie lange?

„Keine Ahnung. Ich warte einfach mal ab, was kommt“, hält sich der Trainer mit Aussagen über seine sportliche Zukunft zurück. Auf jeden Fall gehe er mit Wehmut, denn er habe „eine tolle Mannschaft“ trainiert, bei der Einsatz und Leistung immer gestimmt hätten.

Sein Ziel für die letzten beiden Spiele sei die 50-Punkte-Marke. „Wir hatten im vorigen Jahr zum Saisonende 48. Jetzt sind es 46, und das im zweiten Jahr nach dem Aufstieg, wo doch immer gesagt wird, das zweite sei das schwerere“, betont Reckels, dass er stolz darauf sei, was die Mannschaft geleistet habe. „Und das, obwohl wir lange auf unseren Kapitän David Marx verzichten mussten. Der hat nur acht Spiele gemacht. Henrik Wilpsbäumer und Felix Kemper fielen ebenfalls oft aus.“

Für den großen Bahnhof, den Reckels am Sonntag vor der Partie erwarten dürfte, hat der Coach seinen besten Anzug noch nicht in Stellung gebracht: „Ich habe nur einen“, grinst er. Viel wichtiger sei doch die Verabschiedung anderer, verdienter Spieler, die „viel länger die Knochen für den TuS hingehalten“ hätten. Jakob Schlatt, Patrick Teriete oder Marcel Lütke Lengerich.

Hinsichtlich der anschließenden 90 Minuten auf dem Rasen geht Reckels vor allem eines durch den Kopf: „Dass wir noch nie gegen Gemen gewonnen haben. Im Hinspiel waren wir klar überlegen, haben jedoch das Runde nicht ins Eckige gebracht.“ Soll heißen: Da ist noch eine Rechnung offen – mal abgesehen von den 50 Punkten, die sonst nicht erreichbar wären.

 

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